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Bayerische Landesausstellung 2014 in Regensburg

Untertitel: Der Vertrag zwischen dem Haus der Bayerischen Geschichte, der Stadt Regensburg und den Kooperationspartnern ist geschlossen
Erscheinungsdatum: 11.03.2013

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Der bayerische Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch, Staatssekretär Bernd Sibler vom Bayerischen Kultusministerium, Domprobst Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner und der Oberbürgermeister der Stadt Regensburg Hans Schaidinger unterzeichneten am heutigen Montagvormittag im Fürstlichen Kolleg des Regensburger Rathauses die Verträge zur Bayerischen Landesausstellung 2014 „Ludwig der Bayer. Wir sind Kaiser!“.

 
Anlass für die große Retrospektive, die von 16. Mai bis 2. November 2014 stattfinden wird, ist das siebenhundertjährige Jubiläum der Königswahl Ludwigs des Bayern im Jahr 1314. Dieser war zu Beginn seiner Herrschaft nur Mitregent im oberbayerischen Teilherzogtum und schaffte den Aufstieg zum ersten Wittelsbacher auf dem Kaiserthron. Das gelang ihm auch durch das Bündnis mit neuen gesellschaftlichen Kräften in den aufstrebenden Städten. Als deutscher König setzte er auf Konsens mit den Kurfürsten des Reichs – hier liegen die Wurzeln des heutigen deutschen Föderalismus. Als letzter deutscher Herrscher des Mittelalters führte er eine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Papsttum in Avignon. Der ursprünglich von der päpstlichen Kanzlei abwertend gemeinte Beiname „der Bayer“ wurde schließlich zum Ehrentitel für einen Förderer des Handels und der Städte, der das bayerische Herzogtum stärkte und zukunftsweisende Reformen im Reich anstieß.
 
Kunstminister Heubisch: „Den „Ludwig“-Ausstellungen des Hauses der Bayerischen Geschichte eilt ein hervorragender Ruf voraus. Mit dem Protagonisten der Landesausstellung 2014, Ludwig den Bayern, gewinnen wir erneut einen spannenden Einblick in die Zeit eines Wittelsbacher Herrschers, die von Aufbruch und Veränderung geprägt ist. Ich freue mich darauf, dass uns das Haus der Bayerischen Geschichte in der ehrwürdigen mittelalterlichen Metropole Regensburg das Erbe dieser Zeit und seine Spuren ins Hier und Heute erlebbar machen wird.“
 
Kultusstaatssekretär Bernd Sibler: „Ludwig der Bayer war verwurzelt in seiner bayerischen Heimat und offen für die damalige Welt. Der erste Wittelsbacher auf dem Thron des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation wird uns als Besucher der Landesausstellung in eine Welt der Gegensätze in bayerischer, deutscher und europäischer Geschichte im Herbst des Mittelalters führen. Er lebt im Streit mit dem verweltlichten Papsttum in Avignon und propagiert im Schulterschluss mit den Franziskanern eine neue Form der Kirche. Seine Person vereint Ober- und Niederbayern und bezieht Franken mit ein. Ludwig setzte bei der Entwicklung seines Reichs auf die Wirtschaftskraft der aufblühenden Städte wie Regensburg, das seit der Jahrtausendwende im deutschen Reich eine Sonderrolle gespielt hat. Ich freue mich auf die Landesausstellung im Schatten der Domtürme von St. Peter. Mein Dank gilt den Partnern“.
 
 „Der Ort der Landesausstellung könnte nicht besser gewählt sein, um eine der glanzvollsten Epochen im Mittelalter erlebbar zu machen“, betonte Direktor Dr. Richard Loibl bei der Vorstellung des Ausstellungskonzepts. „Ludwig der Bayer nutzte nach Kräften die Möglichkeiten der Handelsmetropole Regensburg, in der er sich im Lauf seiner langen Herrschaft knapp vierzig Mal aufgehalten hatte“, so Loibl weiter. In jenen Jahren entstand hier der Chor der Bischofskathedrale mit seinen berühmten Glasfenstern. Der Regensburger Dom steht im Zentrum einer multimedialen Schau zur Geschichte der Stadt und Ludwig des Bayern. „Die historischen Orte, wie die ehemalige Herzogskapelle und spätere Dompfarrkirche St. Ulrich, der bisher nur für Führungen zugängliche Domkreuzgang sowie die Minoritenkirche garantieren den Besuchern der Landesausstellung ein authentisches Erlebnis und bieten die einzigartige Möglichkeit, die Räumlichkeiten dank spektakulärer Ausstellungsarchitektur aus ganz neuen Perspektiven zu erleben“, berichtete Projektleiter Dr. Peter Wolf bei der Vorstellung des Ausstellungskonzepts. Verantwortlich für die Gestaltung zeichnet der Salzburger Szenograph Friedrich Pürstinger, der bereits die die Bayerische Landesausstellung 2011 „Götterdämmerung. König Ludwig II.“ in  Schloss Herrenchiemsee und die aktuelle Landesausstellung „Main und Meer“ in der Kunsthalle Schweinfurt gestaltet hat.
 
Mit Hilfe von kostbaren Originalobjekten, aufwändigen Rekonstruktionen und mit modernster Museumstechnik können die Besucher der Ausstellung vielfältige Einblicke in die Herrschaft des bayerischen Herzogs, deutschen Königs und römischen Kaisers Ludwig gewinnen und erleben die wechselhafte Geschichte der Zeit zwischen 1300 und 1350, als Europa auf Bayern blickte.
 
Veranstalter
Haus der Bayerischen Geschichte und Stadt Regensburg in Zusammenarbeit mit der Diözese Regensburg 
 
Kontakt
Haus der Bayerischen Geschichte
Zeuggasse 7 – 86150 Augsburg
Telefon +49 (0) 821 3295-0
E-Mail   pressestelle@hdbg.bayern.de
Informationen im Internet unter: www.hdbg.de
 
 

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