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Napoleon begeistert Bayern

Untertitel: Kunstminister Spaenle zum Auftakt in Ingolstadt
Erscheinungsdatum: 25.09.2014

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Das Haus der Bayerischen Geschichte, das Bayerische Armeemuseum und die Stadt Ingolstadt veranstalten von 30. April bis 31. Oktober 2015 die Bayerische Landesausstellung im Neuen Schloss Ingolstadt. Auf der Auftaktveranstaltung von „Napoleon und Bayern“ am 25. September betonte Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle, wie lebendig die Thematik bis heute im Freistaat sei und erinnerte sowohl an Denkmäler für gefallene Soldaten als auch an sprachliche Einflüsse des Französischen. „Die Ära Napoleons hat Bayern viel Leid beschert – unter anderem über 30.000 bayerische Soldaten, die auf dem Russlandfeldzug den Tod fanden  –, aber auch viele Fortschritte gebracht. Bayern erlangte die Königskrone und bekam 1808 die erste bayerische Verfassung“, so der Kunstminister. Auch die Schulpflicht ginge auf jene Zeit zurück. Napoleon steht auf den bayerischen Lehrplänen, und so freute sich Kunst- und Kultusminister Spaenle über das vielfältige Angebot des Hauses der Bayerischen Geschichte: „Mehrere Schulen wirken hier mit, etwa bei einer Führungslinie für Schülerinnen und Schüler, bei einer Homepage zum Thema oder bei einem i-pad-Guide für die Landesausstellung.“

 

Ingolstadt ist Napoleonstadt

Ganz Ingolstadt freue sich auf das überregional bedeutende Ereignis, sagte Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, und verwies auf die lange Tradition als Militär- und Verteidigungsstadt, schließlich war Ingolstadt für mehrere Jahrhunderte Bayerische Landesfestung gewesen: „Napoleon und Bayern passt daher zu uns, wie zu kaum einer anderen Stadt im Freistaat. Gleichzeitig wissen wir auch um die große Beliebtheit, wissen, dass die Ausstellungen des Hauses der Bayerischen Geschichte regelmäßig Besuchermagnete sind.“ Den Besuchern werde man im kommenden Jahr auch die schöne Altstadt Ingolstadts zeigen, ein umfassendes Begleitprogramm wird die Landesausstellung zudem ergänzen.

 

Eine Landesausstellung sei auch immer ein großes Gemeinschaftswerk, sagte Natascha Zödi-Schmidt, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation des Hauses der Bayerischen Geschichte, und lobte die gute Zusammenarbeit in Ingolstadt: „Die Stadt stellt ein umfangreiches Begleitprogramm auf die Beine, das Armeemuseum nutzt perfekt die Gelegenheit, seine Räumlichkeiten fit zu machen und steht uns mit bislang unbekannten Schätzen aus dem Depot zur Seite.“

 

Die Projektleiterin der Ausstellung, Dr. Margot Hamm, begeisterte die Zuhörer für die napoleonische Zeit, als Bayern sich geschickt zwischen den Mächten bewegte und große Veränderungen erlebte. In zehn Kapiteln spannt die Schau den Bogen vom Aufstieg Napoleons bis zum Wiener Kongress. Über 300 Exponate aus bayerischen, deutschen und europäischen Museen und Sammlungen illustrieren die spannende Geschichte, die nicht nur von großer Politik, sondern auch vom Leben der Menschen erzählt: „Immer wieder richten wir den Blick auf diejenigen, die Geschichte erleben und oft auch erleiden. Biografien bilden ein eigenes Element in der Ausstellung“, so die Projektleiterin. Das Gestalterbüro Thöner von Wolffersdorf aus Augsburg wird „Napoleon und Bayern“ mit beeindruckender Ausstellungsarchitektur, Medieneinsatz und interaktiven Elementen inszenieren.

 

Uniformen hautnah erleben

Zum Auftakt konnte man bereits hautnah Geschichte erleben: Dr. Ansgar Reiß, Leiter des Bayerischen Armeemuseums, zeigte die Ausrüstung der Elitekürassiere aus jener Zeit, die das Bayerische Armeemuseum für die Ausstellung restaurieren ließ. Die Gardeeinheit der Garde du Corps, gegründet 1814, sollte das gestiegene Prestige der bayerischen Armee widerspiegeln. Die blankpolierten Brust- und Rückenpanzer und imposanten Helme beeindrucken, doch bleibt hier ein großer Widerspruch zwischen äußerem Glanz und Realität, denn am Ende des Napoleon-Abenteuers war der bayerische Staat eigentlich bankrott. Militärhistoriker Dr. Marcus Junkelmann erklärt eine bayerische Infanteristenuniform am „lebenden“ Objekt. Denn nicht alleine prunkvolle Exponate stehen im Fokus der Ausstellung, auch der Alltag der Bevölkerung soll dargestellt werden.

 

 

 

 

Bayerische Landesausstellung 2015 „Napoleon und Bayern“

Ingolstadt Neues Schloss, Bayerisches Armeemuseum

Paradeplatz 4, 85049 Ingolstadt

30. April bis 31. Oktober 2015

Täglich von 9 bis 18 Uhr

 

Veranstalter:

Haus der Bayerischen Geschichte, Bayerisches Armeemuseum und Stadt Ingolstadt

 

Eintrittspreise:

Erwachsene 9,00 €
Ermäßigt (z. B. Senioren, Studenten, Gruppen ab 15 Personen) 7,00 €

Familienkarte (2 Erwachsene und eigene Kinder) 18,00 €
Kinder und Jugendliche von 6 – 18 Jahren 1,50 €
Schüler im Klassenverband 1,00 €
 

Führungen für Gruppen:
Bis 15 Personen 45,00 € pauschal zzgl. ermäßigter Eintritt
Ab 15 Personen 3,00 € pro Person zzgl. ermäßigter Eintritt

 

Vorverkaufsstellen:

Webshop Haus der Bayerischen Geschichte, www.shop.hdbg.de

Tourist Information Ingolstadt

Bayerisches Armeemuseum (Außenstellen Museum des Ersten Weltkriegs und Bayerisches Polizeimuseum)

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern, Alter Hof 1, München

 

Information:

www.hdbg.de

poststelle@hdbg.bayern.de

 

 

 

Pressebilder

Diese Bilder können auch separat angefordert werden.

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