Klostername: Windsheim, Ortsname: Bad Windsheim Windsheim ? Ordens- und Glaubensbrüder des Reformators Martin Luther
In dem am Rande des Steigerwaldes gelegenen mittelfränkischen Bad Windsheim, das heute vor allem aufgrund seiner Mineralquellen bekannt ist, stiftete 1291 Albrecht von Gailingen ein Kloster der Augustiner-Eremiten. Mit dieser Gründung verband der Ritter für sein Geschlecht das Erbrecht auf ein Begräbnis in der Klosterkirche St. Augustinus. Sie wurde bereits 1295 geweiht. Schon bald nach der Stiftung erfolgte auch die päpstliche Bestätigung ... mehr
Klostername: Aufkirchen, Ortsname: Berg Aufkirchen ? Wallfahrt am Starnberger See
Seit dem 15. Jahrhundert zählt die Marienwallfahrtskirche in Aufkirchen zu den bedeutendsten Wallfahrten im bayerischen Oberland, erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche freilich bereits 500 Jahre früher.
Kurfürst Ferdinand Maria erwarb 1676 die Hofmark Aufkirchen von der Familie von Hörwarth. Zehn Jahre später übertrug Max Emanuel die Wallfahrtskirche der bayerischen Augustinerprovinz, gleichzeitig wurde die Pfarrei Aufkirchen dem Münchner Augustinerkloster inkorporiert. In Aufkirchen entstand eine Niederlassung der ... mehr
Klostername: Seemannshausen, Ortsname: Gangkofen Seemannshausen ? Raststätte der Wallfahrer nach Altötting
Der Regensburger Domdechant Heinrich Seemann wollte ein Hauskloster seiner Familie gründen. Hierfür errichtete er im Jahr 1255 in seinem Schloss Pöllingkofen nahe Gangkofen in Niederbayern ein Kloster für Wilhelmiten. Dieser von Wilhelm von Malavalle (gest. 1157) gegründete Orden italienischer Eremiten befolgte seit Papst Gregor IX. (gest. 1231) die Benediktinerregel und wurde 1249 vom Papst anerkannt. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts verbreiteten sich die ... mehr
Klostername: Ingolstadt, Kloster o.d. Schutter, Ortsname: Ingolstadt Das Kloster an der Schutter ? Augustinereremiten und Franziskaner in Ingolstadt
Beschäftigt man sich mit dem Kloster ?an der Schutter? in Ingolstadt, so muss man zwischen dem alten Wallfahrtsort und der jüngeren Ordensniederlassung unterscheiden. Schon seit dem Mittelalter lässt sich die Wallfahrt zur Marienkapelle ?an der Schutter? belegen. Die Legende berichtet, dass das um 1380 entstandene Marienbild geraubt, in die Donau geworfen und aus der Schutter wieder geborgen wurde. Der daraufhin ... mehr
Klostername: Königsberg, Augustinerkloster, Ortsname: Königsberg in Bayern Königsberger Augustiner ? Frühe Parteigänger Martin Luthers
Erst seit 1921 gehört Königsberg zu Bayern. Die kleine Stadt liegt am Westabhang der südlichen Hassbergkette, etwa in der Mitte zwischen Hassfurt und Hofheim. Seinen Namen trägt Königsberg nach der auf dem Schlossberg gelegenen mittelalterlichen Burganlage. Ursprünglich eine fränkische Königsdomäne, der Sage nach von den Karolingern gegründet, gelangte die Burg über verschiedene Besitzer im Jahr 1249 an die Grafen von Henneberg. Sie machten ... mehr
Klostername: Bettbrunn, Ortsname: Kösching
Kösching, Bettbrunn, Kloster der Augustinereremiten – Seelsorge an der ältesten Hostienwallfahrt Bayerns
Der Legende nach ereignete sich im Jahr 1125 ein Wunder: Ein Viehhirte führte in seinem Hirtenstab stets eine geweihte Hostie mit sich. Als ein Gewitter aufkam und seine Tiere verängstigt wegliefen, beging der Hirt an der Hostie eine Freveltat, denn er warf mit diesem Stab nach dem Vieh. Die Oblate fiel zu Boden und ließ sich nicht mehr aufheben. ... mehr
Klostername: Lauingen, Augustinerkloster, Ortsname: Lauingen (Donau) Augustinerkloster Lauingen ? Hort der Wissenschaft über Jahrhunderte
In der alte Herzogsstadt Lauingen, dem Geburtsort des dominikanischen Universalgelehrten Albertus Magnus (1193?1280), ließ sich im Jahr 1292 der Bettelorden der Augustinereremiten nieder. Durch Ankauf und Stiftungen konnten sie ihren Besitz Anfang des 14. Jahrhunderts beträchtlich vergrößern. 1309 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Bereits 1403 hielt man das Generalkapitel des Ordens in Lauingen ab. Um 1420 musste die Kirche erweitert werden. Bedeutendstes ... mehr
Klostername: Memmingen, St. Johannes Baptist, Ortsname: Memmingen Die Memminger Bürgersöhne im Augustinerkloster St. Johannes Baptist
Die Anfänge des Augustinereremitenklosters in Memmingen sind nicht genau geklärt. Wahrscheinlich ging das Kloster aus einem Zusammenschluss von Klausnern hervor, die sich 1280 zur Errichtung eines Klostergebäudes in der Stadt entschlossen. Die Initiative dazu ging vom Rat der Stadt aus, den das Kloster auch als Stifter anerkannte.
Die Verwaltung des Klostervermögens oblag einem Prior und zwei Ratsmitgliedern. Schon früh übernahmen die Mönche die ... mehr
Klostername: Mindelheim, Augustinerkloster, Ortsname: Mindelheim
Mindelheim, Augustinereremiten – eindringliche Prediger
Der Edle Schwigger II. von Mindelberg ließ im Jahr 1250 in Bedernau bei Mindelheim ein Kloster für die Wilhelmiten erbauen und übergab der Glaubensgemeinschaft für ihren Unterhalt die Kirche, die Mühle und den Zehent. Als Papst Alexander IV. 1256 mehrere kleine Orden zu einem neuen Bettelorden, den Augustinereremiten, zusammenschloss, fanden sich auch Vertreter der Wilhelmiten, die dabei mitwirken wollten, unter ihnen die Bedernauer Wilhelmiten, die in ... mehr
Münchner Augustiner - Von Bierfässern, Fatschenkindln und Hirschgeweihen Im Frühjahr 1294 ließ sich der noch junge Orden der Augustiner-Eremiten in München nieder. Der erste Konvent kam aus Regensburg. Dies geschah auf gemeinsamen Wunsch des Freisingers Bischofs Emicho und des Herzogs Rudolf, Bruder des späteren Kaisers Ludwig des Bayern. Das Haus Wittelsbach übernahm auch die Vogtei über das Kloster.Den Kern der Niederlassung bildete eine ältere Kapelle mit den Patrozinien Johannes des Täufers ... mehr