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Darstellung einer Bierbeschau

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Darstellung einer Bierbeschau

Zunfttruhe der Traunsteiner Bierbrauer, 1611

Stadt- und Spielzeugmuseum Traunstein

 

© Haus der Bayerischen Geschichte / Philipp Mansmann

 

Seit 1516 gibt es in Bayern das berühmte Reinheitsgebot: Nur Gerste, Hopfen und Wasser darf das Bier enthalten, außer der Hefe, die zur Gärung nötig ist. Aber hielten sich die Brauer auch immer daran? Das mussten die Städte kontrollieren. Diese hatten dafür eigene Beauftragte, die Bierbeschauer. Sie probierten den Gerstensaft, aber nicht nur das: Außer der geschmacklichen Qualität mussten sie auch andere Anforderungen prüfen, etwa ob die Brauerei auch brav für jede Maß die fälligen Steuern ablieferte und nichts „schwarz“ verzapfte. Eine solche Bierbeschau ist auf der Zunfttruhe der Traunsteiner Bierbrauer aus dem Jahr 1611 verewigt: Links testen zwei Koster das Gebräu ? die Hände am Kopf bedeuten hoffentlich kein Kopfweh ?, rechts misst ein „Visierer“ mit dem so genannten Visierstab die Menge des Biers im Fass, ein Schreiber trägt sie in eine Liste ein. Erst wenn der Fassinhalt für die Steuer dokumentiert und die Güte des Biers bestätigt war, wurde ein Fass zum Ausschank freigegeben. Die Holztruhe mit der schönen Illustration können Sie 2016 in der Bayerischen Landesausstellung „Bier in Bayern“ in Aldersbach betrachten.

 

 

Bier in Bayern

Bayerische Landesausstellung 2016

Kloster Aldersbach im Passauer Land

29. April bis 30. Oktober 2016

 

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte, Gemeinde Aldersbach, Landkreis Passau

Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten (Haus der Bayerischen Geschichte, Zeuggasse 7, 86150 Augsburg, www.hdbg.de)

 

 

 

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