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Bayerische Landesausstellung 2010 „Bayern-Italien“ in Füssen und Augsburg

Untertitel: Der Vertrag zwischen der Stadt Füssen und dem Haus der Bayerischen Geschichte bringt Bayern-Italien ins Allgäu
Erscheinungsdatum: 12.12.2008

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Foto von links: Bürgermeister Paul Iacob, Kulturamtsleiter Thomas Riedmiller, Projektleiter Dr. Rainhard Riepertinger sowie Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte [Speichern]
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Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, und der Erste Bürgermeister der Stadt Füssen, Paul Iacob, haben im Museum der Stadt Füssen - im so genannten Colloquium - den Vertrag zur Bayerischen Landesausstellung 2010 „Bayern-Italien" unterzeichnet.

„Eine lange und vielfältige Geschichte verbindet Bayern und Italien - eine Geschichte von Herrschern und Händlern, von Heiligen und Künstlern, von Reisenden und Gelehrten bis hin zu Gastarbeitern und sonnenhungrigen Touristen", so Projektleiter Dr. Rainhard Riepertinger.

Schauplätze und Mitveranstalter des kulturellen Großereignisses Landesausstellung sind neben Füssen die Stadt Augsburg und das neue Textil- und Industriemuseum (tim) im Augsburger Textilviertel. Hochkarätige Exponate aus zwei Jahrtausenden aus Museen, Kirchen, Bibliotheken, Archiven und von Privatpersonen werden vom 20. Mai bis zum 10. Oktober 2010 zu bestaunen sein.

In Füssen werden im prächtigen barocken Kloster St. Mang die vielfältigen bayerisch-italienischen Verbindungen bis ins ausgehende 18. Jahrhundert gezeigt. Über die Via Claudia kamen in der Antike Waren und neue Götter nach Bayern. Bayerische Handelshäuser hatten im ausgehenden Mittelalter ihren Sitz in Venedig. Der Kapuzinerorden aus Italien kümmerte sich im 17. Jahrhundert um die Stärkung des katholischen Glaubens und die italienische Barockkunst hielt Einzug in Bayerns Kirchen und Klöster. Historische Figuren aus den verschiedenen Epochen vermitteln den Besuchern die oft spannungsreichen und manchmal ungewöhnlichen Zeitläufe. Ob römischer Händler oder bayerischer Kaufmann, ob Prinzessin, Kurfürstin oder Kaiser, Kastrat oder Galeerensträfling - alle liefern durch ihre Biografien Einblicke und Schauerlebnisse in die facettenreiche Geschichte der Beziehungen zwischen Bayern und Italien.

Während im Augsburger Maximilianmuseum der Kunstaustausch zwischen Bayern und Italien im 16. Jahrhundert dargestellt wird, inszeniert das Bayerische Textil- und Industriemuseum die Sehnsucht der Bayern nach Italien und die vielfältigen Verbindungen zwischen den beiden Ländern im 19. und 20. Jahrhundert.

Das von einem Designer eigens für die Landesausstellung 2010 entwickelte Logo drückt die engen bayerisch-italienischen Beziehungen bildlich aus: Denn das Motiv ist ein Löwenkopf in den italienischen Farben, die mit dem bayerischen Rautenmuster verwoben sind. Der Löwe ist nicht nur Bestandteil des Wappens von Bayern, sondern ist auch in weiten Teilen Oberitaliens häufig als Motiv zu finden. In den kommenden zwei Jahren wird dieses Logo in der ganzen Region und weit darüber hinaus die Landesausstellung „Bayern-Italien" bekannt machen.

Im Colloquium des Klosters St. Mang wurde der Vertrag für die Landesausstellung 2010 unterzeichnet.

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