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Bayerische Landesausstellung 2015 „Napoleon in Bayern“ in Ingolstadt

Untertitel: Der Vertrag zwischen der Stadt Ingolstadt und dem Haus der Bayerischen Geschichte ist geschlossen
Erscheinungsdatum: 15.03.2011

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Der bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und der Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, Dr. Alfred Lehmann, unterzeichneten am Montag Abend im Schönen Saal des Neuen Schlosses in Ingolstadt den Vertrag zur Bayerischen Landesausstellung 2015 „Napoleon in Bayern“.

Der Anlass für die Bayerische Landesausstellung 2015 in Ingolstadt ist die 200. Wiederkehr des Wiener Kongresses, der nach Napoléon Bonapartes endgültiger Niederlage und seinem Sturz die Grenzen Europas neu festlegte und die Machtverhältnisse ausbalancierte. Für Europa brachte er nach langen Jahren kriegerischer Auseinandersetzungen eine 50jährige Friedenszeit.

Dieses Jubiläum bildet den Anlass, auf die Napoleonische Ära zurückzublicken, die Bayern erhebliche territoriale Zugewinne bescherte. Bayern wurde Königreich mit modernen nach fortschrittlichem französischen Vorbild geschaffenen Verfassungen und einer hocheffizienten Verwaltung. Erkauft wurde der Fortschritt mit vielen Menschenleben. Allein im Russlandfeldzug von 1812 starben mehr als 30.000 Bayern. Die Ausstellung wird vor allem die Auswirkungen dieser Zeit auf die Menschen in den Blick nehmen, die Kriegsgeschichte behandeln und die Perspektive auf die friedliche Zeit nach dem Wiener Kongress eröffnen. Angestrebt wird dabei eine Verortung des Projektes im größeren europäischen Rahmen in Zusammenarbeit vor allem mit französischen und österreichischen Kultureinrichtungen. 

Spielort für das Projekt wird das Neue Schloss in Ingolstadt sein, Heimstatt des Bayerischen Armeemuseums. Die Festungsanlagen von Ingolstadt selbst wurden von König Ludwig I. als Monument des Widerstandes gegen die französische Usurpation gesetzt.
Sie steht damit am Ende der bayerischen Tradition als Verbündeter Frankreichs, die die bayerische Politik über 150 Jahre bestimmt hatte. Im Rahmen der europäischen Union können diese alten Verbindungen in friedvoller Zusammenarbeit wieder aufleben.

Ingolstadt ist damit der richtige Ort für die Landesausstellung „Napoleon in Bayern“. Hier können eine ganze Reihe von Synergien genutzt werden. Die Stadt Ingolstadt kann sich als Kulturstandort weiter profilieren und beteiligt sich dementsprechend vor allem an den Marketing-Maßnahmen, die weit über Bayern hinausgehen werden. Das Armeemuseum bringt sein militärgeschichtliches Know-how und seine Exponatbestände ein. Die vom Haus der Bayerischen Geschichte federführend konzipierte Ausstellung wird die Attraktivität des Armeemuseums nachhaltig steigern.  Die Chancen stehen damit ausnehmend gut, 2015 eine außergewöhnliche Landesausstellung mit internationalem Anspruch und moderner kulturgeschichtlicher Fragestellung zu realisieren.

Diese Pressemitteilung und entsprechendes Bildmaterial finden Sie im Presse-bereich auf der Homepage des Bayerischen Armeemuseums unter www.armeemuseum.de, Service à Presse, Benutzername: presse, Passwort: bam-ingolstadt sowie im Presseportal auf der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte unter www.hdbg.eu/presseportal/web/index.php/

Ansprechpartner im Bayerischen Armeemuseum:
Dr. Tobias Schönauer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  (tobias.schoenauer@armeemuseum.de 0841 – 9377 – 124)

Ansprechpartnerin im Haus der Bayerischen Geschichte:
Dr. Andrea Rüth, Pressesprecherin
(andrea.rueth@hdbg.bayern.de 0821 – 3295 – 118)

 

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