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Angebote für Schulklassen zur Landesausstellung „Adel in Bayern"

Erscheinungsdatum: 20.06.2008

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Die Museumspädagogik der Landesausstellung „Adel in Bayern" auf Schloss Hohenaschau und im Ausstellungzentrum Lokschuppen Rosenheim lädt Grund-, Real- und Gymnasialschulen dazu ein, die Heimat- und Sachkunde- oder Geschichtsstunde einmal in die Ausstellungsräume zu verlegen, denn hier lässt sich Geschichte erleben. Das vielfältige Angebot macht es Kindern ab fünf Jahren leicht, sich auf eine Zeitreise durch die vergangenen 500 Jahre zu begeben und das Leben des Adels kennen zu lernen.

Führungen und Workshops
„Lernen macht Spaß!" lautet das Motto, unter dem das museumspädagogische Programm zur Landesausstellung „Adel in Bayern" für beide Ausstellungsorte entwickelt wurde. Altersgerechte Führungen mit lernplanbezogenen Workshops zu den Themen Mittelalter, Spiele und Statussymbole sorgen für einen abwechslungsreichen Ausstellungsbesuch von Grundschulklassen. Im Workshop „Ritterhelm und Krone" werden ritterliche Helme oder zierliche Diademe angefertigt und mit Federn, Wappen oder „Edelsteinen" geschmückt. Diese Bastelarbeit richtet sich an Kinder ab fünf Jahren. Die Älteren können einen Ritter oder ein Burgfräulein als Stabpuppe fertigen oder Tänze aus dem Mittelalter einstudieren, zu dem auch original Barockmusik zu hören ist. Kinder etwa ab der dritten Jahrgangsstufe erstellen das Brettspiel „Burgverteidigung" oder prägen einen Bilderrahmen aus Metallfolie für adelige Portraits. Nach Einführung in die Wappen- und Stammbaumkunde wissen Kinder ab der vierten Klasse ein eigenes Wappen zu entwerfen, Fünftklässler fertigen eine individuelle Briefmappe mit Wappen, Insignien oder Schmuckbuchstaben an.

Lehrplanbezüge
Inhaltlich und thematisch eignet sich „Adel in Bayern" bestens als Ergänzung zum Geschichtsunterricht der Mittelstufe, liefert aber auch zahlreiche Anknüpfungspunkte zu anderen Themenbereichen aus den Fächern Politik, Sozialkunde und Kunst für den Religionsunterricht. In die fünf Themenblöcke „Adel im Mittelalter", „Adel und Landesherr", „Adeliges Leben", „Im Zentrum steht der Landesherr" und „Adel im 19. Jahrhundert" gegliedert, liefert die Ausstellung zahlreiche Möglichkeiten zur exemplarischen Vertiefung, wie sie im Lehrplan des achtjährigen Gymnasiums gefordert werden. Innerhalb dieser Themenblöcke werden Bezüge zu Tradition und Sinnstiftung hergestellt, die sich als Ergänzung zum Religionsunterricht eignen. Die Darstellung der Entstehung und Entwicklung des modernen Staates, aufgezeigt anhand der Entwicklung von Verwaltung, Organisationsstrukturen und Rechtsprechung liefert eine hervorragende Gesprächsgrundlage für den Fachbereich Wirtschafts- und Rechtslehre sowie für den Sozialkunde- und Politikunterricht. Dank der vielfältigen und wertvollen Objekte ist ein Besuch der Ausstellung auch eine Bereicherung für den Fachbereich Kunst und Kunstgeschichte.

Geschichte zum Erleben
Die Mitmachstationen auf Schloss Hohenaschau und in Rosenheim bringen nicht nur Kinder zum Lachen und klären auf, was es mit dem „blauen Blut" auf sich hat. Wie schnell der Aufstieg des Adels durch finanzielle Nöte oder kriegerische Niederlagen zunichte sein konnte, lernen die Besucher von Hohenaschau in der Station „Gesellschaftlicher Absturz" kennen, indem Sie an den unteren Reihen des Steckenturmes rütteln, der die gesellschaftliche Hierarchie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit abbildet. Die Mitmachstation „Kleider machen Leute" lädt dazu ein, die schlimmsten Modesünden der Vergangenheit am eigenen Leib zu testen. Probieren Sie einmal, mit einem Reifrock durch eine schmale Tür zu kommen oder spüren Sie, wie Ihnen eine starre Halskrause jede Kopfbewegung erschwert!

In der Spielecke „Gehirnjogging für Ritter" des Rosenheimer Ausstellungsortes wird man mit Hilfe eines Memory-Spieles in Sachen bayerische Wappenkunde fit - was auch für die Ritter wichtig war: Ging es in die Schlacht, sollte man ja besser vermeiden, einen Verbündeten vom Pferd zu holen. Als Highlight gilt die Station „Puder und Perücke": Hier können die Besucher ganz im Stil des Barocks ihr Haupt mit einer Perücke schmücken, Puder auftragen und eine Flohfalle am Körper anbringen, um sich gegen derart unliebsame „Mitbewohner" zu wehren. Schließlich wich die Morgentoilette im 16./17. Jahrhundert erheblich von den heutigen Hygienevorstellungen ab. An Stelle von Wasser und Seife wurde ordentlich Parfüm verwendet - wie man dann nach acht Wochen wahrscheinlich roch, kann man anhand einer Riechprobe „nachschnuppern".

Buchung
Buchungen von Schulklassenführungen und Workshops werden von der Tourist Info Aschau unter 08052/ 90 49 37 und info@aschau.de, im Ausstellungsbüro des Lokschuppens unter 08031/ 365 90 36 und info.lokschuppen@rosenheim gerne entgegen genommen.


„Adel in Bayern"
Bayerische Landesausstellung
26. April bis 05. Oktober 2008

Ausstellungszentrum Lokschuppen, Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim
Tel. 0049- (0)8031-365 90 36, Fax 0049-(0)8031-365 90 30,
Email: lokschuppen@rosenheim.de
www.lokschuppen.de

Schloss Hohenaschau
Tourist-Info Aschau, Kampenwandstr. 38, 83229 Aschau im Chiemgau
Tel. 0049 -(0)8052-904937, Fax 0049-(0)8052-9049-45,
Email: info@aschau.de
www.aschau.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9 - 18Uhr, Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr
Sonderöffnungen auf Anfrage

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