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In der Region verankert

Untertitel: Haus der Bayerischen Geschichte stellt historische Fernrohre in Unterfranken vor
Erscheinungsdatum: 27.06.2013

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Pressemitteilung                                            
 
Bayerische Landesausstellung 2013 „Main und Meer“
 
In der Region verankert – Haus der Bayerischen Geschichte stellt historische Fernrohre in Unterfranken vor
 
Die Bayerische Landesausstellung 2013 findet nicht nur in der Kunsthalle Schweinfurt statt: An sechs Stellen in der Region stehen historische Fernrohre, die einen spannenden Blick in die Vergangenheit zeigen. Mit den Ankerpunkten Museum Papiermühle Homburg bei Markt Triefenstein, Volkach mit der Mainschleife und Bad Kissingen, dem berühmten Kurort am Mainzufluss Saale, erweitert das Haus der Bayerischen Geschichte das Themenspektrum von „Main und Meer“ und bezieht andere Gebiete in Unterfranken in die Landesausstellung mit ein. Besonderheiten wie ein großes Wasserrad, die wunderschönen Weinberge am Main und Solequellen begeistern die Besucher am Originalschauplatz. Neben den Ausstellungsstelen bietet auch die App „Main und Meer“ weitere Inhalte zu den Ankerpunkten, daneben gibt es als besonderes Schmankerl verschiedene Ermäßigungen für Landesausstellungsbesucher.
 
Die Stelen zeigen Geschichte und Geschichten. Schon seit Jahrhunderten nutzen die Menschen Verbindungen über den Main an Furten und Fährstellen. Der Ankerpunktstandort Fahr bei Volkach war bereits seit den frühesten Besiedelungen ein Verkehrsknotenpunkt. Nach der Zerstörung der Mainbrücke 1945 verband die Fähre Fahr erneut die Flussufer. Das zweite historische Fernrohr in Volkach an der Aussichtsplattform „Terroir f“ nahe der Vogelsburg ermöglicht einen besonderen Blick auf die Mainschleife, die größte Flussmäander-Landschaft Bayerns.
 
Weiter westlich steht das Museum Papiermühle Homburg, in dem sich alles ums Schöpfen, Gautschen, Pressen und Trocknen dreht. Neben alten Produktionsräumen vermitteln auch die Wohnräume der Papiermacherfamilie anschaulich ein Stück Technikgeschichte. Die Papiermühle ist nicht nur Museum, denn heute werden im Familienbetrieb wieder handgeschöpfte Büttenpapiere hergestellt – für die Landesausstellung auch mit eigenem Wasserzeichen.
 
Dass die Kraft des Wassers auch verheerend sein kann, zeigt eine Stele zum Thema Hochwasser in Bad Kissingen am Alten Rathaus. Die Fränkische Saale, in deren Tal der berühmte Kurort liegt, tritt regelmäßig über die Ufer. Als Jahrhunderthochwasser wurde die Überflutung von 1909 bekannt. Die zweite Bad Kissinger Stele steht am Gradierwerk. Der imposante Bau ist heute eine touristische Attraktion, die mit salzhaltiger und frischer Luft zum Inhalieren einlädt. Salz gibt es nicht nur am Meer, es wurde aus den Solequellen des heutigen Kurortes über tausend Jahre lang erzeugt. Ab 1562 stand in Kissingen das erste bekannte Strohgradierwerk Europas. In langgestreckten Holzbauten wurde die Sole gewonnen und seit dem 19. Jahrhundert im Kissinger Kurbetrieb eingesetzt.
 
Die dritte Bad Kissinger Stele wird am 27. Juni 2013 in der Wandelhalle eingeweiht. Dieses Fernrohr ermöglicht nicht nur den bildhaften Blick in die Vergangenheit, sondern lässt den Eisernen Brunnenpavillon virtuell neu entstehen. Die virtuelle Rekonstruktion von Prof. Gerd Hirzinger, ehemaliger Leiter des Robotik und Mechatronik Zentrums (RMC) der DLR Oberpfaffenhofen, und Jürgen Dudowits (Time in the Box), ermöglicht es den Besuchern, durch den von Friedrich von Gärtner erbauten Eisernen Brunnenpavillon zu „wandeln“. Diesen hatte man 1909 abgerissen und durch die Wandel- und Brunnenhalle des Architekten Max Littmann ersetzt.
 
Mediale Inszenierungen sind auch in der Bayerischen Landesausstellung zu sehen. „Main und Meer“ ist eine interaktive, genussvolle Ausstellung für alle Sinne, die sich an das breite Publikum wendet. Bis 13. Oktober können die Besucher in spannende Geschichte(n) rund um den Main in der Kunsthalle Schweinfurt eintauchen. Die historischen Fernrohre an den Ankerpunkten werden jedoch auch nach der Landesausstellung weiterbestehen.
 
 
Bayerische Landesausstellung 2013 „Main und Meer“
Kunsthalle Schweinfurt, Rüfferstraße 4, 97421 Schweinfurt
9. Mai bis 13. Oktober 2013
Täglich von 9 bis 18 Uhr
 
Veranstalter:
Haus der Bayerischen Geschichte und Stadt Schweinfurt
 
Weitere Information:
 
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
 
 
Ankerpunkte und Ermäßigungen
 
Volkach / Fähre Fahr und Aussichtsplattform Terroir f
Touristinformation Volkacher Mainschleife, Marktplatz 1,
97332 Volkach, www.volkach.de
 
Mainschleifenbahn: Roter Schienenbus aus den 1960er Jahren, www.mainschleifenbahn.de
Fahrzeit: Mai bis Oktober immer sonntags / zusätzlich ab Mitte September auch samstags
 
Bei Vorlage der Eintrittskarte zur Landesausstellung gibt es 10 % Ermäßigung auf den regulären Fahrpreis! Gegen Vorlage der Fahrkarte der Mainschleifenbahn erhalten Sie ermäßigten Eintritt in die Bayerische Landesausstellung „Main und Meer“ in Schweinfurt.
 
 
Museum Papiermühle Homburg
Gartenstraße 11, 97855 Markt Triefenstein
Öffnungszeiten: 01. Mai bis 31. Oktober
Dienstag bis Freitag: 10 – 12 und 14 – 16 Uhr
Samstag / Sonntag / Feiertag: 10 – 12 und 14 – 17 Uhr
 
Gegen Vorlage der Eintrittskarte der Landesausstellung „Main und Meer“ erhalten Sie in der Papiermühle Homburg beim Einkauf einen Nachlass von 10%.
 
 
Bad Kissingen / Gradierwerk, Altes Rathaus und Wandelhalle
 
Gradierwerk, Altes Rathaus: Besichtigung kostenlos
Museum Obere Saline mit Bismarckmuseum,
97688 Bad Kissingen, Obere Saline 20, Mi – So, 14 – 17 Uhr
 
Ermäßigter Eintritt in das Museum Obere Saline mit Bismarckmuseum und Spielzeugwelt gegen Vorlage der Eintrittskarte der Bayerischen Landesausstellung „Main und Meer“!
 
Der Salzweg führt entlang der fränkischen Saale vom Gradierbau bis zur Oberen Saline und zeigt die historischen Stätten der Salzgewinnung in Bad Kissingen.
 
 
Gegen Vorlage der Kurkarte Bad Kissingen erhalten Sie ermäßigten Eintritt in die Bayerische Landesausstellung „Main und Meer“ in Schweinfurt.
 

Pressebilder

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