Zeitzeugen berichten

Gisela Fetzer Bankangestellte

Themen

Auswanderung in die USA

Kriegsende 1945

Zeiträume

NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg (1933 - 1945)

Signatur
zz-1514.01
Copyright
Haus der Bayerischen Geschichte (Reiner Holzemer)
Jahr
1945

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gisela Fetzer über die Ankunft der Amerikaner in Ludwigsburg 1945, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und die Auswanderung ihrer Schwester in die USA.

Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:

Thematisches Zeitzeugeninterview mit Gisela Fetzer, aufgenommen am 17.04.2013 in Vöhringen, über das Kriegsende 1945, die Besatzungszeit und die Beziehungen zu den Amerikanern.

Biogramm

Gisela Fetzer, geborene Bauer, wurde am 22.4.1934 in Stuttgart geboren. Ihr Vater war Arbeiter bei der Firma Salamander. Ihre Mutter war Hausfrau und trug Zeitungen aus. Gislea Fetzer musste auch mithelfen. Sie hatte drei Schwestern und war das älteste Kind der Familie und ging in Ludwigsburg-Oßweil zur Schule. Die letzten Schuljahre verbrachte sie in Ludwigsburg. Sie erlebte das Kriegsende 1945 und den Einmarsch der Amerikaner. Diese fielen ihr positiv auf. Eigentlich wollte sie Blumenbinderin von Beruf werden, doch ihre Mutter ließ es nicht zu. Sie arbeitete bei Salamander und später bei einer Bausparkasse. 1951 heiratete sie und bekam drei Kinder. 1967 ließ sie sich scheiden und heiratete 1981 erneut. Ihr zweiter Mann war Feinmechaniker und hatte einen eigenen Betrieb, in dem Gisela Fetzer mithalf. Im Alter von 60 Jahren ging sie in den Ruhestand.

Inhalte

Geboren 1934 – kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter – größtenteils bei der Großmutter aufgewachsen – Bombardierungen und Aufenthalte im Luftschutzbunker – Einmarsch der Amerikaner 1945 – Essen von den Amerikanern – Inhaftierung der höheren NSDAP-Parteimitglieder – Besetzung von Häusern durch die Amerikaner – Versorgungslage – Auswanderung der Schwester in die USA – Feldarbeit – trotz Armut glückliche Kindheit – französische Zwangsarbeiter – Tieffliegerbeschuss – Einmarsch der Amerikaner – versuchte Vergewaltigung – keine Probleme mit den Amerikanern – Ausgangssperre – Besuche in den USA – gute Beziehungen zu den Amerikanern – Versorgung mit Essen durch die Amerikaner – Schwarzmarkthandel – ängstliche Mutter – Gräueltaten der Nationalsozialisten nur durch Berichte bekannt – Verwundungen des Vaters.

Daten

Art:
Lebensgeschichtliches Zeitzeugen-Interview
Dauer:
0:38 h
Aufnahmedatum:
17.04.2013
Sprache:
deutsch