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Götterdämmerung. König Ludwig II. und seine Zeit Staatsminister Dr. Thomas Goppel und Staatssekretär Georg Fahrenschon stellen die Bayerische Landesausstellung 2011 „Götterdämmerung. König Ludwig II. und seine Zeit“ vor

Erscheinungsdatum: 09.09.2008

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Foto (von links nach rechts): Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Staatsekretär Georg Fahrenschon, Staatsminister Dr. Thomas Goppel und Egfried Hanfstaengl, Präsident der Schlösserverwaltung [Speichern]

Augsburg, den 8. September 2008.- Er ist die populärste Gestalt der bayerischen Geschichte. Millionen Menschen aus der ganzen Welt besuchen seine Schlösser, die zu den touristischen Ikonen Europas gehören. Der Mythos dieser Traumwelten ist ungebrochen, gerade weil König Ludwig II. in Wahrheit einer der großen Unbekannten, Rätselhaften bleiben durfte. Was weiß man wirklich von ihm und seiner Zeit?

Im Jahr 2011 jährt sich der legendenumwobene Tod des Königs zum 125. Mal. Aus diesem Anlass wird ein umfassendes Themenjahr zu Ludwig II. stattfinden, dessen Schwerpunkt die Bayerische Landesausstellung bilden wird. Veranstalter ist das Haus der Bayerischen Geschichte in Kooperation mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Ihr Ort wird spektakulär sein – dem Anlass angemessen. Egfried Hanfstaengl, Präsident der Schlösserverwaltung, erklärte: "Gezeigt werden soll die Landesausstellung in den unvollendeten Räumen von Schloss Herrenchiemsee. Diese Räume werden damit erstmals überhaupt für die Öffentlichkeit zugänglich."

"Die Landesausstellung 2011 wird hinter die Klischees von "Märchenkönig" oder "the crazy king" blicken. Wie entstand der Mythos? Ludwig Il. wird nicht verdammt oder glorifiziert, sondern im Zusammenhang mit den Zeitläuften vorgestellt", so Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte. Was bedeutete Königtum in dieser Zeit, welche Vorbilder gab es in Deutschland und Europa? Unter der Regierung König Ludwigs II. (1864-1886) erreichte Bayern ungeahnte Modernisierungsschübe in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik. Zugleich erlebte es Kriege gegen Preußen und Frankreich und schließlich die Unterordnung in das Deutsche Kaiserreich.

Es sind auch die Gegensätze, die diese Zeit so faszinierend machen und die sich gerade in einer so schillernden Figur wie Ludwig II. widerspiegeln. Auch wenn sich seine Traumwelten weit von der Wirklichkeit entfernt haben mochten – umgesetzt wurden sie mit den modernsten Mitteln der Ingenieurskunst. Die königliche Zaubernacht war elektrisch erhellt. Diese Gegensätze werden gerade in den unausgebauten Räumen von Schloss Herrenchiemsee sinnfällig: Hier treffen unverputzte Ziegelwände auf das Raffinement der überbordenden Prunkräume.

Ludwig II. als der große Unbekannte: Vieles ist erforscht und doch gilt es noch Vieles zu erfahren. Daher werden im Vorfeld der Ausstellung Wissenschaftler aus aller Welt die Ergebnisse ihrer Forschungen in einem Kolloquium vorstellen. Diese neuen Erkenntnisse sollen in die Landesausstellung eingebracht werden und zum besseren Verständnis dieser faszinierenden Figur führen.

Neben der Schlösserverwaltung sind weitere Kooperationspartner: über den Tourismusverband München-Oberbayern das Bayerische Wirtschaftsministerium, über das Institut für Bayerische Geschichte, Lehrstuhl Prof. Kramer, die Ludwig-Maximilians-Universität München und über Prof. Hirzinger das Institut für Robotik und Mechatronik, die TU München.

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Foto (von links nach rechts): Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Staatsekretär Georg Fahrenschon, Staatsminister Dr. Thomas Goppel und Egfried Hanfstaengl, Präsident der Schlösserverwaltung

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