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Band 7/2005: Marktgemeinde Lupburg


Band 7/2005: Marktgemeinde Lupburg


Band 7/2005: Marktgemeinde Lupburg

Herausgegeben von Michael Henker und Wolf-Armin Frhr. von Reitzenstein
Bearbeitet von Edith Funk, Friedrich Helmer, Karl Menner † und Barbara Pöhlmann
Augsburg 2005, ISBN 3 - 927233 - 98 - 6, 476 Seiten, 4 zweifarbige Kartenbeilagen, zahlreiche farbige Abbildungen, broschiert


17,50 € (zzgl. Versand)
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Beschreibung

Das Flurnamenbuch der Marktgemeinde Lupburg behandelt auf 420 Seiten ca. 1400 Flurnamen sowie zusätzlich zahlreiche Hausnamen, die in den Katastern von 1840 miterfasst und deren heutige Mundartformen ebenfalls erhoben wurden. Die meisten Namen waren der befragten älteren Bevölkerung noch bekannt. Dies hängt möglicherweise mit der bäuerlichen Herkunft der Gewährspersonen sowie mit der starken geografischen Gliederung des gut 30 Quadratkilometer großen Gemeindegebiets zusammen. Mit den Einleitungsteilen, die zahlreiche farbige Abbildungen enthalten, und dem Anhang umfasst der Band 476 Seiten; ihm sind zusätzlich 4 zweifarbige Kartenbeilagen, auf denen die meisten Flurnamen eingetragen werden konnten, beigefügt.<br />
Der Anlass dafür, dass Lupburg für eine Publikation ausgewählt wurde, lag in der hervorragenden Sammlung historischer Flurnamen aus dieser Marktgemeinde. Karl Menner hatte sie in zehnjähriger mühevoller ehrenamtlicher Archivarbeit erstellt und überließ sie dem Haus der Bayerischen Geschichte als Grundstock für eine Veröffentlichung. Für das Gemeindegebiet Lupburg wertete Karl Menner über 100 Quellen aus. Die meisten davon lagern im Staatsarchiv Amberg. Er zog aber auch Archivalien des Gemeinde- und Pfarrarchivs Lupburg heran sowie das Gemeindegebiet betreffende Bestände des Bayerischen Hauptstaatsarchivs München.<br />
Der älteste Beleg, Lengenloch, stammt aus dem Jahr 1397; er bezeichnete wohl ein kleines, heute allerdings nicht mehr lokalisiserbares Wäldchen in der Gemarkung Lupburg. Mehrere Namen (z.B. Bloßenberg, Beilenbuch, Büchelberg, Lindelberg, Eichleite, Geschnaiter, Hägnach) sind schon im 15. Jahrhundert bezeugt. Die meisten historischen Namenbelege stammen aus dem 16. und 18. Jahrhundert, für das 17. Jahrhundert finden sich, wohl aufgrund der Quellenlage, relativ wenige alte Nennungen. Die meisten dieser Namen haben in der Mundart bis heute überlebt.

Dr. Michael Henker und Dr. Wolf-Armin Frhr. von Reitzenstein sind die für die Gesamtherstellung verantwortlichen Herausgeber des Bandes. Dr. Barbara Pöhlmann stellte die sog. amtlichen Formen und die von Karl Menner gesammelten historischen Belege zu vorläufigen Artikeln zusammen. Dr. Friedrich Helmer steuerte zusätzlich historische Belege bei. Dr. Edith Funk bereitete die Digitalisierung der Kataster der drei Steuergemeiden Lupburg, See und Degerndorf (jeweils aus dem Jahr 1840) vor, führte mit diesen Listen und mit alten Flurplänen die Erhebung der Mundartformen durch, übernahm die sprachwissenschaftliche Erklärung der Namen, legte den endgültigen Aufbau sowie die Anordnung der Artikel und Verweise fest. Da diese Arbeit 1999 bei weitem nicht abgeschlossen war, führte sie Dr. Edith Funk neben ihrer Berufstätigkeit an der Universität Augsburg ehrenamtlich zu Ende, verfasste die Einleitungsteile. Den Beitrag über die Siedlungsnamen, steuerte Dr. Wolf-Armin v. Reitzenstein bei und den Artikel über die Geschichte der Gemeinde Lupburg konnte Karl Menner noch schreiben. Edith Funk stellte auch den Anhang zusammen, lieferte die Vorlagen für die Kartenbeilagen, die Angela Kerle für den Druck montierte, und übernahm die Betreuung bei der Drucklegung. Die Gesamtherstellung lag in Händen der Verlagsdruckerei Lassleben, Kallmünz.<br />
Zu danken ist dem viel zu früh verstorbenen Karl Menner. In seiner Freizeit - er war ja kein ausgebildeter Germanist oder Historiker - hatte er sich die nötigen Kenntnisse angeeignet, um die mühevolle Archivarbeit leisten zu können. Zu danken ist auch der Marktgemeinde Lupburg, besonders den 36 Gewährspersonen, die bei den tagelangen Befragungen bereitwillig Auskunft gaben, sowie ihrem Bürgermeister Willibald Kessler, der die Befragungen tatkräftig unterstützte.




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