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Hier finden Sie die neuesten Videos aus unserer Datenbank.

Christian Stückl

Theaterregisseur, Intendant des Münchner Volkstheaters, Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele

Kultur in Bayern
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
2:00 h

 


Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Christian Stückl, aufgenommen am 10.05.2017 in Oberammergau, über seine Kindheit und Jugend in Oberammergau, seine Prägung durch den Katholizismus, die ersten Berührungen mit den Oberammergauer Passionsspielen, die Liebe zum Theater, die Wahl zum jüngsten Passionsspielleiter in der Geschichte der Spiele, die Bemühungen und Widerstände hinsichtlich einer Reform der Passionsspiele, den Umgang mit Antijudaismen im tradierten Text, Probleme und Erfolge während der Inszenierung, die Stellung des Glaubens in der heutigen Gesellschaft sowie sein persönliches Bild von Bayern.    

 

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Christian Stückl über die Schwierigkeiten und Erfolge während seiner erstmaligen Inszenierung bei den Oberammergauer Passionsspielen.

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Martin Braxenthaler

Mehrfacher Paralympics-Goldmedaillengewinner im Monoski

Sport in Bayern
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
1:30 h

 


Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Martin Braxenthaler, aufgenommen am 03.05.2017 in Surberg, über die Auswirkungen seiner Querschnittslähmung nach einem Betriebsunfall auf sein alltägliches Leben, die Anfänge seines Engagements im Bereich des Monoski-Sports, die Aufnahme in das deutsche Paralympic Ski-Team, seine Erfolge bei den paralympischen Winterspielen 1998, 2002, 2006 und 2010, Beschaffenheit und Weiterentwicklung des Monoski, den Trainingsalltag eines paralympischen Athleten und das Leben nach dem Ende der aktiven Kariere.

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Braxenthaler über Beschaffenheit, Funktionsweise und Entwicklung des Monoskis.

 

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Remzi Yazgan

Sattler, Maschinenschlosser, Mitglied des Ausländerbeirats bei BMW, Betriebsrat

Migration
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
0:45 h

 


Thematisches Zeitzeugeninterview in türkischer Sprache mit Remzi Yazgan, aufgenommen am 14.02.2017 in München, über die Anwerbung türkischer "Gastarbeiter", deren Hoffnungen und Ziele, den Arbeitsalltag als "Gastarbeiter" in einem großen deutschen Konzern, die Möglichkeiten gewerkschaftlichen Engagements, Schwierigkeiten aufgrund unterschiedlicher arbeitsrechtlicher Bestimmungen, die Verbundenheit mit der Heimat und die Schwierigkeiten bei der Integration. 

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Remzi Yazgan über das Verhältnis zwischen türkischstämmigen "Gastarbeitern" und ihren deutschen Kollegen sowie über den Arbeitsalltag in einer BMW-Sattlerei.

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Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer

Seit 2013 Landespolizeipräsident von Bayern

Politik
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
2:00 h

 


Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, aufgenommen am 20.07.2017 in München, über die Organisation der Polizei nach 1945, die Auswirkungen des Terrorismus ab 1972, den Umgang der bayerischen Polizei mit Fußball Fan-Clubs, die polizeilichen Maßnahmen nach dem Inkrafttreten des Schengen-Abkommens, das Phänomen „Cybercrime“, die Sicherheitslage in Bayern seit den 1950er-Jahren und die Vor-und Nachteile der Nutzung sozialer Medien im Rahmen der Polizeiarbeit.

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer über die Sicherheitslage in Bayern seit den 1950er-Jahren.

 

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Sophia Kirner

Landwirtin, Hausfrau

Alltag im "Dritten Reich"
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
1:30 h

 


Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Sophia Kirner, aufgenommen am 15.08.2016 in Mindelheim, über die Lebensumstände auf dem Bauernhof vor, während und nach dem "Dritten Reich", die Schulzeit während der NS-Zeit, die Ferienlager der Hitlerjugend auf dem elterlichen Bauernhof, den Umgang mit Zwangsarbeitern auf dem elterlichen Hof und dem Hof des Nachbarn, die Bombenangriffe auf Augsburg, die Ankunft der US-Truppen am 28.04.1945, die Hamsterfahrten der Stadtbewohner, die Situation der Flüchtlinge und Vertriebenen in der Nachkriegszeit, die Währungsreform 1948 und das "Wirtschaftswunder".

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Sophia Kirner über die auf dem elterlichen Bauernhof ausgerichteten Ferienlager der Hitlerjugend (HJ) im "Dritten Reich".

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Dr. Uli Otto

Lehrer, Musiker, Widerstandsaktivist gegen die WAA Wackersdorf

WAA Wackersdorf
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
0:45 h

 


Thematisches Zeitzeugeninterview mit Dr. Uli Otto, aufgenommen am 28.07.2016 in Regensburg, über den musikalischen Widerstand gegen den Bau der WAA in Wackersdorf, die Deutsch-Folk-Gruppe „Anonym“, die Atmosphäre im Hüttendorf im Dezember 1985, das WAA-Folkfestival 1986, das Klassikfestival im Oktober 1986, seine Teilnahme am Erörterungstermin zur Teilerrichtung der WAA und die Folgen seines Protests.

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Uli Otto über das historisch-politische Lieder-Repertoire der Gruppe „Anonym“ und weiterer Künstler im musikalischen Widerstand gegen den Bau der WAA in Wackersdorf in den 1980er-Jahren.

 

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Dr. Elisabeth Jüngling

Dolmetscherin, Hostess bei Olympia 1972 in München, Realschullehrerin

Migration
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
1:30 h

 


Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Dr. Elisabeth Jüngling, aufgenommen am 08.12.2016 in München, über ihren beruflichen Werdegang, ihre Tätigkeit bei der Deutschen Kommission in Madrid, die wirtschaftliche und politische Situation in Spanien in den Jahrzehnten von 1960 bis 1990, das Auswahlverfahren der „Gastarbeiter“ in Spanien in den 1960er-Jahren, die Ausbildung und den Einsatz als Hostess in der Leitzentrale bei den Olympischen Spielen in München 1972, das Attentat und die dadurch veränderte Stimmung bei den Olympischen Spielen sowie das Erscheinungsbild der Olympischen Spiele 1972.

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Elisabeth Jüngling über ihre Arbeit als Dolmetscherin bei den ärztlichen Untersuchungen im Rahmen der Anwerbungsverfahren von „Gastarbeitern“ in Spanien sowie die Herkunftsorte und Motive der Bewerber in den 1960er-Jahren.

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Josef Schwindl

Landwirt

Kriegsende 1945
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
0:45 h

 


Thematisches Zeitzeugeninterview mit Josef Schwindl, aufgenommen am 01.10.2016 in Viehhausen, über seine Kindheit und Schulzeit, den Kontakt mit den sowjetischen Kriegsgefangenen im Ort, die Bombenangriffe auf Regensburg während des Zweiten Weltkriegs, die Ankunft und das Verhalten der Amerikaner bei Kriegsende 1945, seinen beruflichen Werdegang, die Wirtschaftlichkeit des Bauernhofs, die Ernährungslage während und nach dem Krieg, den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Währungsreform vom 20.06.1948, den Zerstörungsgrad Regensburgs nach dem Krieg und die Entwicklung des Tourismus in Bayern.

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Josef Schwindl über die Ankunft der Amerikaner in Viehhausen bei Kriegsende 1945, deren Verhalten im Ort und den Widerstand Regensburgs gegen die US-Truppen.

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Anna Drengler

Haushaltshilfe, Näherin, Zugehfrau

Alltag im "Dritten Reich"
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
1:30 h

 


Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Anna Drengler, aufgenommen am 11.08.2016 in Landshut, über die Lebensbedingungen in den 1920er-Jahren, ihren schulischen und beruflichen Werdegang, die Lebensumstände der Großeltern und Eltern, die Bewerbung um eine Stelle als Haushaltshilfe in München 1933, das Verhältnis der Familie und der Gesellschaft zum Nationalsozialismus (NS), die Rede Hitlers am Odeonsplatz in München, den Umgang der Nationalsozialisten mit Regimegegnern, Hitlers Besuch in Landsberg, die politische Bildung als junge Haushaltshilfe, das Wahlverhalten in der NS-Zeit, die Einstellung der Landshuter Bevölkerung zum NS, den Stellenwert des Glaubens, die Regimegegner, den Einsatz des Vaters im Ersten Weltkrieg, die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die damaligen Assoziationen mit dem Konzentrationslager Dachau, die Nachkriegszeit ab 1945, den Umgang mit Flüchtlingen und Vertriebenen nach 1945 und das Ansehen als Hausfrau.

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anna Drengler über das Verhältnis ihrer Familie und der Gesellschaft zum Nationalsozialismus, eine Rede Adolf Hitlers auf dem Odeonsplatz in München und den Umgang der Nationalsozialisten mit Regimegegnern.

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Imogen Pfarr-Otto

Ehemalige Grundschullehrerin und Mitglied des Vereins Mütter gegen Atomkraft zur Zeit des WAA-Bauvorhabens in Wackersdorf

WAA Wackersdorf
Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv
0:45 h

 


Thematisches Zeitzeugeninterview mit Imogen Pfarr-Otto, aufgenommen am 28.07.2016 in Regensburg, über ihr Engagement gegen Atomkraft, den Verein „Mütter gegen Atomkraft“, die Aktionen gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage (WAA), die Reaktionen der Bevölkerung auf die Aktionen des Vereins, die Zusammenarbeit mit Umweltschutzorganisationen, die Delegation der Gesellschaft für bedrohte Völker, die Auswirkungen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl am 26.04.1986, die Enttäuschung gegenüber der Regierung und die Vereinbarkeit des Lehrerberufs mit der Widerstandstätigkeit gegen die WAA.

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Imogen Pfarr-Otto über die 1986 gespielten Kasperltheaterstücke „Bauzaunfressen“ und „Der Kasperl heizt dem Teufel ein“ als Aktionen gegen den Bau der WAA.

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