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Phänomen Tracht ist dritter Sonderband der EDITION BAYERN

Untertitel: Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Dr. Richard Loibl präsentierten Sonderheft Nr. 3 der EDITION BAYERN „Phänomen Tracht“
Erscheinungsdatum:

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Staatsminister Wolfgang Heubisch betonte vor geladener Presse und Trachtlern „Heimatpflege und Weltoffenheit“ als Charakteristikum von Bayerns Charme. Als Wissenschaftsminister, der naturgemäß vor allem für „Hightech, internationale Wissenschaft sowie Spitzenleistungen der Hochkultur“ zuständig sei, freue er sich besonders, dass er auch einen so prägenden und identitätsstiftenden Bereich wie Heimat- und Brauchtumspflege vertreten dürfe.

Der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Dr. Richard Loibl, schlug in seiner Rede den Bogen vom Weißenburger Konfessionsbild 1606 bis in die Gegenwart: „Würde jede Dame ein solches Kleid tragen, gäbe es keine Hässlichkeit mehr.“ So äußerte sich Modekönigin und Modepunk Vivienne Westwood einst über, man lese und staune: das Dirndl. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits eine gewisse Silvia Sommerlath im fröhlich-türkisen, von Otl Aicher entworfenen Olympia-Dirndl, das Herz des schwedischen Thronfolgers erobert – ob das Dirndl hier auch eine Rolle spielte? Zweifelsohne war Tracht 1972 schon lange mehr als „bloß s’oid Gwand spazierntragn“.

Otto Dufter, 1. Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes, betonte wie wichtig es sei, dass die Brauchtumspflege zwar „von unten“, aus der Bevölkerung heraus, betrieben werde. Gleichzeitig dürfe die Förderung der öffentlichen Hand und des Freistaates nicht vernachlässigt werden.

Der dritte Band der EDITION BAYERN widmet sich in lebendigen, reich bebilderten Texten dem „Phänomen Tracht“. Dabei schlagen die Autorinnen und Autoren den zeitlichen Bogen von den Anfängen der Tracht als „Nationalcostüm“ im 17. Jahrhundert bis hin zu den „modisch“ genannten Auswüchsen, die man heute auf dem Oktoberfest sehen kann. Wobei man wieder beim „Costüm“ wäre. Doch Tracht ist auch heute noch weit mehr als Ethnolook, Mode für Oktoberfest-Touristen oder „s’oide Gwand“. Dank der Trachtenvereine, die Brauchtum, Tradition und Tracht pflegen und beleben.


Alle bereits erschienenen Hefte stehen unter http://www.hdbg.de/magazin/ in einer digitalen Ausgabe zur Verfügung.

Phänomen Tracht.
Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg 2010
( = EDITION BAYERN Sonderheft #3) € 10,-
ISBN 978-3-7917-2347-1
Bezugsquellen: Haus der Bayerischen Geschichte, www.hdbg.de/shop
Verlag Friedrich Pustet Regensburg, www.pustet.de

© Fotografie: Peter Hemza
Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten (HdBG, Pf 101751, 86007 Augsburg)
 

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