Logo

Haus der Bayerischen Geschichte - Zeitzeugen berichten

Thema > Alltag in der Nachkriegszeit > Evi Schuster
Unternehmerin

Miniaturansicht

Beschreibung

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Evi Schuster die Verh├Ąltnisse, in denen sie mit ihrem Mann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als frisch verheiratetes Paar lebte.


Signatur: zz-1434.01
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte (Georg Schmidbauer M.A.)

Biogramm

Eva Schuster wurde 1927 in Pullach geboren und ist die Tochter von Josef Mauder, der in den 1920er und 30er Jahren ein bekannter Karikaturist war. Nach dem Zweiten Weltkrieg heiratete sie Gustl Schuster, der das "Sporthaus Schuster" in M├╝nchen in der zweiten Generation f├╝hrte. Frau Schuster erlebte den Wiederaufbau des Hauses in den 1950er und 60er Jahren. Ihr Sohn Flori Schuster leitet seit 1984 das Gesch├Ąft.

Inhalt

Geboren 1927 in Pullach – Kindheit in unmittelbarer Naturn├Ąhe – schwieriger Schulweg – Besuch einer Hauswirtschaftsschule nach Abschluss der mittleren Reife – Ausbildung zur Gymnastiklehrerin – Bombenangriffe auf M├╝nchen w├Ąhrend der Schulzeit im Zweiten Weltkrieg – Fortf├╝hrung der Ausbildung in Prag – Flucht zur├╝ck nach M├╝nchen im M├Ąrz 1945 – Heirat mit Gustl Schuster 1948 – Geburt der beiden Kinder 1952 und 1955 – Vater Josef Mauder Karikaturist bei „Fliegende Bl├Ątter“, „M├╝nchner Illustrierte“, „Stuttgarter Illustrierte“ – Kontakte zu Karl Valentin – Erleben des „Dritten Reichs“ als Kind und Gegnerschaft des Vaters zum Nationalsozialismus – Gro├čvater Pfleger von Ludwig II. – Kontakte des Gro├čvaters zum K├Ânig – Interesse an Ludwig II. erst viel sp├Ąter – Arbeit des Vaters – schwerer Luftangriff auf M├╝nchen im Sommer 1944 – Situation in Prag durch N├Ąherr├╝cken der Front zu gef├Ąhrlich – Flucht in ├╝berf├╝llten Fl├╝chtlingsz├╝gen zur├╝ck nach M├╝nchen – Abschluss einer Frauenarbeitsschule – Heirat in kargen Bedingungen der Nachkriegszeit – „Sporthaus Schuster“ (Gesch├Ąft ihres Mannes) in der Rosenstra├če im Krieg v├Âllig zerst├Ârt – Neuanfang aus dem Nichts – zu Beginn fehlte jegliche Ware – Anlaufen des Gesch├Ąfts nach der W├Ąhrungsreform 1948 – Schi als erster gro├čer Bereich – stufenweise Entwicklung und Ausbau des Warensortiments – besondere Fokussierung auf Berg- und Wintersport – Konkurrenz zum „Sport Scheck“ – „Club der jungen Unternehmer“ als privates Netzwerk der Gesch├Ąftsleute – Olympia 1972 als Gro├čereignis in M├╝nchen – Besuch von bekannten Sportlern im Gesch├Ąft – Umorientierung, auch auf Modesportarten – nach Tod des Mannes ├ťbernahme des Gesch├Ąfts durch den Sohn – Eltern erste Ansiedler in Pullach um 1920 – Pers├Ânlichkeit des Vaters – Ausfl├╝ge mit dem Vater – Vater illustrierte Bilderb├╝cher – kaum politische Arbeit, keine Parteimitgliedschaft – schwierige Versorgungslage in der Nachkriegszeit – fr├╝he Heirat und Wohnungsnot – Konkurrenz des Gesch├Ąfts mit gro├čen Kaufh├Ąusern – Kontinuit├Ąt der Gesch├Ąfte und des typisch M├╝nchnerischen ├╝ber den Krieg hinweg – typische Eigenschaften von M├╝nchen und Bayern: Gem├╝tlichkeit und Ver├Ąnderungen – Erleben von Widerstand und Judenverfolgung im „Dritten Reich“ – Betroffenheit nach Kriegsende bei ├ľffnung der Konzentrationslager.

Daten

Lebensgeschichtliches Zeitzeugen-Interview

1:00 h

21.07.2011

deutsch


Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte | www.hdbg.de | poststelle@hdbg.bayern.de | Zeuggasse 7, 86150 Augsburg