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Kanzelsanduhr

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Kanzelsanduhr

 

Eine drehbare Sanduhr mit zwei, vormals vier Gläsern: Solche Sanduhren waren von der Reformationszeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in Gebrauch. In der Regel waren sie für jedermann gut sichtbar an den Kanzelbrüstungen montiert, damit der Prediger die Predigtzeit – etwa bei Festgottesdiensten durch die Kirchenordnungen auf eine Stunde begrenzt – im Blick behielt. Der Sand lief mit unterschiedlicher Geschwindigkeit durch die Gläser, wobei das erste nach einer Viertelstunde, das letzte nach der vollen Stunde abgelaufen war. Solche Kanzelsanduhren illustrieren die Bedeutung der Predigt im lutherischen Gottesdienst, allerdings auch den Kampf der Gottesdienstbesucher mit dem Kirchenschlaf.

 

© Kunstsammlungen der Veste Coburg

 

 

Verwendung nur im Rahmen der Berichterstattung zur Bayerischen Landesausstellung 2017.

 

Abdruck mit Bildnachweis honorarfrei, Beleg erbeten (Haus der Bayerischen Geschichte, Postfach 101751, 86007 Augsburg, www.hdbg.de, pressestelle@hdbg.bayern.de)

 

 

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“

Veste Coburg und Morizkirche Coburg

9. Mai bis 5. November 2017

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