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„Götterdämmerung. König Ludwig II. und seine Zeit" in Landshut

Untertitel: Wanderausstellung eröffnet in der Heiliggeistkirche
Erscheinungsdatum: 08.11.2013

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 Pressemitteilung
 
„Götterdämmerung. König Ludwig II. und seine Zeit" in Landshut
Wanderausstellung eröffnet in der Heiliggeistkirche
 
Die Wanderausstellung „Götterdämmerung. König Ludwig II. und seine Zeit“ gastiert vom 8. November 2013 bis 16. Februar 2014 in der Heiliggeistkirche in Landshut. Die Schau ist eine komprimierte Version der gleichnamigen Bayerischen Landesausstellung, die 2011 in Herrenchiemsee gezeigt wurde und mit über 575.000 Besuchern als erfolgreichste kulturhistorische Ausstellung im wiedervereinigten Deutschland gilt. In einer dramatischen Erzählung in fünf Akten rücken König Ludwig II., seine Regierungszeit und sein Land in den Blickpunkt.
 
Das Haus der Bayerischen Geschichte schickt die Rekordausstellung, gefördert von der bayerischen Staatskanzlei, auf Reisen. Nach dem Auftakt in Berlin war der Märchenkönig bereits in Bad Kissingen, Ingolstadt, Amberg, Nürnberg und Bayreuth zu Gast. Die niederbayerische Hauptstadt ist die siebte Station des „Kinis“. Landshut übte zu Lebzeiten eine besondere Faszination auf Ludwig II. aus: Hier steht die Burg Trausnitz, die Residenz der ersten Wittelsbacher-Herzöge. Nach einem Kurzbesuch im August 1869 beschloss Ludwig, den alten Wohnsitz seiner Ahnen wieder bewohnbar zu machen. Obwohl der König „keine Prunkgemächer, sondern lediglich ein passendes Absteigequartier“ wünschte, geriet die Ausstattung der neun Räume im zweiten Stock des Fürstenbaus sehr prachtvoll. Da Ludwig II. der Stadt Landshut nach 1869 keinen offiziellen Besuch mehr abstattete, hat er vermutlich nie in seinem Landshuter Domizil genächtigt. 1961 vernichtete ein Brand in der Burg Trausnitz den Fürstenbau.
 
„Götterdämmerung. König Ludwig II. und seine Zeit“ schildert das Leben des Monarchen in einem Bayern, das im Spannungsfeld zwischen politischen Umbrüchen, traditionalen Lebenswelten und Modernisierungen in der Wirtschaft und der Gesellschaft des Industriezeitalters stand. Die Ausstellung zeichnet sich durch attraktive Medienstationen aus: Zu sehen gibt es unter anderem faszinierende 3D-Animationen von Ludwigs Schlossbauten, darunter auch Bauprojekte, die nicht mehr verwirklicht werden konnten, zum Beispiel den byzantinischen Palast und die chinesische Pagode. Fantastisch und modern zugleich mutet die fliegende Gondel in Pfauenform an, mit der der König über den Alpsee schweben wollte – auch sie ist in der Ausstellung virtuell zu bestaunen.
 
In seinem museumspädagogischem Konzept legt das Haus der Bayerischen Geschichte besonderen Wert darauf, dass die Besucher aktiv werden können. So gibt es mehrere „Mitmachstationen“: Die Besucher können das Parfum des Königs schnuppern oder die eigenen Kräfte an einer Fingerhakelmaschine messen. Wer schafft es wohl, sich in dieser traditionsreichen bayerischen Sportart mit dem Steyrer Hans zu messen – dem „Bayerischen Herkules“? Hier gilt: Nicht nur für Kinder!
 
Lebendig wird König Ludwig II. in Filmausschnitten aus den bekannten Verfilmungen der 1950er- und 1970er-Jahre sowie in einem satirischen Dialog zwischen Ludwig II. und dem von ihm so verehrten Komponisten Richard Wagner. In der Rolle des Königs brilliert der bayerische Kabarettist und Fernsehmoderator Christoph Süß. Großformatige Ausstellungspaneele geben Einblick in das Leben Ludwigs II. von Bayern und in die Zeit, als in seinem Königreich die Moderne Einzug hielt. Die Ausstellung spannt den Bogen bis in die Gegenwart, denn der Mythos des Märchenkönigs ist bis heute ungebrochen und wirkt über Deutschland hinaus. Das zeigen vielfältige Exponate mit seinem Konterfei, vom bayerischen Charivari bis zum japanischen Manga.
 
 
 
Wanderausstellung
„Götterdämmerung. König Ludwig II. und seine Zeit“
 
Heiliggeistkirche Landshut
Heiliggeistgasse 394
84028 Landshut
 
8. November 2013 bis 16. Februar 2014
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
(25.12., 13 bis 17 Uhr, 24.12. und 31. 12. geschlossen)
 
Eintritt frei!
 
Veranstalter:
Haus der Bayerischen Geschichte
Zeuggasse 7, 86150 Augsburg, Tel. 0821 3295 – 0
E-Mail: poststelle@hdbg.bayern.de
Info unter www.hdbg.de
 
Gefördert durch die Bayerische Staatskanzlei
 
 
 
 

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