Atlas zum Wiederaufbau

Wehranlage Rothenburg // Übrige

Zerstörung: 31.03.1945
Wiederaufbau: 1945-1955

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Baugeschichte

• vom inneren Mauerring erhalten:
 - Markusturm (12./13. Jh.) mit dem Röderbogen (16. Jh.)
 - Weißer Turm (12./13. Jh., Obergeschosse und Dachaufbau mit Laterne 18. Jh.)
• geschlossener äußerer Mauerring erhalten mit
 - Wehrgang
 - 43 Tor- und Mauertürmen
 - zwölf Streichwehren, zum Teil mit Zwinger (ab 1275 - 17. Jh.)

Schäden

• 31. März 1945:
 - Wehrgang des östlichen Mauerstücks (etwa 700m) hauptsächlich an der Röderschütt zwischen Kummereck und Ruckesser samt Dach abgebrannt
 - Fachwerkaufbauten vernichtet
 - Weißer Turm ausgebrannt, sein oberstes Geschoss samt Dach und Laterne zerstört
 - Dach des Markusturms abgebrannt, Röderbogen ausgebrannt

Wiederaufbau

• 1945 - 1948:
 - Weißer Turm äußerlich rekonstruiert und mit Walzblei eingedeckt
 - Markusturm und Röderbogen durch das Stadtbauamt instand gesetzt
• bis 1950: das Stück zwischen Klingen- und Galgentor eingedeckt
• 1950/1951:
 - bis zum Schlauchturm eingedeckt
 - Röderbastei und Röderturm wiederhergestellt (nach einem Merianstich rekonstruiert)
• um 1952/1953: der Rest bis zum Ruckesser wieder eingedeckt und der Wehrgang rekonstruiert
• bis 1955: sukzessive Wiederaufbau der anderen Türme:
 - 1954: Galgenturm
 - 1955: als letztes Hohenner- und Streichturm

Literatur

BESELER, Hartwig / GUTSCHOW, Niels: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste - Schäden - Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, Band II: Süd, Neumünster 1988, S. 1471.

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