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Anette von Heinz: Königsmord in Bamberg


Anette von Heinz: Königsmord in Bamberg


Anette von Heinz: Königsmord in Bamberg

München 1993, genehmigte Ausgabe im Bertelsmann Verlag, 87 S., farbige Illustrationen von Dieter Klama


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Beschreibung

München 1993, genehmigte Ausgabe im Bertelsmann Verlag, 87 S., farbige Illustrationen von Dieter Klama Im Rahmen der Landesausstellung „Herzöge und Heilige". Das Geschlecht der Andechs-Meranier“ entstand diese spannende Erzählung aus der Zeit, in der die Wittelsbacher das führende Adelsgeschlecht in Bayern wurden. Bis 1918 sollten sie die Geschicke Bayerns als Herrscher bestimmen. In diesem Buch erfährt man aber auch viel über die Lebensumstände aus der Zeit der Kreuzritter und Minnesänger, zum Beispiel wie es bei Tisch zugegangen ist, könnt ihr hier nachlesen. Manches davon gehört auch heute noch zum guten Benehmen!


Mittelalterliche Tischsitten
Die adlige Gesellschaft im hohen Mittelalter aß mit den Fingern. Es gab zwar schon Gabeln mit zwei Zinken, aber sie wurden nur zum Tranchieren und Austeilen benutzt. Messer und Löffel lagen zum gemeinsamen Gebrauch auf dem Tisch. Als Teller dienten Schüsseln oder Brotfladen. Meistens aßen mehrere Tischnachbarn aus einer gemeinsamen Schüssel und oft musste man sich auch den Trinkbecher mit seinem Nachbarn teilen.
Deswegen gab es eine ganze Reihe von Vorschriften, die einen durchaus praktischen Sinn hatten: Zum Beispiel musste man sich die fettigen Lippen vor dem Trinken abwischen. Man durfte sich nicht auf en Tisch lümmeln, damit den anderen der Weg zu den Schüsseln nicht versperrt wurde. Genauso war es verpönt, mit den bloßen Fingern in den Senftopf zu fahren, sich beim Essen zu kratzen oder die abgenagten Knochen wieder in die gemeinsame Schüssel zurückzulegen.
Daneben gab es aber auch Vorschriften, die keinen praktischen Sinn hatte und eine schon etwas gehobenere Tischkultur erkennen lassen: Man durfte erst zugreifen, wenn der Gastgeber zu essen angefangen hatte. Man sollte nicht nur auf das Essen starren, sondern die Unterhaltung pflegen. Und wenn man sich unterhielt, sollte man es nicht mit vollem Mund tun und den Becher absetzen, bevor man sich seinem Nachbarn zuwandte.
 




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