Zeitzeugen berichten

Ernst Hoyer Maschinenbau-Ingenieur, KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Zeiträume

NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg (1933 - 1945)

Signatur
zz-0896.01
Copyright
Haus der Bayerischen Geschichte (Georg Schmidbauer M.A.)

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ernst Hoyer über die sanitären und hygienischen Zustände im Konzentrationslager Flossenbürg.

Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:

Lebensgeschichtliches Zeitzeugen-Interview mit Ernst Hoyer, geführt am 21.07.2001 im Rahmen des Projekts Überlebende des KZ Flossenbürg.

Biogramm

Ernst Hoyer wurde 1915 in Rotterdam geboren. Nach dem Besuch der Rotterdamsche Schoolvereniging und des Rotterdamsch Lyceum (HBS) studierte er Maschinenbau an der Technischen Universität Delft und arbeitete in der Schiffs- und Maschinenbau A.G. in Mannheim. Während des Zweiten Weltkriegs übermittelte er Briefe von in Deutschland tätigen Zwangsarbeitern an deren Angehörige. Nach der Verhaftung durch die Gestapo am 05.04.1944 kam er über das Konzentrationslager Dachau in das Außenlager Bayreuth des KZ Flossenbürg. Dort musste Hoyer im „Institut für physikalische Forschung“ als Zeichner arbeiten. Gegen Ende des Krieges wurde Ernst Hoyer nach Flossenbürg überstellt und auf dem Todesmarsch am 23.04.1945 von den Amerikanern bei Untertraubenbach befreit. Nach dem Krieg war er bis 1980 als Ingenieur bei der Kempensche Zinkmaatschappij in Budel-Dorplein (Niederlande) tätig. 2006 verstarb Ernst Hoyer in Budel-Dorplein.

GND: 1067219552

Inhalte

Daten

Art:
Lebensgeschichtliches Interview
Dauer:
1:00 h
Aufnahmedatum:
21.07.2001
Sprache:
deutsch