Zeitzeugen berichten

Mikola Gregul KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Zeiträume

NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg (1933 - 1945)

Signatur
zz-1021
Copyright
Haus der Bayerischen Geschichte
Jahr
1945

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Mikola Gregul über die Strafen im KZ Flossenbürg.

Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:

Lebensgeschichtliches Interview mit Mikola Gregul, aufgezeichnet im Juni 2000 in Flossenbürg, über seine Kriegsgefangenschaft, seine Internierung im Konzentrationslager Flossenbürg, die Zwangsarbeit in Hersbruck und die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Inhalte

Aufgewachsen in Belaja Zerkowj, Kiewer Gebiet, bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1941 bei der Armee in Kamenezk-Podoljsk, Front, zurückweichen, Anfang September 1941 gefangengenommen, bei Umanj zwei russische Armeen eingekesselt, Arbeit in der Landwirtschaft bis 1943, Herbst 1943 in Kiew beim "Feldbegleitungsamt, Luftwaffe 2/8" eingesetzt, nach Italien gebracht, Ladearbeiter, nach Flucht 1944 Partisan in den Alpen, im Winter gefangen genommen, Gefängnis in Udine, Dezember 1944, am 14.01.1945 ins KZ Flossenbürg gebracht, dort bis 29.01.1945, Quarantäne, dann zur Zwangsarbeit nach Hersbruck in den Steinbruch geschickt, Tagesablauf in Hersbruck, Morgenappell, Arbeit, Kapo, schlechte Versorgung, Strafen durch SS und Lagerpolizei, Krankenrevier, Wachtürme und elektrischer Zaun, Situation im Lager gegen Kriegsende lockerer, April 1945 ins KZ Dachau verlegt, zwei Wochen zu Fuß unterwegs, Banja (Sauna), am Abend weitergetrieben, Evakuierung, Befreiung durch die Amerikaner, Überführungslager, Dolmetscher wegen Italienischkenntnissen, auf sowjetischer Seite, Verhör, Rote Armee, Baubataillon - Tote im Lager, Kontakte zu Italienern, viele Nationalitäten, Arbeit im Stollen, 3 km vom Lager Hersbruck entfernt, Kapos.

Daten

Art:
Lebensgeschichtliches Interview
Dauer:
1:00 h
Aufnahmedatum:
01.06.2000
Sprache:
russisch