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Stadt Rieneck


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Geviert mit sechsspeichigem silbernen Rad in der Schildmitte; 1 und 4: fünfmal sparrenförmig geteilt von Gold und Rot, 2 und 3: neunmal geteilt von Gold und Rot


WAPPENGESCHICHTE
Die Burg Rieneck wird erstmals 1179 urkundlich genannt. Sie war bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts das politische und wirtschaftliche Zentrum der Grafen von Rieneck. Die Ansiedlung unterhalb der Burg wurde um 1250 zur Stadt erhoben. Als das Grafengeschlecht 1559 ausgestorben ist, teilten sich der Kurstaat Mainz, der seit 1366 bereits die Landeshoheit innehatte, und die Grafen von Hanau die Herrschaft Rieneck. Ortssiegel sind erst seit dem 19. Jahrhundert überliefert. Eine amtliche Bestätigung des Wappens ist nicht bekannt. Im Wappen stehen die Wappenbilder der wichtigsten Herrschaftsinhaber. Die neunmalige Teilung von Gold und Rot ist das Wappen der Grafen von Rieneck, die sparrenförmige Teilung ist dem Wappen der Grafen von Hanau entnommen. Das sechsspeichige silberne Rad ist die Wappenfigur des Kurstaates Mainz. Seit 1898 sind die Farben des Wappens im Schrifttum belegt.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 19. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Von Siegelführung abgeleitet

Elemente aus Familienwappen von Rieneck, von Hanau


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 51
Bayerisches Städtebuch, hg. Erich Keyser, Heinz Stoob, Stuttgart 1971, Bd. 1, S. 445-447
Pampuch, Andreas: Stadt- und Landkreiswappen von Unterfranken, Volkach 1972, S. 146-147
Reder, Klaus: Unterfränkisches Wappenbuch, CD-R, Würzburg 1997
Schöler, Eugen: Fränkische Wappen erzählen Geschichte und Geschichten (Beiträge zur Genealogie, Heraldik, Kultur und Geschichte 1). Neustadt a.d.Aisch 1992, S. 155, 156
Reinwarth, Günter: Zwischen Wald und Main, Würzburg 1984, S. 246-247
Thoma, Günther: Altlandkreis Gemünden, Würzburg 1983, S. 104-111
Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, hg. Karl Bosl, Bd. 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981, S. 624-625
Richter, Karl: Gemünden (Historischer Atlas von Bayern, Franken I/11), München 1963, S. 36-56
Schöler, Eugen: Historische Familienwappen in Franken (J. Siebmachers Grosses Wappenbuch F), Neustadt a.d. Aisch 1975, S. 87, Taf. 6 (von Rieneck)


BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Unterfranken
Landkreis  Main-Spessart
Fläche  26.2 qkm
Einwohner  2064
Ew/qkm  79
Breite  50.1 Nördliche Breite
Länge  9.65 Östliche Länge
GKZiffer  9677177
PLZ  97794
Region  Region 2 Würzburg
KFZ-Kennz.  MSP 
Internet  Stadt Rieneck
E-Mail  Stadt Rieneck
 
1. Bürgermeister Wolfgang Küber
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