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„Die Tage vor Weihnachten waren wir mit der Mutter in vielen Läden.“

Untertitel: Weihnachten mit dem Kronprinz Ludwig
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„Doch da ich für jetzt nichts Bess’res habe, nimm von mir die Dankbarkeit als Gabe“, reimte der spätere König Ludwig II. noch als Achtjähriger für seine geliebte Erzieherin Sybille Meilhaus.
Für alle, die noch auf der Suche nach Geschenken sind und vielleicht gar eine neue Weihnachtstradition begründen wollen, gibt diese Auflistung des 16jährigen Kronprinzen Ludwig vielleicht Anregungen:
Vom Weihnachtsfest  im Jahr 1861 erzählt Kronprinz Ludwig: „Die Tage vor Weihnachten waren wir mit der Mutter in vielen Läden. Am 24. putzten wir unsere Bäume für die armen Kinder fertig, was wir den Abend zuvor begonnen hatten. Den ganzen Tag ordneten wir unsere Sachen und Bäume, die wir uns gegenseitig gaben. Um ½ 7 wurden wir wie immer im goldenen Thronzimmer der Mutter beschert.“
Und was bekam er selbst in diesem Jahr? Die königlichen Eltern waren eher sparsam: unter anderem einen Papagei, ein goldenes Madonnenmedaillon, Hemdknöpfe mit Perlen, Kupferstiche, Bilder und Fotographien für seine Sammlungen und ein blaues Emaille-Büchslein mit goldenen Sternen. Otto schenkte ihm ein Foto-Album, eine Briefmappe, ein Taschenmesser, Bilder und kleine Nippsachen. Auch die weitläufige Verwandtschaft und Mitglieder des Hofes beschenkten den Prinzen reich, unter anderem mit  einer goldenen Uhrenkette, noch mehr Bildern und Fotographien, Büchern, einer Reitgerte, einem eigens komponierten Defiliermarsch, vielen Zuckersachen, Pfefferkuchen und Bonbonnieren - und schließlich mit zwei Christbäumen.
 

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