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Ministerpräsident Horst Seehofer eröffnet die Bayerische Landesausstellung 2015 im Stadttheater Ingolstadt

Erscheinungsdatum: 29.04.2015

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Pressemitteilung                                    

 

Bayerische Landesausstellung 2015 „Napoleon und Bayern“

 

Ministerpräsident Horst Seehofer eröffnet die Bayerische Landesausstellung 2015 im Stadttheater Ingolstadt

 

Ingolstadt, 29.04.2015: Ministerpräsident Horst Seehofer, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und der französische Botschafter Philippe Etienne eröffneten am Mittwoch, den 29. April 2015, die Bayerische Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ mit einem Festakt im Stadttheater Ingolstadt. Die Landesausstellung wird vom Haus der Bayerischen Geschichte vom 30. April bis 31. Oktober 2015 im Neuen Schloss in Ingolstadt präsentiert. Partner sind das Bayerische Armeemuseum und die Stadt Ingolstadt. Das Gedenken an 200 Jahre Schlacht bei Waterloo und vor allem die Neuordnung Europas im Wiener Kongress von 1814/15 mit der folgenden langen Friedensperiode wurden zum Anlass der Schau genommen.

 

Seehofer ging im Rahmen der Eröffnung auf die Bedeutung des Themas für Bayern ein: „Napoleon und Bayern – auch in diesem Jahr widmet sich die Bayerische Landesausstellung in gewohnter Souveränität einem Thema, das nicht nur historisch bedeutsam, sondern nach wie vor von aktuellem Interesse ist. Mag Napoleon geschichtlich kontrovers beurteilt werden - seine Spuren sind bis heute im Freistaat sichtbar: vom vergrößerten bayerischen Territorium bis hin zu den Wurzeln unseres modernen Verfassungsstaates. Ein weiterer Aspekt macht diese Epoche für Bayern so beispielhaft: zeigt sich im Wechsel seiner Bündnispartner - von den Habsburgern zu Napoleon und wieder zurück - doch die uns Bayern eigene, besondere strategische Weitsicht, im entscheidenden Moment an der Seite der Sieger zu stehen! Ich freue mich auf eine interessante, informative und anregende Landesausstellung 2015 in meiner Heimatstadt Ingolstadt! Herzlichen Dank an Dr. Richard Loibl und sein Team, wieder so eine spannende Schau zusammengestellt zu haben.“

 

 

Kulturelles Spitzenereignis

Für Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle zählt die Bayerische Landesausstellung in Ingolstadt zu den kulturellen Spitzenereignissen des Jahres: „Die Besucher dürfen sich auf rund 400 originale Objekte aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Russland sowie anschauliche Installationen und Animationen freuen. Die Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ präsentiert die Zeit um 1800, wie sie wirklich war: mit Licht und Schatten. Über 50.000 bayerische Soldaten verloren ihr Leben, die Zivilbevölkerung litt dramatisch unter dem Krieg. Zugleich aber übernahm Bayern in seiner Verfassung die Idee vom Recht als Grundlage für das Zusammenleben von Menschen. Diese fand ihren Ausdruck unter anderem im Recht auf Bildung und Schule für jedes Kind. Das Haus der Bayerischen Geschichte setzt mit der Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ den bewährten Weg engagiert fort, Geschichte mit lebendigen Bezügen zu den Menschen zu tragen. Ich bin überzeugt, dass die Landesausstellung auf eine große Resonanz stoßen wird“, so Spaenle weiter.

 

Im Zeichen bayerisch-französischer Freundschaft

Viele französische Museen und Archive, darunter Château de Malmaison, Musée de l’Armée – Hôtel des Invalides, Fondation Napoléon, Fontainebleau, Compiègne und Versailles unterstützen die Landesausstellung mit wertvollen Leihgaben. Für den französischen Botschafter Philippe Etienne ist die Landesausstellung ein wichtiges Dokument der gelebten Freundschaft beider Länder: „Frankreich freut sich sehr über die Entscheidung des Freistaates, die Landesausstellung 2015 mit „Napoleon und Bayern“ diesem bedeutenden bilateralen Thema der Geschichte zu widmen. Das zeigt, wie eng unsere Beziehungen im Rahmen der deutsch-französischen Freundschaft sind.“

 

Ein Drama, doch kein Mythos?

„Das kleine Land, bedroht vom mächtigen Nachbarn Österreich, David gegen Goliath, der Illuminat und sein geheimer Plan, erzwungene Hochzeit und leidenschaftliche Liebe, glorreiche Siege und fürchterliche Niederlagen, trotz allem ein glückliches Ende und am Anfang die Lichtgestalt: Napoleon Bonaparte – welch ein Epos! Trotzdem wurde daraus kein Gründungsmythos“, wie Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, in seiner Einführung erläuterte. „Im Zeitalter des Nationalismus schämten sich viele des Bündnisses mit Napoleon, auch wenn sie den Kaiser heimlich bewunderten. Außerdem war es nicht nur eine Geschichte der Gewinne. Den Preis für die Königskrone und den modernen Staat zahlten die Menschen. Für die Bayern bedeutete die Napoleonische Ära zwei Jahrzehnte permanenten Kriegszustandes. Wie die einfachen Leute, Soldaten wie Zivilisten, die Zeit erlebten, das sei die neue und wichtige Perspektive der Landesausstellung“, so Loibl. Die Landesausstellung könne sie bieten, weil zahlreiche Exponate mit ihren Geschichten neu entdeckt werden konnten.

 

Loibl dankte dafür nicht nur dem Ausstellungsteam um Projektleiterin Dr. Margot Hamm, das unermüdlich an der Fertigstellung der Ausstellung im Neuen Schloss in Ingolstadt gearbeitet hat, sondern auch den Partnern vor Ort, der Stadt Ingolstadt und dem Bayerischen Armeemuseum. Gefördert wurde „Napoleon und Bayern“ vom Bayernwerk und der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Als Mobilitätspartner konnten die Deutsche Bahn, bereits zum zweiten Mal im Rahmen einer Premiumkooperation, die Verkehrsgesellschaft Agilis und die DB Regio Oberbayern gewonnen werden, als Medienpartner in bewährter Weise Bayern2 sowie Donaukurier und intv.


 

 

 

Bayerische Landesausstellung 2015 „Napoleon und Bayern“

Ingolstadt Neues Schloss, Bayerisches Armeemuseum

Paradeplatz 4, 85049 Ingolstadt

30. April bis 31. Oktober 2015

Täglich von 9 bis 18 Uhr

 

Veranstalter:

Haus der Bayerischen Geschichte, Bayerisches Armeemuseum und Stadt Ingolstadt

 

Eintrittspreise:

Erwachsene 9,00 €
Ermäßigt (z. B. Senioren, Studenten, Gruppen ab 15 Personen) 7,00 €

Familienkarte (2 Erwachsene und eigene Kinder) 18,00 €
Kinder und Jugendliche von 6 – 18 Jahren 1,50 €
Schüler im Klassenverband 1,00 €
 

Führungen für Gruppen:
Bis 15 Personen 45,00 € pauschal zzgl. ermäßigter Eintritt
Ab 15 Personen 3,00 € pro Person zzgl. ermäßigter Eintritt

 

Buchung für Führungen Tel. 0821 450 574 57

 

Vorverkaufsstellen:

Webshop Haus der Bayerischen Geschichte, www.shop.hdbg.de

Tourist Information Ingolstadt

Bayerisches Armeemuseum (Außenstellen Museum des Ersten Weltkriegs und Bayerisches Polizeimuseum)

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern, Alter Hof 1, München

 

Publikationen:

Zur Bayerischen Landesausstellung erscheinen ein reich bebilderter Katalog (24,00 €), ein Kurzführer (5,00 €) und ein Kinderführer (1,00 €).

 

Information:

www.hdbg.de

poststelle@hdbg.bayern.de

 

 

Deutsche Bahn – Sparpreis Kultur

Mit dem Sparpreis Kultur der Deutschen Bahn ab 39 EUR zur Ausstellung und zurück, innerhalb von 3 Tagen. Bis zu vier Mitfahrer sparen jeweils 10 EUR. Das Ticket erhalten Sie ab 28.01.2015 bei gleichzeitigem Kauf oder Vorlage einer Eintrittskarte zur Ausstellung in allen DB Reisezentren und DB Agenturen. Solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen unter www.bahn.de/kultur

 

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