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Prof. Dr. Peter Glotz

SPD-Politiker

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Beschreibung

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Peter Glotz über die Arbeitssituation seiner Eltern, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. 


Signatur: zz-1110
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte (Georg Schmidbauer M.A.)

 

Inhalt

Kindheit in Eger, Mutter Tschechin, Vater Sudetendeutscher, Angestellter bei Versicherung, Mitglied der NSDAP - Flucht nach Bayern 1945, Koffer auf dem Rad, Eckersdorf-Dondorf, Konflikte Flüchtlinge-Einheimische, Schlägerei im Schwimmbad - Schulzeit in Bayreuth, 1953 Umzug nach Hannover wegen Arbeit des Vaters, Oberrealschule, Reeducation in der britischen Zone - Studium der Zeitungswissenschaft, nach dem Tod des Vaters Job in der Versicherungsbranche, 1964 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Zeitungswissenschaft, Dozenten: Alois Dempf, Erik Voegelin, Emmerich Franzes, Larenz und Maunz - 1961 Eintritt in die SPD, Karriere in der SPD, 1970 in den Bayerischen Landtag gewählt - Ostpolitik, Willy Brandt 1968, - Beziehungen zur alten Heimat, Verantwortlicher des SPD-Präsidiums für die CSSR, mehrere Reisen, Vasil Bilak, Ostverträge, Egon Bahr, am zweiten Vertrag mit der CSSR mitgewirkt, Schwester der Mutter besucht, Eger besucht - mit Waldemar von Knoeringen in Marienbad, Schaff, Machowetz, Nenning, „Prager Frühling“ 1968, damals in Irschenberg, Telefonat mit der Tante, Dubcek, Doleschal, Hayek, Dienstbier, Organisation des Brandtbesuchs in Prag - Die politische Entwicklung 1989, Aufgabe durch Gorbatschow, Besuch in der Prager Botschaft, DDR-Flüchtlinge, Wechsel der tschechischen Führung, Vaclav Klaus - Sozialdemokraten in der Tschechoslowakei, Milos Seman, geprägt von Immigranten, Ostpolitik, zweiter deutsch-tschechischer Vertrag, seltsame Übersetzung des Wortes "Vertreibung" - Die Seliger-Gemeinde, Vereinigung sudetendeutscher Sozialdemokraten, Wenzl-Jaksch-Preis - Medienpolitik, Bildungspolitik, parlamentarischer Staatssekretär im Bildungsministerium, Bildungssenator in Berlin, Parteizentrale der SPD, Tätigkeitsbereich als parlamentarischer Staatssekretär unter Bundesbildungsminister Helmut Rohde, zuständig für Hochschulpolitik, Hochschulrahmengesetz - Wissenschaftliche Laufbahn, Anfang der 1990er Jahre Rektor der Universität Erfurt, Ruf in die Schweiz, Emeritus - Das Zentrum gegen Vertreibungen, Vorsitzender, Erika Steinbach - Bayerisch-tschechische Beziehungen, Interventionen Edmund Stoibers auf den Sudetendeutschen Tagen - Strukturelle Arbeitslosigkeit als Dauerzustand.