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Dr. Rupprecht Gerngross

Jurist, Widerstandsaktivist

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Beschreibung

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Rupprecht Gerngroß von seinen Überlegungen zum richtigen Zeitpunkt des Umsturzversuchs der Freiheitsaktion Bayern (FAB).


Signatur: zz-0411.01
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg [WRNE]

 

Inhalt

 

Vater aus Garmisch-Partenkirchen, Kloster Schäftlarn, Vorfahren, Internat in Landshut, Medizinstudium, Vereinigung: Isis, Niedergelassener Arzt in Schleißheim, kleines Krankenhaus eröffnet, Vertretungen, Familie Schad, Idee nach Fernost zu gehen, Hamburg: Facharztausbildung für Tropenkrankheiten, Schiffsarzt bei der Hapag, auf Reise Frau kennengelernt, Konfessionsunterschied: katholisch-evangelisch, Heirat 7 Jahre später, deutsches Krankenhaus in Shanghai zusammen mit Dr. Paulun, Tongji-Universität, deutsch-chinesische Beziehungen der Universität, drei Kinder, Bruder und Schwester, Shanghai internationale Stadt, Kriegsende: Gespräch beim britischen Polizeichef mitgehört, Flucht auf chinesisches Gebiet, Waisenhaus, Bedienstete holten Besitz aus altem Haus, 1921 nach Deutschland gefahren, Rückkehr nach Shanghai, Kaiser-Wilhelm-Schule, deutsche Kriegsgefangene in Tsingtao (Quingdao), Druckerei, Urlaub auf Hausboot, Vater: Jäger, Aligator, Ferienhaus in den Bergen, Vater sprach gutes Chinesisch, Zampans (Flusskähne), Schlange - in München auf der Rupprecht-Oberrealschule, Vorteil gegenüber den Mitschülern, da G. viel von der Welt gesehen hatte, Fußballbilder "Greiling-Buidl", Haus in Deisenhofen, Inflation, Vater hatte in Asien große Bekanntheit „Konku Isang“ (Gerngroß Doktor), gute wirtschaftliche Situation in China, Entlohnung bei Heilung, chinesisches Siegel, Astrologie, Badeorte im Norden Chinas, Hochwasser Jiangtse, Huangho, chinesische Armeen - Rückkehr nach Deutschland, Umstellung, Hausbau, Hypothekenzins, Mutter wirtschaftliches Talent, Badearzt in Bad Wiessee, Autos, Bauernbrot aus Oberhaching, Kleidung nicht dem Klima entsprechend, Vater liberal und konservativ zugleich, Stahlhelmveranstaltung 1929, Arbeitslosenschlangen vom Arbeitsamt in der Maistraße bis zum Sendlinger-Tor-Platz, Agitatoren von Links und Rechts, Plünderungen von Feldern durch den Radfahrverein "Solidarität", Stahlhelmführer in Oberbayern Seitz, Feldwachen aufgestellt, Unterholz gesammelt, Reichsbanner, SA, Rotfrontkämpferbund, gemeinsame Streikposten der Kommunisten und Nationalsozialisten vor Betrieben, Mitgliedschaft im Jungstahlhelm, antinationalsozialistisch, später als Leutnant in Polen, Oberst Seitz und Korporalschaftsführer wieder getroffen, Lemberg (Lwiw), Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Theodor Deusterberg, Gegensätze der Deutschnationalen und Nationalsozialisten, Dachau, Reichspräsidentenwahl 1932: Hindenburg-Hitler, Wahlkampfveranstaltung im Weißbräusaal, Störung durch SA, Sturmbannführer Hubert Müller aus Solln, Schock über Koalition 1933, Seldte, Waffenausbildung bei der Stahlhelmjugend, SA-Razzia im Haus des Vaters, Gewehre gefunden, 1943 Bombenangriff, Dach abgedeckt, keine Hilfe, "der deutschnationale Professor Gerngroß", Eingliederung des Stahlhelms in die SA, Widerstand vorprogrammiert, Freiheitsaktion Bayern (FAB), Bärwolf (Allianz), Prof. Lendt aus Erlangen, Schulungen, vor dem Studium Arbeitsdienst, SA-Sportabzeichen verlangt, SA-Sportschule in Rothenburg ob der Tauber, vor Flaggenhissung gedrückt, Strafarbeit: Aufsätze: "Warum ich den Führer liebe!", Singen verweigert, im Laufschritt um die Marschkolonne, dadurch bekannt - Lehrer an der Oberrealschule Prof. Simmer, Prof. Lankes, kaum Nationalsozialisten, 1926 Pfadfinder, Lehrer waren Offiziere im Ersten Weltkrieg - Reichswehr: 13. Kompanie des Infanterieregiments München, Hochgebirgsminenwerferkompanie, Kompaniechef: Hauptmann Bernhard Meier, Brief von Hubert Müller: "Staatsfeind Rupprecht Gerngroß", Kompaniechef ignorierte Schreiben, Hoffnung: Reichswehr einzige Gegeninstitution zur NSDAP, Seitz, Carl Goerdeler, Hoheitsadler auf dem Stahlhelm, Beförderungen, Aufstockung der Truppenstärke, bis zum Krieg Truppe frei von NS-Einflüssen, Blomberg, Fritsch, Ernst Röhm, „Röhm-Putsch“ 1934, Hotel Hanslbauer, SA, Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation (NSBO), Deutsche Arbeitsfront (DAF), Gewerkschaften zwangsvereinigt, Robert Ley, Gegensatz SA-DAF, Ermordung unbeteiligter löste Empörung aus, Redakteur Schmidt von den Münchner Neuesten Nachrichten, Rechtsanwalt Hans Betz, 1934 bereits im Arbeitsdienst, Bewusstsein für die Existenz des Konzentrationslagers Dachau, FAB-Freiheitsaktion Bayern, Josef Lettenbauer, Alfred Lettenbauer, Kommunisten waren im KZ, kamen wieder frei - Studium: unter den Studenten viele Nationalsozialisten, Universität München, Konflikt Korporationen und NS-Studentenbund, Otto Gritschneder, Wunsch in Lausanne zu studieren, Voraussetzung: Auslandsseminar des NS-Studentenbundes, Vorträge über Kolonien, Bemerkung verhinderte Erlaubnis, Reserveübungen, Feldwebel der Reserve, Erlaubnis Uniform zu tragen, Reise nach Berlin zum Reichsstudentenbundführer, Erlaubnis erhalten, London School of Economics, verschultes Studium, Anwesenheitslisten, Geschichte, Volkswirtschaftslehre, Emigranten, Anfeindungen, arabische Studenten, Nashashibis, Jachias aus Palästina, nach Rückkehr Deutsch-Englischen-Studentenclub gegründet, Deisenhofener Kreis, 1936 Studium in München wieder aufgenommen, dann Erlangen, Examina in München, Referendar, Doktorarbeit begonnen, Probleme mit der Themenauswahl, Zivilrecht "Schutz von Schuldverhältnissen gegen Dritte", gute Stimmung in Deutschland: gesunkene Arbeitslosigkeit, Olympia 1936, Konkordat, Beförderungen in der Wehrmacht veränderte Sozialgefüge des Offizierskorps, Gräben aufgeworfen, Probleme beim Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, mit dem Arbeitsdienst auf dem NSDAP-Reichsparteitag, Hitler als unangenehm empfunden, kleine Kreise, Goerdeler, Seitz, Fritsch suchte im Polenfeldzug den Tod, Ehrgefühl, Witze, Distanz zum Regime, Möglichkeit eines Umsturzes nur in der Armee vorhanden, Voraussetzungen: 1. Führung, 2. Leute, die bereit waren mitzumachen, 3. Logistik und materielle Voraussetzungen, Notar Mühlbauer, Gruppe im Hermann-Göring-Werk Linz, während des Polenfeldzugs Hitler auf Truppenbesuch bei der 7. Infanteriedivision, Plan Hitler auf Pontonbrücke ins Kreuzfeuer zu nehmen, nicht durchgeführt, Himmler begann mit Waffen-SS Konkurrenz zur Wehrmacht aufzubauen, Angst vor erneuter Dolchstoßlegende, verwundet im Lazarett Jaruslau, Erschießungen von Juden durch SS beobachtet, Beginn des Russlandfeldzuges, österreichischer Major trieb die Juden eines Dorfes in den Ortsweiher und erschoss sie, Gespräche für den Widerstand, Oberleutnant von der Tann, im Nachhinein viele nicht mitgemacht, Probleme der Organisation bei den Fronttruppen, Situation beim Ersatzheer, Infanteriegeschützersatzkompanie 7 in München, Max II.-Kaserne, Gespräche, Oberst Sperr, Dolmetscherkompanie nur dem Generalkommando unterstellt, andere Möglichkeiten, lediglich wirtschaftlich dem Grenadierersatzbataillon 61 angegliedert - Hauptmann Luber, Infanteriegeschützersatzkompanie 7 in München, Schutz des unmittelbaren Vorgesetzten, Bildung von Kleingruppen, Austausch von Verwundeten und Frischausgebildeten mit dem Feldheer, Eppig, Mühlbauer, Vollstädt, Mathias Axtner war im KZ, Brandspuren von Zigaretten auf der Brust, wurde wichtiger Verbindungsmann, Kontakt zur "Roten Kapelle", Netz von Kontakten, Deisenhofener Kreis, Direktor Bärwolf, Lendt, Bekanntschaften, Instinkt wer Nazi war, Losungsworte, Oberst Hübner zu Pferd auf dem Oberwiesenfeld begegnet, in dessen Division versetzt, beim Vormarsch auf Smolensk verwundet, 17 Wochen im Lazarett in Lowitsch bei Warschau und Baden bei Wien, München, Dolmetscherkompanie, Schule in der Versailler Straße, Gasbeleuchtung, Karl Scharnagl, Wilhelm Hoegner, Ottheinz Leiling, Ausbildung von Dolmetschern, Mangelsprachler (beherrschen seltene Sprachen), Personalstab, Lorenz Niebero, General Unruh "Heldenklau", Kriegsstärke-Nachweisung, Besuch von Unruh, Grusinisch, Nieberl, Leute mussten geprüfte Dolmetscher sein, Arabischdolmetscher für das Afrikakorps, Möglichkeit die Leute zu versetzen in Kriegsgefangenenlager, Kommandostellen, Falkner, Plan Kriegsgefangene zu bewaffnen, Problem der Trennung von Offizieren und Mannschaften, gemischte Besetzung der Dolmetscherkompanie, Holthusen, von Henckel-Donnersmark, von Hülsen, Kontakte zum Haus Wittelsbach, Emissär der Gruppe Paulus aus Russland, Anfrage zur Befreiung des KZ Dachau, bestes Kommunikationsmittel Fichtel & Sachs-Moped, Melder: Nieberl, Dr. Max, Korps-Nachrichten-Kaserne, Sonderkompanie zur besonderen Verwendung des Gauleiters unter Hauptmann Salisko, zwei Bekannte von Dr. Max mit Pistolen, keine Widerstandsgruppen in den großen Fabriken, Kopelew, wenige Ausnahmen Agfa, Steinheil, Major Bögel, Hauptmann Hieber, vor Angst übernachtete Münchner Gauleiter Giesler täglich an anderem Ort, Bunker, Landesschützen, Hauptmann Luber, Major Caracciola, Verbindungsoffizier der Wehrmacht bei Reichsstatthalter General Ritter von Epp, Goebbels 12 Uhr-Mittagsmeldung, Caracciola sorgte für Abhörung von Epps Telefon, Reichsleiter Ammann, General von Poschinger, General Kriebel, Abhörstelle ausländischer Sender in Pullach im Jesuitenkolleg eingerichtet, Jalta, Morgenthau-Plan, Informationen über Frontverlauf, Ende 1944 "Schmieraktion", Verbreitung des Kürzels FAB, Georg Röder, Einheiten wurden aus München ins Umland verlegt - Planspiele, Gefahr der Versetzung, Koordinierung der Gruppen, Anweisungen an Kompaniechefs im Falle einer alliierten Luftlandeoperation, Besetzung der strategischen Punkte, Durchspielen auch für den Fall des Aufstands, Befehl sich beim Regimentskommando zu melden, Vertreter Oberleutnant Kerschel, Ausgabe von scharfer Munition, Leutnant Teufing, Durchbruch der Amerikaner bei Aschaffenburg, bewaffnet zum Regimentskommandeur Ritter von Finsterleden, der verlieh G. das Kriegsverdienstkreuz, Gestapospitzel, Sonderführer Eder, nach Russland geschickt, wurde zurückversetzt, Bericht über Kompanie, Tatbericht an die Abwehrstelle gegen Eder wegen "vorsätzlicher Entziehung vom Fronteinsatz", Roderich Meier, Major Ulrich, Verfahren, Divisionsgericht 467, mehrere solcher Fälle, Intrigen, Hauptmann Heinz im Generalkommando, Beobachtungen für den richtigen Zeitpunkt zum Losschlagen, Negativbeispiel "Warschauer Aufstand", Epp verließ München: Schorner Hof bei Starnberg, Sekretärin bei Agfa Fräulein Seeberger, schrieb Einsatzbefehle, Melder, Sender in Freimann und Flaksender, nachts um 2 Uhr am 27.4.1945 Sendungen, scharfe Munition ausgegeben, Problem der zbV-Kompanie im Gebäude gegenüber, 10 Punkte der Freiheitsaktion Bayern hinter Hitlerbild versteckt, Menschenwürde, Ordnungsstaat, Einsatzbefehle gingen bis Altötting und nach Garmisch zur Division, Major Schubert, viele warteten ab, ein Jahr zuvor Besprechung bei Polizeigeneral Pirner, dessen Sohn Oberleutnant, Generaloberst Halder, Falkner, Ältere wollten auf Zusammenbruch warten, Antichaostruppe, Ziel Hitler zu beseitigen, politisches Programm, Unterschied zum Ende des Ersten Weltkriegs, Plünderungen, bei Caracciola über die Lage informiert, Angst vor Verlegung der Kompanie, Aktion der "letzten Minute", lange Vorbereitung, Vielzahl von Planspielen, Einbruch ins Versorgungslager, Lebensmittel organisiert, Mann bei der Reichsbahn Donhauser, 27.4.1945, mit dem Telefon reihum die Anwesenheit der Kommandeure überprüft, Munitionsausgabe, Kleidungsausgabe, Lebensmittel vorbereitet, nachmittags zu Caracciola, Luftlagenachrichten, kiregsgefangene Offiziere, Mac Namara, Leutnant Lee, Riegler, Amerikaner in Neuburg vorgewarnt, Luftangriff unterbinden, Bockerlbahn, Informationsübermittlung per Fahrrad, Bäckermeister Spötzl, Automechaniker Röder, Notwendigkeit der Kapitulation durch NS-Amtsträger, Giesler oder Epp, Caracciola übte Einfluss auf Epp aus, Epp schwankte, mit Maschinengewehren in die Ministerbesprechung, Spötzl, Leiling und Lee dabei, Zeiten, Dauer die Positionen zu erreichen, Major Braun, Panzer um Erdinger Sender zu nehmen, 2 Uhr nachts vereinbarter Zeitpunkt, in der Kaserne Kompanie angetreten, Leute begeistert, Stichwort "Fasanenjagd", weiße Armbinden aus Bettlaken, Feldwebel Niedermeier: Sender in Freimann, Leutnant Heuwing: Kempfenhausen, Sonderführer Kumming: Kriegsgefangene, Entbindung vom Fahneneid, Oberfeldwebel Roth, wurde im Laufe des Aufstandes von SA-Gruppenführer Hoffmann verhaftet und erschossen, Fahrt mit Mercedes zum Schorner Hof bei Starnberg zu Epp - Trupps unterwegs, Befehlsstelle in Eisenbahnunterführung beim Aumeister, Feldwebel Niedermeier: Sender in Freimann, Kumming: Besetzung der Münchner Neuesten Nachrichten und des Völkischen Beobachters, Zeitung vorbereitet, Leutnant Putz: Zentralministerium, Oberleutnant Betz: Pullach, Leutnant Heuwigen: Kempfenhausen, um die Nachrichtenleitung des Generalkommandos zu zerstören, Bürgerbräukeller, Rathaus, Flakhof, Hauptbahnhof besetzt, Festnahme des Ratsherrn Christian Weber, Besetzung von Ausfallstraßen durch Einheiten der Landesschützen, Einheit von Freising aus mit 2 Hetzerpanzern rückte in das Gelände des Reichssenders München ein, Verdacht auf Verrat, Gauleitung im Zentralministerium war vorbereitet, Leiling mit Epp unterwegs zu Major Braun nach Freising, keine Transportmittel mehr, um 7 Uhr begann Sendung am Großsender in Erding, "Hier spricht die Freiheitsaktion Bayern", Aufforderung die "weiß-blauen" Fahnen herauszuhängen, BBC-Sender in Luxemburg verbreitete Sendung weiter, in Erding Grammophonplatten "Preußens Gloria", im Lazarett in Rottach-Egern, Scheid, Heiss, Dr. Schmidt, mit weißer Fahne Richtung Amerikaner von SS-Division Frundsberg erschossen, Leute sammelten sich beim Aumeister und gingen zum Sender in Erding, ungesicherte Isarübergänge, Hauptmann Salisko Kompanie zbV und Landesschützeneinheiten auf Widerständige angesetzt, Wlassow-Einheit, Auflösung der Einheit, Zerstreuung durch Erdinger Moos, Funkspruch der 2. Armee aus Altomünster an das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) in Berlin, Überlebende, in Erding am Sender, Gewehre entsorgt, Entlassungspapiere, im DKW zusammen mit Leutnant Putz, Feldwebel Ritter von Sirbick und Obergefreiten Bergtold nach Dorfen, Einheiten legten Gewehre nieder wegen Sendung, nach Landshut, Chefarzt des Lazaretts Dr. Serr, schickte sie mit Sohn und Schwiegertochter zu Bauern, Jagdkleidung, Waffen-SS Einheit im Gefecht mit Amerikanern, diese vom Rückzug überzeugt, 29.4.1945 Einmarsch der Amerikaner in Landshut, G. ging zu diensthabendem Offizier im Rathaus, mit Jeep nach Mainburg gebracht, Oberstleutnant verlangte Identitätsbeweis, Oberfinanzpräsident Prof. Rauch, mit amerikanischem Panzer nach München gefahren, General Harris Stabsquartier im Haus der Kunst, Anfrage, ob die FAB für die Amerikaner arbeiten würde, abgelehnt, Reporter der BBC und von Radio Luxemburg, Frau von der Ragstadt-Alm im Tegernseer Tal abgeholt, Wohnung der Eltern verwüstet von SS, eigene ausgebombt, Eltern von Salisko verhaftet - Bunker des Gauleiters: chaotische Zustände, Verhaftete, Parteiabzeichen und Uniformen gegen Feldgrau getauscht, Gerdes, Erschießungen von Carraciola, Zarrer, Roth, Protokolle von Oberbürgermeister Fieler verfasst, Polizei verhielt sich passiv, Rede von Paul Giesler, Sender in Linz und am Kochelsee, Jagdkommando unter Zöberlein, Penzberger Bergarbeiter: einzige spontane Aktion, Besetzung des Rathauses, Ohm, Kommandeur einer Werferabteilung und Zöberlein rückten in Penzberg ein, Hinrichtungen, "Mordnacht in Penzberg", im ganzen Land etwa 40 Leute hingerichtet, Altötting: Versammlung im Landratsamt, weiße Fahnen, Kirchenglocken läuteten, unter zurückweichenden Truppen viele NS-Organisationen, "Alpenfestung", Verhalten einzelner SS-Leute: Sturmführer Lang, Absetzen von "Parteibonzen", Lang erschoss SS-General Breithaupt auf der Autobahn hinter Prien, Korruptheit und Chaos, KZ-Aufstand in Dachau, Todesmärsche, Wächter flohen, Verhinderung von Brückensprengungen: Grünwalder Brücke, Dr. Max, von HJ-Führer erschossen, Großhesseloherbrücke, Mauerkircher Straßenbrücke, von FAB-Anhängern entschärft, Dr. Simon, General Pirner, Behandlung durch Amerikaner: Versuch die Leute der FAB zu sammeln und zu versorgen, Zivilkleidung, Haus des Versicherungsdirektors Schmidt an der Wasserburger Landstraße, Leute mit dem Nötigsten versorgt, Verpflegung von Amerikanern, Spenden aus der Bevölkerung, großzügige Versorgung durch Krankenhäuser in Bogenhausen und Neuhausen, die Dolmetscherkompanie hatte während des Krieges Brandwachen gestellt, Befreiung der FAB-Mitglieder aus der Kriegsgefangenschaft, Kriegsgefangenenlager Bad Aibling, Colonel Rees, Ausweis "Captain Gerngroß", mit Ausweis und LKWs einer Spedition 5.000 Leute aus dem Lager geholt, Zeuge bei den Prozessen gegen Ohm und Salisko, Vorgeschichte, Eltern mit im Gauleiterbunker, Caracciola per Genickschuss im Hof des Landwirtschaftsministeriums erschossen, in Bombentrichter im Forstenrieder Park verscharrt, Hausmeister des Rathauses Scharrer ebenfalls erschossen, General Hübner: "fliegendes Standgericht", Graf Rittberg, kein kommandierender General mehr im Wehrkreiskommando, Giesler tötete sich und seine Frau selbst in Berchtesgaden – nach dem Krieg Rückkehr in Zivilberufe, Staatsexamen nachgeholt, obwohl Gerichtszulassung bereits erteilt war, viele Nationalsozialisten in der Justiz, schwierige wirtschaftliche Situation nach dem Krieg, Medaille "München leuchtet" in Gold, Bayerischer Verdienstorden, Herrenclub "Deutsche Gesellschaft", Prof. Zwidinek-Südenhorst, fahrlässige Idee den Widerstandswillen zu demonstrieren, Gefahren der Gestapo und Hinrichtung, "Weiße Rose", Schmorrel, Risiko in keiner Relation zu möglichem Erfolg, kommunistische Gruppierungen, Kontakte über Dr. Max, Kontakt nach dem Krieg, Gebrüder Lettenbauer, Müller von der Gewerkschaft, Pflichtverteidiger für zwei Altkommunisten, Raubmörder, Bergmeier, FAB von Amerikanern verboten, 20. Juli 1944: General Oster, Oberst Sperr, Codewort "Walküre" kam zu spät in München an, Sohn von Sperr in der Dolmetscherkompanie, versetzt, Beobachtung von Wohnungen der Adjudanten Hitlers Willi Brückner und Schaub, Oberst Sperr hatte in der Gestapofolter G. nicht verraten, Verbitterung, Wehrmacht nicht mehr Schutzmantel des Widerstands, Reichsführer SS Heinrich Himmler Befehlshaber des Ersatzheeres, Neuaufbau der Organisation, Rechtsanwalt Cartini, FAB, keine Chance an Hitler heranzukommen, Canaris, Beschränkung auf den bayerischen Raum, Aderlass des deutschen Adels, SS-Gericht in Prien, Ziel der kampflosen Übergabe von Orten, meist mehr aus humanitären als aus politischen Gründen, literarischer Niederschlag im Tagebuch des OKW, Zitat des Eintrags, General Jodl, General Winter, Putschvarianten mit/ohne Tod Hitlers, frühe Abneigung gegen den Nationalsozialismus, nur durch Gewalt zu beseitigen, Ziel möglichst viel zu retten, Verschonung Münchens und Bayerns vor Zerstörungen, 10 Punkte Programm, Amper-Glonn-Stellung wurde in der Folge nicht verteidigt, organisatorische Basis: Dolmetscherkompanie im Wehrkreis VII, Verbindungen zu anderen militärischen Einheiten, über den Rundfunk weite Beachtung gefunden, lebendige Widerstandsbewegung nach dem 20. Juli 1944.