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Das Große Tucherbuch


Das Große Tucherbuch


Das Große Tucherbuch

Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte und dem Stadtarchiv Nürnberg
Projektleitung: Michael Diefenbacher, Wolfgang Jahn
Text: Horst-Dieter Beyerstadt, Michael Diefenbacher
Entwicklung und Realisation: MediaCircle GmbH, Regensburg


5,00 € statt 10,00 € (zzgl. Versand)
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Beschreibung

Wir holen für Sie die Handschriftenschätze aus den Tresoren! Dreh- und Angelpunkt dieser CD-ROM-Reihe ist der Versuch die kostbaren und aus konservatorischen Gründen nicht mehr zugänglichen Handschriften virtuell zur Verfügung zu stellen. Mit der von MediaCircle entwickelten speziellen Technik kann man nach Herzenslust in der Handschrift blättern. Eine Probe sowie weiter Informationen zu dieser eindrucksvoll echt wirkenden Simulation finden Sie unter www.touchfolio.de.


Das Große Tucherbuch ist das prachtvollste einer großen Anzahl von Geschlechterbüchern des Nürnberger Patriziats. Geschlechterbücher patrizischer (und einiger weniger bürgerlicher) Familien entstanden im 16. und 17. Jahrhundert in den Reichsstädten Nürnberg, Augsburg und Frankfurt. In manchmal schlichter, oft aber auch künstlerisch aufwändiger Gestaltung beschreiben sie genealogische Beziehungen und Leistungen aller bekannten Familienmitglieder. Zweck dieser Geschlechterbücher war es, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie zu stärken, den Nachkommen vorbildliche Verhaltensweisen nahe zu bringen, die Verwandtschaftsverhältnisse zu dokumentieren (was für Erbschaftsfragen wichtig werden konnte) und die Gleichrangigkeit mit dem Landadel zu unterstreichen, der sich gerade zu dieser Zeit von den Handel treibenden Patrizierfamilien der Städte abzuschotten begann. Damit dokumentieren die Geschlechterbücher in hervorragender Weise das Selbstbewusstsein dieser politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich führenden Schicht der großen Reichsstädte.

Die hier vorliegende repräsentative Prunkfassung des "Großen Tucherbuchs" wurde 1590 von der Familie in Auftrag gegeben und 1606 vollendet. Sie beruht auf einer Vorlage, die der humanistisch gebildete Nürnberger Ratskonsulent und Diplomat Christoph II. Scheurl (1481-1542) bereits ein halbes Jahrhundert zuvor nach intensiven Studien im Familienarchiv erarbeitet hatte und die heute im British Museum in London liegt. Da Scheurls Mutter eine geborene Tucher war, war er selbst mit der Familie verwandt. Für die Herstellung des inhaltlich aktualisierten, prächtigen Pergamentbandes (zusammen mit einer Papierabschrift) wendete die Familie 2.198 Goldgulden auf - fast das Vierfache dessen, was Albrecht Dürer knapp hundert Jahre zuvor für den Kauf seines Hauses am Tiergärtner Tor ausgegeben hatte.

Nachdem die Spuren des Alters und falscher Behandlung in einer aufwändigen Restaurierung getilgt worden sind, macht die vorliegende CD-ROM das Große Tucherbuch erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.
Für die vom Haus der Bayerischen Geschichte und der Bayerischen Staatsbibliothek begründete Reihe entwickelte die Firma MediaCircle, Regensburg, ein spezielles Computerprogramm, das darauf basiert, die Handschriften im virtuellen Raum in dreidimensionaler Form nachzubilden, sodass eine wirklichkeitsgetreue Betrachtung möglich wird. Die moderne Technik stellt dem Betrachter zahlreiche Hilfsmittel zur Verfügung. Mehrere Wege zur inhaltlichen Erschließung, eine Bildervorschau sowie das Anbringen eigener Notizen und Lesezeichen erlauben eine gezielte wissenschaftliche Bearbeitung. Neben der Bildebene vermittelt eine Informationsebene die Textwiedergaben und Erläuterungen, die zum Verständnis des Werkes unerlässlich sind. Eine Leselupe macht die Einzelheiten besser sichtbar als im Original selbst. Schließlich vermittelt die (auf ausgewählte, im Original nicht immer aufeinander folgende Seiten beschränkte) Möglichkeit, das Buch zu öffnen und nach Herzenslust vor- und zurückzublättern, dem Leser fast die Illusion des Originals. Neben den Möglichkeiten zu wissenschaftlicher Bearbeitung kommt also auch die Freude am Lesen und am Betrachten der herrlichen Abbildungen nicht zu kurz.

Technische Mindestvoraussetzungen

Kompatibel mit allen Windows Betriebssystemen ab WIN 98
Pentium III-Rechner / 64 MB RAM empfohlen




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