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Bald is ozapft

Untertitel: Exklusiver Blick in die Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ im Kloster Aldersbach im Passauer Land
Erscheinungsdatum: 25.04.2016

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Exklusiver Blick in die Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ im Kloster Aldersbach im Passauer Land

 

In wenigen Tagen wird im niederbayerischen Aldersbach im Passauer Land die diesjährige Landesausstellung „Bier in Bayern“ feierlich von Ministerpräsident Horst Seehofer eröffnet. Im Klosterareal wird noch letzte Hand zur Fertigstellung der Schau angelegt, Vitrinen werden geschlossen und geputzt.

Das im Jahr 1516 erlassene bayerische Reinheitsgebot feiert 2016 sein 500. Jubiläum. Dieses für die bayerische Biergeschichte wichtige Ereignis ist der An­lass der Landesausstellung „Bier in Bayern“, die vom Haus der Bayerischen Ge­schichte von 29.04. bis 30.10.2016 im ehemaligen Zisterzienserkloster Aldersbach gezeigt wird. „Bayern, Bier und das Reinheitsgebot – ein fast heiliger Dreiklang“, sagt Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte. Der Ausstellungsort könne nicht besser gewählt sein, lobt er das ein­malige Ensemble. Auch der Projektleiter der Bayerischen Landesausstellung, Dr. Rainhard Riepertinger, ist begeistert von Aldersbach:  „Eine der schönsten Barock­kirchen Bayerns, eine historische sowie eine moderne Brauerei und ein Bräustüberl – all das kann man nicht museal inszenieren, das braucht es im Origi­nal.“ Im niederbayerischen Aldersbach finden die Besucher all diese Elemente zu­sammen im ehemaligen Klosterkomplex: Bier und Barock in seiner schönsten Form.

 

Mythos und Markenzeichen auf 1.500 qm

Die Bayerische Landesausstellung präsentiert auf etwa 1.500 Quadratmetern die Kulturgeschichte eines Elixiers, das für Bayern viel mehr als nur ein Getränk dar­stellt: Bier – ein Mythos und gleichzeitig ein Markenzeichen des Freistaats, das heute das Bild Bayerns in der Welt wesentlich mitprägt. Ausgangspunkt ist das Jahr 1516. Damals bestimmten die bayerischen Herzöge: Nur Gerste, Hopfen und Wasser dürfen zum Bierbrauen verwendet werden. Mit diesem Erlass – dem bayerischen Reinheitsgebot – begann eine echte Erfolgsgeschichte, denn immer­hin kam um 1900 jedes zehnte weltweit getrunkene Bier aus Bayern. Und bis heute werden Bier und Bayern besonders miteinander in Verbindung gebracht.

Die Landesausstellung erzählt von der Entwicklung Bayerns zum „Bierland“. Es geht um Wirtshauskultur, Klosterbrauereien, Brauhäuser und Bierpaläste, Biermo­nopole, Bierkrawalle, Bierinnovationen und um den weltweiten Siegeszug der bayerischer Gemütlichkeit. „Dass Bier mit Bayern gleichgesetzt wird und bayerisches Bier weltberühmt wurde, ist ein relativ junges Phänomen“, betont Dr. Richard Loibl und verweist auf die Weltausstellungen im 19. Jahrhundert, die den Startschuss für den internationalen Erfolg gegeben hatten. Neben der industriellen Produktion und dem Qualitätsstandard Reinheitsgebot lag der Erfolg des bayerischen Biers vor allem am Marketing: „Bavaria sells! Entscheidend war die Konstruktion eines Sehnsuchtsbildes und eines Erlebnisangebots mit Ausschank­stellen weltweit – von Berlin über Paris bis nach Chicago. Bier, Idylle und Gemüt­lichkeit bildeten das Verkaufskonzept“, so Loibl.

 

Das Wirtshaus als Sinnbild bayerischer Gemütlichkeit

Der hohe Stellenwert des Bieres spiegelt sich vielschichtig und facettenreich in der Wirtshauskultur wider. Ob Bierkeller, Bierpalast, Biergarten oder Bierzelt: überall stehen Bier und bayerische Gemütlichkeit im Mittelpunkt. Was alles in einer Wirt­schaft passiert, wird in der Landesausstellung nacherzählt: Es wurde gegessen, gespielt, geraucht und geschnupft, geschäkert und angebandelt, gerauft, geredet und politisiert, gesungen, musiziert und natürlich Bier getrunken.

Die Exponate reichen von Pfeifenköpfen und Schnupftabaksgefäßen mit derben oder lustigen Bildern über Zimmerstutzen, Dudelsack sowie einen frühen Musik­automaten bis hin zur Tischkegelbahn und alten Speisekarten. Wenn die Ausstel­lungsbesucher sich auf das Wagnis einlassen und zu tief in den einen oder anderen Maßkrug schauen, begegnen sie alten Jux-Postkarten, auf denen der Rausch glorifiziert und die Bierseligkeit gefeiert wird. Dabei ist ein kritischer Blick auf übermäßigen Bierkonsum und Alkohol angebracht, wie auch das in die Medi­zingeschichte eingegangene „Münchner Bierherz“ zeigt: Das Organ wuchs durch regelmäßigen Biergenuss von sage und schreibe 12 bis 15 Maß pro Tag auf die doppelte Größe eines normalen Herzens an.

 

Vom Bierbrauen bis zur Schützenliesl

Überall in der Landesausstellung gibt es Spannendes zu entdecken, vor allem zum Schauen, Hören, Riechen und Mitmachen. Heiß geht es zum Beispiel in der „Sau“ zu und in der Darre begegnet man dem Esel beim Mälzen. Die Sau und die Darre sind Stationen der alten Brautechnik, die an den Originalschauplätzen der alten Brauerei in Aldersbach zu erleben sind. Darüber hinaus gilt es Menschen kennen­zulernen: von Pionieren des Brauwesens über den Bierspion bis hin zu einer Kell­nerin, die von ihrem harten Arbeitsalltag in der Zeit um 1900 erzählt. Mit dabei sind auch Bierberühmtheiten wie die legendäre Schützenliesl und Joseph Groll aus Vilshofen in Niederbayern, der als Vater des Pils gilt. Und dann geht es freilich auch um das richtige Behältnis für das Bier. Neben dem „Urmaßkrug“, dem klassi­schen Keferloher und dem uns heute allbekannten Maßkrug aus Glas werden edle Trinkgefäße aus Gold, Silber, Elfenbein und Porzellan präsentiert.

 

Gesamterlebnis Aldersbach: Ausstellung, Brauerei und Kloster

Eingebettet ist die Ausstellung in die passende Umgebung: Bereits im 13. Jahr­hundert wurde im Kloster Aldersbach Bier gebraut. Heute können Besucher dort das Brauwesen in der modernen Brauerei kennenlernen. Einmalig ist das Ensem­ble des vollständig erhaltenen Klosterkomplexes, das neben der Brauerei mit nie­derbayerischem Bräustüberl die berühmte Zisterzienserklosterkirche „Mariä Him­melfahrt“  umfasst. 1720 wurde sie von den Gebrüdern Asam im barocken Stil ge­staltet und gehört zu den schönsten Marienkirchen Bayerns.

Geschichte, Barock, Bier und Brauen – all das ist in Aldersbach vereint.

 

Begleitprogramm zur Landesausstellung

Die Gemeinde Aldersbach und der Landkreis Passau haben begleitend zur Landesausstellung eine Vielzahl an Festen, Konzerten, Kabarett, Märkten, Themenwochen und weiteren Veranstaltun­gen sowie kulinarischen und bierigen Genüssen organisiert. So wurden eigens für „Bier in Bayern“ zwei Spezialbiere gebraut, die angelehnt an überlieferte Rezepturen histo­rischen Biergenuss versprechen. Freuen Sie sich auf eine Ausstellung, die die kulturhistorische Bedeutung von „Bier in Bayern“ für alle Sinne spürbar macht!

 

Engagement der Förderer und Partner

Die Bayerische Landesausstellung wird von Förderern und Partnern maßgeblich unterstützt: dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem Bezirk Niederbayern, dem Bayernwerk, den Kultursponsoren Passau, dem Bayerischen Brauerbund e.V., der Bayern Tourismus Marketing GmbH und dem Freundeskreis Haus der Bayerischen Geschichte e.V. Als Medienpartner konnten Bayern 2, die Passauer Neue Presse und trp1 gewonnen werden.

 

Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“

Kloster Aldersbach im Passauer Land

29. April bis 30. Oktober 2016

Täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

 

Veranstalter

Haus der Bayerischen Geschichte, Gemeinde Aldersbach und Landkreis Passau

in Zusammenarbeit mit der Brauerei Aldersbach

 

Eintrittspreise

Erwachsene 10,00 €
Ermäßigt (z. B. Senioren, Studenten, Gruppen ab 15 Personen) 8,00 €
Familienkarte 20,00 €
Kinder und Jugendliche von 6 – 18 Jahren 2 €

Schüler im Klassenverband 1,00 € (ohne Führung)

 

Eintrittskarten für die Bayerische Landesausstellung „Bier in Bayern“ können Sie ab sofort bestellen im Onlineshop des Hauses der Bayerischen Geschichte unter www.shop.hdbg.de und an weiteren Vorverkaufsstellen, mehr Informationen unter www.hdbg.de/bier
 

Führungen für Gruppen
Bis 15 Personen 60,00 € zzgl. Eintritt
Ab 15 Personen 4,00 € pro Person zzgl. erm. Eintritt

 

Führungsanmeldung unter 0821 45057457

 

Kontakt

Haus der Bayerischen Geschichte

Zeuggasse 7 – 86150 Augsburg

Telefon +49 (0) 821 3295-0

E-Mail   pressestelle@hdbg.bayern.de

www.hdbg.de

 

 

Pressebilder

Diese Bilder können auch separat angefordert werden.

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