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Burgruine Berneck, Neuwallenrode / Hohenberneck






Geschichte

1478 wurde Veit von Wallenrode, Amtmann auf dem „Alten Schloss“, mit dem Burgstall „auf dem Ruck“ belehnt, verbunden mit der Auflage, dort eine neue, von ihm „Neuwallenrode“ benannte Burg zu errichten. 1485 begutachteten Fachleute die noch immer nicht fertig gestellte Burg, um deren Zustand zu prüfen. 1499 verkauften die Erbtöchter des Veit die Burg an Albrecht von Wirsberg, der sie vollendete und 1501 an die Burggrafen von Nürnberg veräußerte. Damals wurde die Burg als „Hohenwallenrode“ bezeichnet. Sie blieb bis kurz vor 1740 bei den von Wallenrode, geriet aber noch vor 1788 in Verfall. Die Burgruine ist aufgrund dichten Efeubewuchses in einem schlechten Zustand.
Veit von Wallenrode erbaute zusätzlich 1480 zwischen den beiden Bernecker Burgen eine wehrhafte Kapelle, die heute gleichfalls ruinös, aber gut erhalten ist.