Zeitzeugen berichten

Irmgard Hummel Stickerin, Konfektionistin

Themen

Bayern in den 1950er-Jahren

Handwerk

Zeiträume

Bayern in der Bundesrepublik (1949 - 1989)

Signatur
zz-1246.01
Copyright
Haus der Bayerischen Geschichte (Georg Schmidbauer M.A.)
Jahr
1956

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Irmgard Hummel vom Niedergang der Handstickerei Johann Baderschneider in Bad Steben in den 1950er-Jahren und ihrem neuen Arbeitsplatz in einer Münchner Boutique. Neue Mode aus den USA verdrängte die herkömmlichen Stickereien. In der Boutique am Münchner Stachus/Karlstor veranstaltete sie Modenschauen.

Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:

Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Irmgard Hummel, aufgenommen am 26.05.2009 im Rahmen des Projekts Wiederaufbau und Wirtschaftswunder.

Biogramm

Irmgard Hummel, 1927 geboren, wurde durch ihre Familie, die das Unternehmen Baderschneider in Bad Steben innehatte, schon früh mit der Kunst der Handstickerei vertraut gemacht. Nach dem Krieg arbeitete sie zuerst in der Firma mit, ging dann 1956 nach München und war bei verschiedenen Firmen im Bereich Konfektion tätig. Dort erlebte sie die wirtschaftlichen Schwankungen der Textilbranche sowie die Veränderungen im Bereich des Kleidungsstils seit den 1950er Jahren. Irmgard Hummel hat sich sehr um den Erhalt des Nachlasses der Firma Baderschneider bemüht, der schließlich an das Staatliche Textil- und Industriemuseum in Augsburg (tim) übergeben werden konnte. Irmgard Hummel starb am 03.09.2013.

Inhalte

Daten

Art:
Lebensgeschichtliches Interview
Dauer:
01:15 h
Aufnahmedatum:
26.05.2009
Sprache:
deutsch