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Prof. Dr. Hans Maier

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hans Maier über die teilweise gewalttätigen Studentenproteste von 1968 und den Übergang zum Terrorismus der 1970er Jahre.

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Im hier gezeigten Ausschnitt Hans Maier über Bedeutung und Ausprägung der bayerischen Dialekte.  

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Prof. Dr. Hans Maier

CSU-Politiker, 1970-1986 Kultusminister

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Beschreibung

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Hans Maier die "zarten und empfindsamen" Aspekte bayerischer Kultur und die Offenheit des bayerischen Charakters.


Signatur: zz-1410.01
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte (Georg Schmidbauer M.A.)

 

Inhalt

Geboren am 18. Juni 1931 in Freiburg – Familienverhältnisse – Kindheit in Hausen an der Möhling – Anschluss an Österreich durch Plebiszit 1938 – politische Erinnerung – Münchner Abkommen 1938 – Kriegsausbruch: deutscher Überfall auf Polen 1939 – Zeit während des Zweiten Weltkriegs – Luftangriffe auf Freiburg – Nachkriegszeit – Besatzungsmacht Frankreich – Demontagen und Kultur – Währungsreform 1948 – Sendung „Die Aula“ im Südwestfunk – Dialekte von Kurt Schumacher, Konrad Adenauer, Kurt Georg Kiesinger – Bedeutung des Hörfunks – Beginn eines Lehramtsstudiums im Wintersemester 1951/52 – Interessen Journalismus und Musik – Studium in Freiburg, München und Paris – dialektischer Zeitgeist im Nachkriegsdeutschland – Disziplin und Freiheit – Reise nach Frankreich 1957 – Charles und Yvonne de Gaulle – späterer NATO-General Hans Speidel – Erbfeinschaft und deutsch-französischer Vertrag von 1962 – Heirat 1962 und Habilitation für Politikwissenschaften– kulturelle Unterschiede Franken und Altbayern – Liebe zur Bayerischen Sprache – 1962 Professur an der Ludwigs-Maximilian Universität (LMU) München – Ziele als jüngster Professor – Eric Voegelin – Studentenproteste und Revolte 1968 – Sozialistischer Deutscher Studentenbund (SDS) – Gründung des Bundes Freiheit der Wissenschaft – begründete gegenüber Studenten Ablehnung ihrer radikalen Forderungen – Gewalt gegen Sachen – autogene Gewalt – Anschläge – Übergänge zur Roten Armee Fraktion (RAF) – positive Auswirkungen der Studentenrevolte: gesellschaftliche Lockerung am Ende der Nachkriegszeit – Wahlen in Bayern 1970 – Kultusminister Ludwig Huber (CSU) – Ministerpräsident Alfons Goppel (CSU) – Angebot als Kultusminister anzutreten – Lehren aus der Politik – Sprachlosigkeit der CSU – Gespräch mit Kardinal Julius Döpfner – Amtsauffassung vom Amt des Kultusministers – Aufgaben der Kulturpolitik – vorschulische Bildung – Berufsschulgesetz – Lehrerbildungsgesetz 1977 – Franz Josef Strauß (CSU) – Stellenwert der Kultusministerkonferenz – Bildungsföderalismus – Beziehung zum SPD-Politiker Peter Glotz – Regierungszeit von Alfons Goppel - Gebietsreform 1972/78, Innenminister Bruno Merk, Olympiade 1972 – Kindergartengesetz, Beziehung zum Kontrahenten Walter Fritz Pirkl – Charakterisierung von Ministerpräsident Alfons Goppel (1962-1978) - Charakterisierung von Ministerpräsident Franz Josef Strauß (1978-1988) – Bayerische Staatskanzlei als zentrales Organ der Bayerischen Politik – Regierungsstil von Franz Josef Strauß – Trennungsbeschluss von Kreuth 1976 – innerparteiliche Demokratie und Kritik – Geheimverhandlungen mit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) – Kanzlerkandidatur von Strauß 1980 – Verhältnis zwischen Helmut Kohl (CDU) und Strauß – Beziehung zu Helmut Kohl – Teilung des Kultusministeriums 1986 – Karriereende in der Politik nach 16 Jahren – Vorteile der Pateilosigkeit – Aktivität im Zentralkomitee der deutschen Katholiken ab 1969 – Katholikentag 1968 und die Pillenenzyklika von Papst Paul VI. – Ausstieg aus der Konfliktberatung für Schwangere 1999 – Rolle der Kirche in der Gesellschaft – Berufung auf den Guardini-Lehrstuhl 1988 – Beziehung zu seinem Vorgänger Eric Voegelin – Forschung der christlichen Zeitrechnung – Reisen in die Tschechoslowakei ab den 1960er Jahren – Landrat Max Fischer – Aktivität als Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes – Reisen nach Polen – Beziehung zu Außenminister Polens Wladislaw Bartozewski – Reisen in die DDR – Brieffreundschaften – Reise in die Sowjetunion 1991/92 – Gespräche mit dem sowjetischen Politiker Alexander Nikolajewitsch Jakowlew in Moskau – Perestroika und Glasnost – Warschauer Pakt – Regierungsstil von Generalsekretär und späterem Präsident Michail Sergejewitsch Gorbatschow (1985-1991) – Ablehnung durch DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker – Bekanntschaft mit Papst Benedikt XVI. als Kardinal Joseph Ratzinger – Rückblick auf die Betätigungsfelder im Leben – Erfolgsrezept der CSU – Bayern als Symbol für Beständigkeit – Klischees von Bayern unzureichend für eine Beschreibung – Dialektik von Tradition und Offenheit – bayerische Dialekte – Verschiedenheit als Stärke – positives Zukunftsbild.