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Napoleon ante portas - mit Hut!

Untertitel: Noch 50 Tage bis zum Auftritt des Kaisers in Ingolstadt
Erscheinungsdatum: 12.03.2015

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In Paris wird eine Ikone der europäischen Geschichte zum Transport nach Ingolstadt vorbereitet – der Hut des Kaisers, getragen auf dem Russlandfeldzug 1812. Der Hut wurde zum weltweit bekannten Accessoire des Feldherrn und ist bis heute das Markenzeichen Napoleons.

 

Wie ein einfacher Soldat

Napoleon, Meister der Propaganda, stilisierte sich über seine Kopfbedeckung zum Kameraden seiner Soldaten. Das gängige Modell trugen die meisten Offiziere der Artillerie und Infanterie in der „Grande Armée“. Kein Schmuck zierte den Zweispitz aus schwarzem Biberfilz. Nur die Kokarde in der Farben der Trikolore blau-weiß-rot prangte gut sichtbar darauf. Und das war wichtig, denn schließlich führte Napoleon seine Kriege für Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit und das Vaterland; wenigstens in der Theorie, in der Praxis ging es wesentlich auch um persönlichen Machtgewinn.

 

Ein Unterscheidungsmerkmal zu den Offiziers“kollegen“ gab es dann aber doch – die Trageweise. Normal wurde der Hut mit der Spitze nach vorne getragen, lediglich „en bataille“ (im Gefecht) wendeten ihn viele zur Seite, also mit den Spitzen zu den Schultern, wohl der besseren Sicht wegen. Napoleon dagegen trug den Hut immer auf diese Weise und signalisierte so allzeitige Gefechtsbereitschaft.

 

 

Noble Hutmacher und ihre Modellvariationen

Trotz einfacher Ausführung als Standardmodell fertigte die Hüte Napoleons selbstverständlich einer der führenden Pariser Hutmacher „Poupard und Delaunay“  aus Paris. Jährlich gab der Kaiser bis zu 40 Hüte in Auftrag. Dabei wurde das Modell variiert: in der Größe, in konservativer bis moderner Anmutung als Drei- bis Zweispitz und in der Ausstattung – die Winterhüte waren gut gefüttert.

 

Das in Ingolstadt zu präsentierende Modell trug der Kaiser auf dem Russlandfeldzug von 1812, den 30.000 Bayern mit ihrem Leben bezahlten. Die Niederlage Napoleons brachte den Wendepunkt in seiner Karriere. Der Hut begleitete ihn aber bis zum Tod – selbst in den Sarg wurde ihm ein Exemplar mitgegeben.

 

Den Hut des französischen Kaisers und zahlreiche weitere kostbare Exponate aus vielen europäischen Ländern zeigt die Bayerische Landesausstellung 2015 „Napoleon und Bayern“ ab 30. April 2015 im Neuen Schloss Ingolstadt.

 

 

 

Bayerische Landesausstellung 2015 „Napoleon und Bayern“

Ingolstadt Neues Schloss, Bayerisches Armeemuseum

Paradeplatz 4, 85049 Ingolstadt

30. April bis 31. Oktober 2015

Täglich von 9 bis 18 Uhr

 

Veranstalter:

Haus der Bayerischen Geschichte, Bayerisches Armeemuseum und Stadt Ingolstadt

 

Eintrittspreise:

Erwachsene 9,00 €
Ermäßigt (z. B. Senioren, Studenten, Gruppen ab 15 Personen) 7,00 €

Familienkarte (2 Erwachsene und eigene Kinder) 18,00 €
Kinder und Jugendliche von 6 – 18 Jahren 1,50 €
Schüler im Klassenverband 1,00 €
 

Führungen für Gruppen:
Bis 15 Personen 45,00 € pauschal zzgl. ermäßigter Eintritt
Ab 15 Personen 3,00 € pro Person zzgl. ermäßigter Eintritt

 

Vorverkaufsstellen:

Webshop Haus der Bayerischen Geschichte, www.shop.hdbg.de

Tourist Information Ingolstadt

Bayerisches Armeemuseum (Außenstellen Museum des Ersten Weltkriegs und Bayerisches Polizeimuseum)

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern, Alter Hof 1, München

 

Information:

www.hdbg.de

poststelle@hdbg.bayern.de

 

Pressebilder

Diese Bilder können auch separat angefordert werden.

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