Atlas zum Wiederaufbau

Kath. Seminarkirche St. Michael (ehem. Jesuitenkirche) Würzburg // Kirchen und Klöster

Zerstörung: 16.03.1945
Wiederaufbau: 1946-1978

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Baugeschichte

• Dreischiffige, basilikale Anlage mit Querhaus und gerade geschlossenem Chor, über der Vierung Pendentifkuppel
• 1765 - 1773: nach Entwurf von Johann Philipp Geigel und Johann Michael Fischer erbaut
• 1788: Chorturm
• 1796 - 1998: Chor
• die Stuckierung in Lang- und Querhaus bis 1773 von Materno Bossi, im Chor 1796 - 1797, die Deckenmalerei 1773 von Joseph Appiani

Schäden

• 16. März 1945: ausgebrannt
• Dach, Turmhelm und hölzerne Ausstattung zerstört, die Fresken stark beschädigt, die Stuckierung zu zwei Fünfteln vernichtet
• Kuppel und Teile des Langhausgewölbes durch Brand beschädigt

Wiederaufbau

• 1946: Bausicherung und Notbedachung
• 1954/1955: durch das Universitätsbauamt Wiederherstellung des Raummantels in leicht vereinfachter Weise und unter Entfernung des weitgehend noch erhaltenen Stucks, der Freskenreste, des erhaltenen Altarbildes von Franz Plattner, des Hochaltars und des Schalldeckels der Kanzel (1773/1774)
• Veränderung des Raumgefüges durch Umbau der Seitenschiffe zu Kapellen
• 1978: Rekonstruktion der Turmhaube durch Herbert Zugelder

Literatur

BESELER, Hartwig / GUTSCHOW, Niels: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste - Schäden - Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, Band II: Süd, Neumünster 1988, S. 1497 f.

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