Zeitzeugen berichten

Bernhard Ücker Journalist, Landtagsreporter

Themen

Bayerische Verfassung 1946

Zeiträume

Nachkriegszeit (1945 - 1949)

Signatur
zz-0423.02
Copyright
Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg [WRNE]
Jahr
1949

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Bernhard Ücker über die Unterschiede zwischen der auf Dauer angelegten Bayerischen Verfassung und dem Provisorium des Grundgesetzes.

Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:

Lebensgeschichtliches Zeitzeugen-Interview mit Bernhard Ücker vom 13.03.1989 in München, über seine Kindheit und Jugend in den 1920er und 30er Jahren, den aufkommenden Nationalsozialismus, den Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg, das Kriegsende 1945, seine berufliche Karriere als Journalist und die politische Entwicklung Bayerns von 1945 bis zur Ära Strauß.

Biogramm

Am 29. Mai 1921 geboren in München, Abitur, 1941 bis 1945 Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg, Philosophiestudium an der Universität München, zugleich Reporter bei Radio München. Seit 1946 Parlamentsreporter des Bayerischen Rundfunks, Verfasser zahlreicher größerer Sendungen, Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften, seit 1970 Abteilungsleiter beim Bayerischen Rundfunk, Verfasser mehrerer Bücher zu vorwiegend historischen Themen (u.a. "Der widerspenstige Freistaat"). Am 23.9.2015 verstorben in Gmund am Tegernsee.

GND: 12097701X

Inhalte

1921 in München-Schwabing geboren, Weihnachten 1923 nach der Inflation, wirtschaftlicher Aufschwung Mitte der 1920er-Jahre, Vater: freiberuflicher Architekt, erstes Auto 1926: Tatra, tschechischer Kleinwagen, moderne Technik, Schwingachsen, Luftkühler, 1928 Volksschule, Schnelldampfer "Bremen" und "Europa" errangen das Blaue Band, Luftschiff "Graf Zeppelin", Flugboot von Dornier Do 10, Einführung des Rundfunks 1924/25, erstes Röhrengerät zu Weihnachten 1925, vom Kopfhörer zum Lautsprecher, teure Anodenbatterien, begrenzter Rundfunkkonsum, Verdienst als Architekt, Aufbruchstimmung Ende der 1920er Jahre, Weltwirtschaftskrise: 1929 Börsenkrach in den USA, Rückforderung kurzfristiger Kredite, Kapitalmangel deutscher Unternehmen, Niedergang der Bautätigkeit, Not der freien Berufe, keine Arbeitslosenunterstützung, Gelegenheitsarbeiten, existenzielle Not, Anstieg der Arbeitslosenzahlen, Akademiker mit Pappschild auf der Straße "Ich nehme jede Arbeit an!", Schneeräumen im Winter, NSDAP 1928 in Bayern bedeutungslos, Nationalismus wegen Versailler Vertrags, Panzerkreuzer A, Wunsch nach Gleichberechtigung für Deutschland, Vater politisch interessiert, bürgerliche Erziehung, Wähler der Bayerischen Volkspartei (BVP), Großvater: Gymnasialdirektor, bayerische Geschichte, bayerische Identität, Regierung unter Ministerpräsident Heinrich Held, Kampf gegen zentralistische Weimarer Reichsverfassung, Finanzhoheit des Reichs, Freistaat Bayern, Adolf Hitler in München, Wirtschaftsaufschwung nahm ihm den Wind aus den Segeln, keine "Judenfrage" in München und Bayern, Agitation setzte mit der Wirtschaftskrise ein, SA-Aufmärsche 1931/32, kostenloser NS-Propagandafilm in den Kinos, Wochenschau, wirtschaftlicher Niedergang, Auftrieb für Hitler, Parteienzwist, Reichstagsrede von Papens, Parlament als "Quatschbude", Kurt Eisner 1918, Blockade des Parlaments durch Kommunisten und Nationalsozialisten, Kabinett Brüning, Sparpolitik, Anschreiblisten im Milchladen, gute Ansätze der Politik Brünings, Streichung der Reparationen, Zerwürfnis mit Reichspräsident Paul von Hindenburg, Krise der etablierten Parteien, BVP - Niederlage Kurt Eisners bei den Januar-Wahlen 1919, Ermordung Eisners durch Anton Graf von Arco-Valley, Münchner Räterepublik, Geiselmord im Luitpold-Gymnasium, Einzug der Freikorps in München, Antisemitismus, Trambahn in München - 1933 1. Lateinklasse im Max-Gymnasium, NSDAP-Wahlerfolge 1932/33, Erscheinungsbild Hitlers, Kino zu teuer, Information durch Zeitung, "Münchener Neueste Nachrichten", 30.1.1933 Freude über Hitlers Amtsantritt als Reichskanzler, Hoffnung, zurückhaltende Stimmung in München, 09.03.1933 "Rücktritt" der Regierung Held, neuer Landtagspräsident Hermann Esser (NSDAP), 01.04.1933 Judenboykott, Selbstmord in der Nachbarschaft, Kaufhaus Uhlfelder, alte Frau beschimpfte SA-Posten, Boykott fand keine Unterstützung in der Bevölkerung, "Machtergreifung" als legal angesehen, Reichspräsident von Hindenburg, Ausnutzung des Reichstagsbrands gegen Kommunisten und Sozialdemokraten, Propagandaminister Joseph Goebbels, wirtschaftliche Situation des Vaters, 30.01.1934 Gleichschaltung der Länder, Beflaggung an der Schule, weiß-blaue Landesfahne verschwand, Geschichtsunterricht am Gymnasium ab 1934, kaum nationalsozialistische Lehrer, Mehrheit deutsch-national, fränkischer Geschichtslehrer, Verteufelung der deutschen Kleinstaaterei, Deutscher Bund, Förderung der Kultur statt des Militärs in Bayern unter Ludwig I., Max II. und Ludwig II. - Errichtung des deutschen Eisenbahnnetzes, Wirtschaftsaufschwung bis 1936, Nachholbedarf nach der Krise, Autobahnbau, Preisverfall, Spielzeuglokomotive, Kleinwagen, Opel, Wanderer, Streichung der Kraftfahrzeugsteuer, amerikanische Autos, Chevrolet, Ford, Mittelklassewagen, Mercedes V 170, Volksempfänger, Batterieausführung, Technikbegeisterung, Müllentsorgung durch Verbrennung, Freude über technische Leistungen, Transatlantikflüge, Lindbergh, Köhl, von Hünefeld, Fitzmaurice, Empfang an der Münchner Universität, Olympische Spiele 1936, Jugend der Welt, begeisternde Inszenierung, internationale Anerkennung, 1935 Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, 1936 zweijährige Dienstzeit, gute Jahre im Nationalsozialismus bis 1936, nationale Reputation, wirtschaftlicher Aufschwung, Machtansprüche Hitlers wurden deutlicher, Anschluss Österreichs 1938, Ausflug ins Auracher Löchl, Hinweis beim nächsten Besuch in Tirol eine Hakenkreuzfahne am Auto zu haben, Zeitungsbericht über Schutzhaftlager Dachau 1933, Internierung von Kommunisten und Juden, zeitweise Inhaftierung bekannter jüdischer Geschäftsleute, Schweigen nach Rückkehr, "Reichskristallnacht" (Reichpogromnacht), bis dahin Weiterbestehen jüdischer Geschäfte, Wut und Ohnmacht, 1938 gefestigtes NS-Regime, Vorwurf gegen die Deutschen, warum sie die Diktatur nicht beseitigt haben, HJ-Fahne an den Schulen, wenn 90 Prozent der Schüler Mitglied der Hitlerjugend (HJ) waren, der HJ beigetreten, wegen mangelnder Dienstauffassung hinausgeworfen, ähnliches bereits beim Jungvolk 1935 geschehen, NS-Geist am Max-Gymnasium nicht zu spüren, an den Volksschulen politische Einflussnahme größer, nie ein Lehrer in Uniform, Februar 1940 Abitur, damals 8 Jahre Gymnasium, Abiturprüfung im Wintermantel wegen schlecht geheizter Klassenräume, 01.04.1940 Einberufung zum Arbeitsdienst, Offiziersanwärter konnten sich diesen ersparen, Ausbildungslager in Niederbayern, Exerzieren mit dem Spaten, Ausbildung in praktischen Arbeiten, Baustelleneinsatz, 1940 Einsatz im Hundsrück und in Trier, Beladen von Bombern des Typs He 111, anstrengendes Einhängen der 5-Zentner-Bomben, Ausrüstung mit französischen Beutewaffen, Wachdienste, Epernay im besetzten Frankreich, Aufräumen französischer Kaserne, veraltetes französisches Gerät und Fahrzeuge - Euphorie bei Kriegsbeginn 1914, 1939 gedrückte Stimmung, Einberufung des Bruders, Gestellungsbefehl fürs Auto, Triumphgefühl nach dem Sieg über Frankreich, Schadenfreude, Gerüchte über Invasion Englands, Gasmaskenbüchsen, als Arbeitsdienst einer Einheit der Luftwaffe zugeteilt, Sturzkampfbomber Ju 88, Instandhaltung des Feldflugplatzes, hohe Verluste: Maschinen und Piloten bei Luftangriffen gegen England, britische Jäger Spitfire, Notlandungen, Kreisellandungen, vorzeitige Entlassung für studierwillige Abiturienten aus dem Reichsarbeitsdienst (RAD), Ende August 1940, Rückkehr im Personenzug, Hakenkreuzbinde in Frankreich nicht getragen, um Zivilbevölkerung nicht zu provozieren, kurze Friedenshoffnung, Einschreibung an der Universität, Trimester, um studieren zu können Mitgliedschaft in NS-Organisation nötig, Beitritt zum Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK), nur an zwei Heimatabenden teilgenommen, nach einem Trimester im Februar 1941 Einberufung zur Wehrmacht, Panzerjäger in Neu-Freimann, Dezember 1941 Abstellung nach Russland, Frühjahr 1942 Erfrierungen zweiten Grades, Frankreich, Partisanenkampf, Maquis, zu Offizierslehrgang abkommandiert, Waffenschule in Wischau in der Nähe von Brünn/Tschechien, Sommer 1944 Strüppa-Front in Galizien, Sturmgeschütze, schwerste Panzerfahrzeuge der Wehrmacht, Volltreffer überlebt, nur zwei Abteilungen, Waffenschule mit gleichem Dienstgrad wieder verlassen, Augsburg, letzter Einsatz an der Ostfront bereits auf deutschem Boden im Frühjahr 1945, Verwundung durch Granatsplitter, Einzug der Amerikaner in München erlebt - Stimmung nach dem Sieg gegen Frankreich 1940, Grundausbildung, Aussage nach dem Überfall auf die Sowjetunion "Jetzt haben wir den Krieg verloren", Hoffnung auf Verständigungsfrieden, schwerer Winter 1941/42, kein Glaube an Wunderwaffen, Krieg auf deutschem Boden, Situation schlimmer als 1914-18, in der Ukraine als Befreier begrüßt worden, Juden-Erschießungen, Uman, Kirurbograd, schlechte Winterausrüstung der deutschen Soldaten, keine Informationen über Massenerschießungen durch Wehrmacht, nur durch SS - Amateurfotografie, selbstgebaute Kamera, Vater schenkte Ü. Kamera, Farbfilm, ‚Tag der Deutschen Kunst’, Illumination, Aufnahmen des beleuchteten München, Feldherrnhalle, "Mein Kampf" vor 1933 kaum verbreitet, Zwangsverteilung des Buches, Hochzeitsgeschenk vom Standesamt, Fahnenjunker, 1944 nur einmal kurz darin gelesen, langweilige Darstellung, Stelle über Krieg gegen Russland, noch keine Vergleichsmöglichkeiten mit faschistoiden Diktaturen, Ausnahme Mussolinis Italien, Aufbau der Diktatur in Italien, Königshaus, fehlendes rassistisches Element, Franco in Spanien ab 1936/37, Franco widerstand Hitlers Annäherung, blaue Division mit spanischen Freiwilligen, Widerstand: 20. Juli 1944, Operation Walküre, generalstabsmäßig geplant, dilettantisch durchgeführt, keine Verhaftung von Ministern, etwa Goebbels, blockierte Funksprüche in der Nachrichtenzentrale des Bendlerblocks, Goerdeler, zentralistischer Verfassungsentwurf, Offiziersputsch, Freiheitsaktion Bayern (FAB): Vorgehen ohne Mord, Absicht die führenden Leute festzusetzen und später einem Gerichtsverfahren zu unterziehen, Stimme der FAB im Rundfunk, Vermeidung von Kampfhandlungen um München, Amerikaner wurden erleichtert begrüßt, vielen Leuten blieb dadurch der Tod erspart, keine Versorgungsunterbrechung mit Strom und Wasser, keine Brückensprengungen, sinnlose Brückensprengungen wie im Mangfalltal hielten Amerikaner nicht auf, nach dem Einmarsch der Amerikaner erst einmal geschlafen, Fragen der Lebensmittelversorgung, Plünderungen der Wehrmachtslager, entlassene Kriegsgefangene machten die Gegend unsicher, Displaced Persons (DP), geringe Rationen, Schwarzmarkt, Leistung der Mutter etwas Schmackhaftes zu kochen, Hamstern, Zigarettenwährung, Bruder kehrte im Januar 1946 aus amerikanischer Gefangenschaft zurück, im Krieg Funk- und KfZ-Kenntnisse erworben, sechs Führerscheine vom Motorrad bis zum schweren Panzer, Ziel Journalist zu werden, 1946 Studienbetrieb wurde wieder aufgenommen, Lokalschriftleiter der "Münchener Neuesten Nachrichten" Dr. Rolf Flügel, im Militärurlaub angesprochen, Artikel verfasst, mit 17 Kriminalnovelle geschrieben, Brief des Münchner Stadtschulrats Prof. Dr. Anton Fingerle, Radio München, wöchentliche Glosse, Stadtbibliothekar Prof. Dr. Held, amerikanischer Intendant Mr. Horrine, Rundfunk früh in Betrieb genommen, Sender der Militärregierung, Nachrichten, "Neue Zeitung", Aufarbeitung des „Dritten Reichs“ im Rundfunk, Feature geschrieben, Angebot einer Redakteursstelle bei Radio München, Mr. Lehmann, Agenturmeldungen, Reuters, DANA Deutsche Nachrichtenagentur, Chef vom Dienst Albert Bayer, Appen, Arbeit als Reporter im Außendienst, Papier und Bleistift, Bericht über Stadtratssitzung, Preiserhöhung für Trambahn, ab Januar 1946 nebenher Studium an der Universität München, Prof. Max Spindler, bayerischer Geschichtsunterricht, Kontinuität des bayerischen Staates, Erhalt der Grenzen, Verlust der Pfalz, Landkreis Lindau in der französischen Zone, Kabinett unter Ministerpräsident Fritz Schäffer, Dr. Hans Ehard, Hugo Geiger, Dr. Rosenhardt, neues Kabinett unter Ministerpräsident Dr. Wilhelm Hoegner, Allparteienregierung, Hoegner während des Kriegs Emigrant in der Schweiz, Auftrag der Besatzungsmacht Verfassung zu erstellen 1946, Entwurf Hoegners, Prof. Hans Nawiasky, Annahme der Bayerischen Verfassung durch Volksabstimmung am 01.12.1946, Wulffius, Berichterstatter im Ausschuss der Landesversammlung, Berichterstattung, Josef Reitmeir, Telefon ständig belegt, Motorrad, Benzinzuteilung, Berichte persönlich abgeliefert, amerikanischer Presseoffizier musste Berichte genehmigen, Kommentare waren verboten, Parlamentsberichterstattung, erste Landtagswahl am 01.12.1946, Geschäftsordnung des Landtags, honorige Parlamentarier der ersten Landtage, CSU, SPD, einwandfreie Demokraten, monarchistische Strömungen, Streit um Staatspräsident, Haus Wittelsbach, Verbot der Amerikaner, Prinzregentenzeit - Bayerische Geschichte nach 1945 wiederentdeckt, Kultusminister Dr. Schwalber, bayerischer Geschichtsunterricht, Zulassung der Parteien, CSU als konfessionsübergreifende Partei, SPD, FDP, Bayernpartei, Lallinger, Dr. Josef Müller ("Ochsensepp"), Flüchtlinge, Reibereien mit den Einheimischen, Leid der Vertriebenen, Einquartierungen, zerstörte Existenzen, Betrieb des Vaters, Lastenausgleich, Bayernpartei im Bundestag 1949, Landtagswahl 1950 Verluste der CSU wegen der Bayernpartei, mangelnde Bindungskraft der CSU in den ersten Jahren, Hoegners SPD, große Koalition 1950-1954, Hoegner: gute Bildung, technisch interessiert, erster Atommeiler (Garchinger Atom-Ei), Gegensätze zum SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher, Hoegner hielt sich ungern in Bonn auf, Blaulichtfahrten, 1949 Überlegungen die SPD zu verlassen, Franz Josef Strauß als Schüler Josef Müllers, Flügelkämpfe: Müller-Hundhammer, historische Stellung Bayerns im Reich, Ministerpräsidentenkonferenz 1947, Dr. Hans Ehard, Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee 1948, Entwurf zum Grundgesetz, Debatte im Bayerischen Landtag im Mai 1949, Dr. Thomas Dehler, Ablehnung des Grundgesetzes durch die CSU, Haltung Hoegners, Geltung des Grundgesetzes aufgrund der Annahme durch die anderen Landtage der westlichen Besatzungszonen, Gründe für Ablehnung, Grundsatzrede Ehards, Bundesrecht bricht Landesrecht, Grundgesetz unabhängig von Volksentscheid änderbar, provisorischer Charakter des Grundgesetzes, Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE), Staatssekretär Dr. Willi Gutsmuths, Bayern profitierte durch Betriebsgründungen der Vertriebenen, Integration der Vertriebenen, Schwinden der Bayernpartei, Dr. Joseph Baumgartner, Austritt aus der CSU, Rücktritt als Landwirtschaftsminister, Eintritt in die Bayernpartei, Spielbankenprozess, erneut Minister in der Viererkoalition 1954, Dr. Walter Becher, BHE, Fischen am rechten Rand, Walter Stain, Alfred Loritz, Wirtschaftliche Aufbauvereinigung (WAV), Demagoge, untergetaucht vor Justiz, Auseinandersetzung Loritz-Josef Müller, WAV skurrile Nachkriegsblüte, Schwarzmarkt in der Münchner von-Möhlstraße von jüdischen DPs dominiert, Staatskommissar für Vertriebene Philipp Auerbach, Schüsse am Englischen Garten, Landtagswahl 1954, Führungsanspruch der CSU, Viererkoalition, Waldemar von Knoeringen, Baumgartner, SPD, Bayernpartei, FDP, BHE, Ehard wurde Landtagspräsident, Ministerpräsident Hoegner, Hochschulbedarfsplan, 1958 Ministerpräsident Dr. Hanns Seidl, Überläufer von der Bayernpartei zur CSU, Landtagswahl 1958 Verluste der Koalitionspartner der SPD, Spielbankenuntersuchungsausschuss, Verteilung der Spielbank-Konzessionen, Dr. Joseph Baumgartner, August Geislhöringer, Verurteilung Baumgartners wegen Meineids, Hundhammer am Grab Baumgartners, Ende der Bayernpartei - Dr. Hanns Seidel, Wandel Bayerns vom Agrar- zum Industrieland, BMW, MAN, Erkrankung Seidels, erneut Ehard Ministerpräsident, Staatsbesuch von Charles de Gaulle, Menge vor der Feldherrnhalle, Legislaturperiode 1962-1966, Erstarken von CSU und SPD, Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel wurde bis 1978 zum "Landesvater", höchstes CSU-Wahlergebnis, Franz Josef Strauß: Altphilologe, Atomminister, Verteidigungsminister, Nebenbuhler Dr. Ludwig Huber, Strauß CSU-Parteivorsitzender, 1978 Bayerischer Ministerpräsident, Olympische Spiele 1972, Attentat, Bavarica erst in der Nachkriegszeit entstanden, zwei Seiten, Touristen, Strukturwandel in Bayern, Zukunftsindustrien, Industrie vor 1945 an Kohle und Stahl gebunden, Kohle für die Bayerische Staatsbahn von der Ruhr und aus Schlesien, Energie, hoher Kernkraftanteil in Bayern, Bayern unter Kurfürst Maximilian I., Bayern als Kulturstaat im 19. Jahrhundert, heute industrielle Potenz notwendig, bayerisches Selbstbewusstsein.

Daten

Art:
Lebensgeschichtliches Interview
Dauer:
4:30 h
Aufnahmedatum:
13.03.1989
Sprache:
deutsch