Zeitzeugen berichten

Franz Geiger Widerstandsaktivist im Kampf gegen die NS-Diktatur; Regisseur; Drehbuchautor

Themen

Kriegsende 1945

Zeiträume

NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg (1933 - 1945)

Signatur
zz-0221.01
Copyright
Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg [WRNE]
Jahr
1945

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Geiger von seiner Flucht als Widerstandskämpfer vor den Nationalsozialisten und vom Kriegsende 1945.

Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:

Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Franz Geiger vom 24.03.1995.

Biogramm

Franz Geiger wurde 1921 als Sohn eines Münchner Kunstmalers geboren. Als Widerstandsaktivist wurde er im "Dritten Reich" mehrfach von der Gestapo verhört. 1943 wurde er verhaftet und blieb bis zum Kriegsende in der Festung Torgau interniert. Nach dem Kriegsende studierte Geiger Romanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in München. Er arbeitete als Dramaturg und Regieassistent am Bayerischen Staatsschauspiel, am Jungen Theater München sowie als Regieassistent und Co-Regisseur am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Daneben profilierte er sich Autor von Komödien mit schwarzem Humor. Ab den 1950er-Jahren war Geiger als Autor von Spielfilmen und Fernsehserien tätig. In der BR-Fernsehserie Monaco Franze spielte er einen Kriminaldirektor, außerdem schrieb er am Drehbuch mit und führte in zwei Episoden die Regie. Geiger erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. 1991 die Medaille München leuchtet und 1996 den Ernst-Hofrichter-Preis. Geiger war Ehrenmitglied im Verband Deutscher Drehbuchautoren. 2011 ist Franz Geiger auf Mallorca verstorben.

GND: 141071648

Inhalte

Daten

Art:
Lebensgeschichtliches Interview
Dauer:
3:00 h
Aufnahmedatum:
01.03.1995
Sprache:
deutsch