Jüdisches Leben
in Bayern

Gunzenhausen Gemeinde

Das ehemalige Römerkastell Gunzenhausen wird 823 erstmals urkundlich erwähnt und besitzt wohl seit 1270 Stadtrechte. Zu dieser Zeit lebten bereits nachweisbar Juden innerhalb des Mauerrings. Weitere Aussagen über ein mögliches Gemeindeleben und seine Einrichtungen sind jedoch nicht möglich. Durch das Rintfleisch-Pogrom 1298 wurde diese erste Gemeinschaft ausgelöscht, erst vierzig Jahre später gibt es wieder Nachrichten über jüdische Bewohner. Diese neue Ansiedelung erlosch mit den Pestverfolgungen der Jahre 1348/49. Burggraf Friedrich V. von Hohenzollern (reg. 1356-1398) siegelte am 13. Januar 1375 einen Schutzbrief für den „Juden Heilmann […] sein eliche wirtin vnd alle sein kint, vnd alle die in irem brot sint“.

In den Jahren 1450 bis 1490 tauchen im Stadtrechnungsbuch mehrmals Juden auf, etwa im Zusammenhang mit der Entrichtung des Schutzzolles zu Walpurgi und Miachelis. Daraus geht hervor, dass die Haupterwerbszweige der Gunzenhausener Juden Geldverleih und Viehhandel waren. Bestattungen auf einem jüdischen Friedhof erwähnen die Quellen das erste mal 1460 – allein in jenem Jahr wurden 20 betagte und 26 junge Juden beigesetzt. Aus einem markgräflichen "Judenprivileg" von 1473 geht zudem hervor, dass es bereits geraume Zeit vorher eine jüdische Begräbnisstätte für das gesamte Fürstentum Ansbach gegeben haben muss. Dieser "Judenkirchhof" lag einst an der Nordseite der Stadt an der Straße nach Nürnberg und wurde bis ins 16. Jahrhundert genutzt. Ein Visitationsbericht an die Diözese Eichstätt bezeichnet die jüdische Gemeinde im Jahr 1480 als „groß“, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Vor 1495 leitete Rabbiner Eisik Stein eine Talmudschule im Ort. In dieser Zeit wanderten ein Joseph ben Jacob (genannt Gunzenhauser) und sein Sohn Ariel aus Gunzenhausen nach Neapel aus und gründeten dort eine bedeutende Druckerei, die von 1488 bis 1491 bestand. Das kurz aufblühende jüdische Druckereiwesen wurde von den örtlichen Behörden schnell wieder unterdrückt, aber einige Bücher aus der Gunzenhauser Presse sind heute in der neapolitanischen Nationalbibliothek Vittorio Emanuele III aufbewahrt.

Ob und in welchem Grad die Gemeinde von den „Ausschaffungsedikten“ der Ansbacher Markgrafen direkt betroffen waren, lässt sich nicht sicher beantworten. Jedenfalls löste sich die Gemeinde im späten 16. Jahrhundert auf, in der Folgezeit wurde der jüdische Friedhof aufgehoben und die Steine als Baumaterial verwendet. Drei Grabsteine mit hebräischen Inschriften blieben im sogenannten Folterturm nahe des Brückentores bis zu seinem Abriss 1819 vermauert.

Mit der Ausstellung eines Schutzbriefes für die große Familie des Isaak aus Bechhofen begann am 19. Februar 1593 neues jüdisches Leben. In der Folgezeit verzeichnen die städtischen Bürgerbücher bis 1806 eine kontinuierliche Aufnahme von Schutzjuden, deren Zahl sich nach jedem Unbill schnell erholte. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts gehörten Gunzenhausener Juden zum angesehenen Vorstand der markgräflich-Ansbacher Landjudenschaft. Gunzenhausen wurde zunächst auch Sitz des Landesrabbinats, bis man dieses 1693 zuerst nach Schnaittach und 1696 endgültig nach Fürth verlegte. Von 1607 bis 1875 wurden jüdische Verstorbene aus Gunzenhausen auf dem Verbundsfriedhof in Bechhofen beigesetzt.

Als Zentrum der markgräflichen Verwaltung wurde Gunzenhausen 1638 zu einer der vier Haupt- und Legstädte des Fürstentums Brandenburg-Ansbach erhoben, ein eminenter Prestigegewinn. Allerdings eroberten im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) schwedische Truppen die Stadt, von den 155 Gebäuden innerhalb des Mauerrings blieben nur 44 unbeschadet. Auch das Archiv ging verloren, weshalb heute nur so wenige Aussagen über das jüdische Leben in früherer Zeit möglich sind. Zum Wiederaufbau der Kriegsschäden holten die Markgrafen protestantische Glaubensflüchtlinge aus Österreich ins Land geholt, außerdem vergaben sie vermehrt neue Schutzbriefe für jüdische Ansiedelungen. Ein Land-Dajan betreute seit 1698 von Gunzenhausen aus die umliegenden Gemeinden, beispielsweise Cronheim, Markt Berolzheim, Dittenheim, Heidenheim und Treuchtlingen.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts zählte Gunzenhausen zu den acht wohlhabendsten „Judenorten“ im Fürstentum Ansbach. 1714 galt die Kultusgemeinde nach Fürth und Schwabach als drittgrößte des Landes. Ihre Toten bestattete sie in Bechhofen. Probleme im Zusammenleben mit der christlichen Mehrheit ergaben sich immer dann, wenn bei der christlichen Mehrheit Verdrängungsängste geweckt wurden. Dies zeigte sich bei heftigen Disputen um einen ambitionierten Synagogenneubau 1708, bei einem angeblichen Ritualmord 1715, und erneut 1757, als sich der Stadtrat beim Markgrafen über die allzu große Präsenz der Kultusgemeinde beschwerte. Zwischen 1717 und 1745 ließen sich neun Juden taufen – sei aus aus persönlicher Überzeugung, oder weil sie sich durch ihre vorwiegend hochgestellten Taufpaten wirtschaftliche Vorteile versprachen. Denn die Bedeutung der Gunzenhausener Gemeinde wuchs weiter, als sich Markgraf Karl Wilhelm Friedrich (reg. 1729-1757) gleich außerhalb der Stadt ein Jagdschloss errichten ließ und am Gunzenhauser Blastor ein Gästehaus für seine Entourage einrichtete (heute Museum für Stadtgeschichte). Um die Bedürfnisse des markgräflichen Hofstaats zu bedienen, zogen einflussreiche Persönlichkeiten wie die Hoffaktoren Leijb Amson und Hirsch Samson in die Stadt. Mitten in der Stadt konzentrierte sich das jüdische Leben um die sogenannte „Judengasse“ an der östlichen Stadtmauer, die sich mehr oder minder mit dem heutigen Areal der Auergasse, Brunnengasse, Waagstraße und Hafnermarkt deckt. Kappel Samson errichtete 1753 ein Haus am Hafnermarkt 13, in dem später ein Ritualbad eingebaut wurde. Löw Isaak und Johann Esek errichteten 1736 das stattliche Nachbaranwesen Brunnenstraße 10, es blieb bis 1816 in jüdischem Besitz.

Seit 1798 war der Gunzenhausener Rabbiner für einen der damals neu aufgeteilten sechs Bezirke im im Fürstentum Ansbach zuständig und blieb auch nach der Neuordnung im Königreich Bayern ein eigenständiges und wichtiges Rabbinat. Erst 1845 schloss sich Gunzenhausen dem Distriktsrabbinat Ansbach an. Die Verstorbenen wurden auf dem Verbundsfriedhof in Bechhofen beigesetzt, bis die Gemeinde 1875 eine eigene Begräbnisstätte außerhalb der Stadt anlegte. Auch die Israelitischen Kultusgemeinden in Altenmuhr, Markt Berolzheim, Heidenheim und Cronheim nutzten den neuen Gunzenhauser Friedhof.

Mit der Eingliederung in das Königreich Bayern begann zunächst eine Phase des Abschwungs, denn ohne den Hofstaat der Ansbacher Hohenzollern sank Gunzenhausen auf den alten Stand eines Landstädtchens zurück. Wegen der einschränkenden Matrikel des Bayerischen Judenedikts 1813 kam es zu einer Auswanderungswelle vor allem junger Gemeindemitglieder. Trotzdem entstand 1828 eine eigene, staatlich geprüfte israelitische Volksschule. Zunächst lag sie in der "Judenherberge" in der Oberen Vorstadt (heute Osianderstraße 15). Die Räumlichkeiten erwiesen sich jedoch als so beengt, dass die Schule 1834 in ein umgebautes Anwesen in der Judengasse (heute Hafnermarkt 13) umzog. Am 14. März 1832 erklärten die kommunalen gemeindebevollmächtigten einstimmig, dass "... die Vereinigung der isaelitischen Armenpflege mit der christlichen, unsere vollkommene Zustimmung erfährt". Nach Jahrhunderten wurden die getrennten Fürsorgeeinrichtungen in Gunzenhausen zusammengelegt und aus einer gemeinsamen Kasse finanziert. Bei den zuständigen 16 gewählten "Armenräten" lassen sich zwischen 1834 und 1924 insgesamt vierzehn jüdische Vertreter vornehmlich aus dem gehobenen Bürgertum feststellen (Konditormeister und Spezereihändler, Wein- und Hopfenhändler, Kaufleute, ein Bankier). Handelsmann Kallmann Berolzheimer saß von 1846 bis 1850 im Rat und wird 1860 nochmals als "Armenkassier" erwähnt; mit den Kaufleuten David Blumenthal (1879 bis 1899) und seinem Nachfolger Rudolf Seeberger (1900/02 und 1909-1914) waren hintereinander die Vorstände der Kultusgemeinde im Rat vertreten.

Die relativ frühe Anbindung an das Eisenbahnnetz brachte der Stadt Gunzenhausen ab 1849 einen neuen Aufschwung. Der Hopfenhandel rund um die Stadt Spalt wurde zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig, den überwiegend jüdische Firmen in regionalen Zentren sowie den Umschlagplätzen in Nürnberg und Bamberg abwickelten. Mit der rechtlichen Gleichstellung durch die Abschaffung des Judenedikts im Jahr 1861 bzw. mit der Reichsverfassung von 1871 endete die Abwanderungsbewegung. Die Gemeinde konnte wieder wachsen und erreichte 1895 mit 301 Personen ihren Höhepunkt. Indem sie Banken (Gert, Rosenfelder, Frank) und Fabriken (Metall- und Spielwaren Bing, Tonwarenfabrik Seeberger, Kunstmühle Wertheimer) gründeten, trugen Gunzenhauser Juden maßgeblich zum wachsenden Wohlstand in Franken bei. In dieser Zeit wurden zahlreiche jüdische Vereine gegründet: Ein Wohltätigkeits- und ein Jugendverein, eine Agudat Jisrael (Vereinigung orthodoxer Juden), ein "Verein für jüdische Geschichte und Literatur", ein "Verband der Sabbatfreunde" und eine Filiale des "Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens". Am 26. August 1875 öffnete ein neuer jüdischer Verbundfriedhof mit Taharahaus am Rande des Burgstallwaldes (heute Leonhardsruhstraße 15). Das neue Grundstück erwarben die Gemeinden Gunzenhausen, Altenmuhr, Markt Berolzheim, Heidenheim und Cronheim als gemeinschaftliche Grablege. Eine repräsentative neue Synagoge zeugte ab 1883 vom Selbstverständnis der Gemeinde. Im selben Jahr wurde auch ein geräumiges modernes jüdisches Schulhaus mit Lehrerwohnung am Hafnermarkt 18 eingeweiht. Kaufmann Siegfried Wertheimer saß 1884 als erster jüdischer Bürger in Stadtrat.

Mit einem Bittgottesdienst und Sachspenden signalisierte die Kultusgemeinde 1914 ihre Unterstützung für die Teilnehmer des Ersten Weltkriegs, in dem auch vier jüdische Gunzenhausener ihr Leben lassen mussten. Dennoch begann schon 1919 eine antisemitische Hetze, getragen von der Deutsch-Konservativen Partei. Ab 1931 mussten Angestellte der Wach- und Schließgesellschaft die jüdischen Gebäude vor einem zunehmenden Vandalismus bewachen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verschlimmerte sich Lage. Am 25. März 1934, dem "Blutpalmsonntag", stürmte eine aufgehetzte Menge das Gasthaus Strauß und demolierte es, 28 Jüdinnen und Juden wurden aus ihren Wohnungen gezerrt und unter Schlägen zum Amtsgericht getrieben, wo man sie bis zum 26. April festhielt. SA-Obersturmführer Kurt Bär wurde zwar als Initiator der Aktion gerichtlich verurteilt, blieb jedoch in Freiheit und erschoss aus Rache den Gastwirt Simon Strauß sowie dessen Sohn. Für den Doppelmord kam er nun in Haft, wurde aber drei Jahre später begnadigt. Als Vorbereitung zum Reichsparteitag brachte die Stadtverwaltung im September 1935 eine antisemitische Tafel am Ortsausgang an: "O Jud bleib ferne diesem Ort, denn Hitlers Geist regiert jetzt dort". Einen Monat später erließ sie zusätzliche Repressalien gegen die jüdischen Bewohner.

Der alltägliche Schrecken hinterließ seine Spuren: Bis Anfang September 1938 lebten nur noch 55 Juden in Gunzenhausen. Der Vorstand musste Schulhaus und die Synagoge, sowie das Wohnhaus des Vorsängers (Hafnermarkt 13) am 8. November verkaufen. Den Scheck dafür musste Vorstand Justin Gerst am Tag darauf, bereits inhaftiert, wieder abgeben. In der Pogromnacht auf den 10. November blieb die Synagoge daher verschont, doch nach der üblichen Vorgehensweise wurden alle jüdischen Wohnhäuser geplündert und demoliert, die Bewohner kamen zeitweise in Haft. Als Machtdemonstration ließ NS-Bürgermeister Johann Appler (1892-1978) die Kuppeln der Synagoge am 17. November 1938 herunterreißen und den Davidstern über dem Eingang tilgen. Die letzten jüdischen Familien verließen die Stadt, emigrierten wenn möglich ins Ausland oder zogen in die vermeintlich sichere Anonymität der Großstädte. Als erste deutsche Kommune meldete Gunzenhausen am 25. Januar 1939, sie sei nun "judenfrei". Insgesamt 90 Menschen wurden bis 1945 Opfer der Shoah. Auf dem Gelände des jüdischen Friedhofs entstand 1942 ein Lager für ausländische Zwangsarbeiter, die ihre Unterkunft im ehemaligen Taharahaus bezogen.

Die Synagoge und das ehemalige Schulhaus wurden im Verlauf einer "Altstadtsanierung" in den 1980er Jahren abgerissen. Auf dem Areal errichtete die Kommune eine Tiefgarage, die zugleich als Luftschutzkeller für die Bevölkerung angelegt wurde. Daneben entstand ein Neubauensemble mit Geschäften und Wohnungen. Vierzig Grabsteine, die bei der Zerstörung des Friedhofs an Steinmetze verkauft wurden, kamen an ihre ursprüngliche Stelle. Dort erinnert seit 1948 ein Gedenkstein der Toten, eine weitere Tafel jüngeren Datums ist der Familie Dottenheimer gewidmet. Das ehemalige Taharahaus dient als Wohnung des Friedhofswärters. Stadtarchivar Werner Mühlhäußer rekonstruierte zudem die Namen von rund 200 Bestattungen, Angehörige können sich seit 1963 in einem Friedhofs-Gästebuch eintragen. Am barocken Fachwerkhaus Hafnermarkt 13 erinnert seit 1990 eine Gedenksäule an das Schicksal der Gunzenhausener Juden. Hier und am Nachbarhaus Brunnenstraße 10 geben weitere Gedenktafeln einen Überblick über die Bau- und Eigentümergeschichte. Am Hafnermarkt 20 erinnert ein Mahnmal in Form eines Aron ha-Kodesch an die Zerstörung der Synagoge.

Seit dem Sommer 2003 steht ein Modell der Synagoge im Stadtmuseum. Es wurde im AWO Therapiezentrum und Museum Schloss Cronheim angefertigt. Anlässlich des 70. Jahrestages der Reichspogromnacht im Jahr 2008 thematisierte eine Sonderausstellung die letzten Monate der Gemeinde. Außerdem ist dort ein Toraschild aus dem 18. Jahrhundert von der einstigen Gunzenhausener Familie Dottenheimer aus New York als Dauerleihgabe ausgestellt. Zur Jahrtausendwende erforschten Schülerinnen und Schüler der Stephani-Volksschule unter der Leitung von Emmi Hetzner umfassend das Jüdisches Leben in Gunzenhausen. Die erweiterten Ergebnisse werden auf einer Internetseite der Stadt Gunzenhausen vorgestellt. Im Jahr 2011 präsentierte die Künstlerin Stephanie Rohde eine große Installation auf dem Marktplatz: Zum Gedenken für die 490 nachweisbaren Jüdinnen und Juden arrangierte sie jeweils ein symbolisches Modell aus Draht, das individuell von Gunzenhauser Frauen umhäkelt oder umstrickt wurde. Vor jedem der symbolischen Modelle lag ein Pflasterstein, der mit Schwabacher Blattgold überzogen einen Stolperstein darstellen sollte. Thomas Medicus (*1953 in Gunzenhausen) behandelt in seinem 2016 erschienen Buch "Verhängnisvoller Wandel" die Anfangsjahre des Nationalsozialismus und das spätere Schweigen der Tätergeneration. In diesem Jahr wurden auch weitere Gedenktafeln am Portal der Stadtkirche St. Marien und am Haus Hafnermarkt 18 angebracht. Die Geschichte der Juden in Gunzenhausen wird zusätzlich in allgemeinen Stadtführungen und mit der Themenführung "Leben mit dem Davidstern" vermittelt.


(Patrick Charell)

Bevölkerung 1910

Literatur

  • Stadt Gunzenhausen (Hg.) / Werner Mühlhäußer: 1200 Jahre Gunzenhausen 823-2023. Gunzenhausen 2023.
  • Werner Neumann: Das Armenwesen in der Stadt Gunzenhausen von 1818 bis 1918. In: Alt-Gunzenhause. Beiträge zur Geschichte der Stadt und Umgebung 74 (2019), S. 215-227.
  • Thomas Medicus (Hg.): Verhängnisvoller Wandel. Ansichten aus der Provinz 1933-1949. Hamburg 2016.
  • Aubrey Pomerance: Die Memorbücher der jüdischen Gemeinden in Franken. In: Michael Brenner / Daniela F. Eisenstein (Hg.): Die Juden in Franken. München 2012, S. 95-113.
  • Angela Hager / Cornelia Berger-Dittscheid / Hans-Christof Haas: Gunzenhausen. In: Wolfgang Kraus, Berndt Hamm, Meier Schwarz (Hg.): Mehr als Steine... Synagogen-Gedenkband Bayern, Bd. 2: Mittelfranken. Erarbeitet von Barbara Eberhardt, Cornelia Berger-Dittscheid, Hans-Christof Haas und Angela Hager unter Mitarbeit von Frank Purrmann und Axel Töllner mit einem Beitrag von Katrin Keßler. Lindenberg im Allgäu 2010, S. 350-371.
  • Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. jahrhunderts e.V. / Heike Tagsold (Hg.): "Was brauchen wir einen Befehl, wenn es gegen Juden geht?". Das Pogrom von Gunzenhausen 1934. Nürnberg 2006 (= Hefte zur Regionalgeschichte 4).
  • Magnus Weinberg; Die Memorbücher der jüdischen Gemeinden in Bayern, Bd. 1. Frankfurt/Main 1937, S. 174-183.
  • K. statistisches Landesamt: Gemeindeverzeichnis für das Königreich Bayern. Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und dem Gebietsstand von 1911. München 1911 (= Hefte zur Statistik des Königreichs Bayern 84), S. 184.
  • Jacob Baruk ben Judah Landau[er]: Sefer Agur (hebr.). Gedruckt von Joseph ben Jacob Gunzenhauser. Neapel 1491/92 (SBN di Napoli S.Q. 1. E 17).
  • Abū Alī al-Husain (Avicenna): Kommentar der aristotelischen Rhetorik (hebr.). Gedruckt von Ariel ben Joseph Gunzenhauser. Neapel 1491 (SBN di Napoli S.Q. 2. G 21).
  • David Kimḥi: Sefer ha-Shorashim (hebr.). Gedruckt von Joseph ben Jacob Gunzenhauser. Neapel 1490 (SBN di Napoli S.Q. 1. E 17).
  • Moses ben Nachman (Nahmanides): Perush ha-Torah (hebr.). Gedruckt von Joseph ben Jacob Gunzenhauser. Neapel 1490 (SBN di Napoli S.Q. 1. E 16).
  • Bahya ben Asher ibn Halawa: [Debitum Cordium]. Gedruckt von Joseph ben Jacob Gunzenhauser. Neapel 1489 (SBN di Napoli S.Q. 1. D 17).