Trennlinie 01

   Trennlinie 06
Burgen in Bayern > Berneck, Altes Schloss > Geschichte
Burgruine Berneck, Altes Schloss, Bad Berneck im Fichtelgebirge







Geschichte

Das Alte Schloss ist als Gegengründung zur etwas älteren, höher gelegenen Walpotenburg (s. Hohenberneck) zu verstehen. Die heute als Altes Schloss bezeichnete Burg wurde von den zwischen 1203 und 1248 in den Besitz von Berneck gekommenen Herzögen von Andechs-Meranien erbaut. Mit deren Aussterben (1248) ging die Burg über das Bistum Bamberg 1258 an den Burggrafen Friedrich von Nürnberg und über diesen 1260 an die Grafen von Orlamünde. 1338 fiel die Veste Bernekk wieder an die Burggrafen zurück, die sie 1341 zum Amtssitz machten. 1406 erwarb Bischof Johann von Riga aus dem Geschlecht der Wallenrode die Burg, die erst 1477 durch die Burggrafen ausgelöst wurde. Bis 1537 saßen auf dem Alten Schloss zahlreiche Amtsmänner, danach wurde die Burg nicht mehr bewohnt.
1430 soll die Burg durch die Hussiten niedergebrannt worden sein, was den Wiederaufbau von 1431 erklären würde. In den 1950er-Jahren baute man in den Halsgraben eine Freilichtbühne ein.

Text: Joachim Zeune