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Abschluss Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012

Untertitel: „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert. Bayern und Österreich“ schließt in Burghausen, Braunau/Ranshofen und Mattighofen ihre Pforten
Erscheinungsdatum: 02.12.2012

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Motiv zur Bayerisch-Oberösterreichischen Landesausstellung 2012, [Speichern]

 Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012

 
„Verbündet – Verfeindet – Verschwägert. Bayern und Österreich“ schließt in Burghausen, Braunau/Ranshofen und Mattighofen ihre Pforten
 
Am Sonntagabend, den 4. November 2012, ging die erste gemeinsame grenzübergreifende Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012 „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert. Bayern und Österreich“ an den drei Orten, in der Burg zu Burghausen, im ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift Ranshofen sowie im Schloss Mattighofen zu Ende. Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Projektleiter Dr. Wolfgang Jahn und Hans Steindl, Erster Bürgermeister der Stadt, haben gemeinsam die Tore in der Burg zu Burghausen geschlossen. „An allen drei Spielorten können wir zusammen etwa 331.000 Besuche verzeichnen, davon etwa die Hälfte in Burghausen“, zeigte sich Dr. Richard Loibl erfreut über das Ergebnis. Während der siebenmonatigen Laufzeit haben sich die Besucher von der langen und ereignisreichen bayerisch-österreichischen Beziehungsgeschichte faszinieren lassen und sich auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis in die Neuzeit begeben.
 
Bei der Pressekonferenz in der Torwartstube der Burghauser Burg waren sich die Redner auf dem Podium einig, dass ein äußerst erfolgreiches grenzübergreifendes Projekt gelungen ist, bei dem die bayerisch-(ober)österreichischen Beziehungen auch im 21. Jahrhundert weiterhin gepflegt und gefestigt werden konnten. Als besonders positiv empfand Direktor Dr. Richard Loibl, dass aufgrund der großen Nachfrage schon nach kurzer Laufzeit ein zusätzliches Führungsangebot mit täglichen Turnus- und Kinderführungen bis hin zu Sonderführungen für Blinde und sehbehinderte Besucher angeboten werden konnte. „Und der zweibändige reich bebilderte Katalog ist trotz eines Nachdrucks seit drei Wochen ausverkauft. Es gibt nur noch einen kleinen Restbestand im Buchhandel“, so Loibl weiter.
 
Neben den wertvollen Exponaten wie z.B. der „Taufurkunde“ Österreichs von 996 oder dem feuergefertigten Cundpaldkelch, waren es die zahlreichen Aktiv- und Mitmachstationen, die bei den Besuchern für eine lebendige Geschichtsvermittlung sorgten. Im Außenbereich der Landesausstellung im Gärtlein auf der Altan konnten die Gäste in einer maßstabsgetreuen Rekonstruktion eines Tetradkrans nachvollziehen, wie viel Kraft es die Arbeiter auf mittelalterlichen Baustellen kostete, Steine, Holz und Mörtel zu heben. Am Pflugsimulator galt es, eine ergiebige Furche zu ziehen und den potentiellen Ernteertrag zu ermitteln. Die Besucher vermaßen den Grundriss einer Burg oder setzen die Elemente mittelalterlicher Glasfenster zusammen. „Am besten hat uns das Pferdereiten (bitte auch für Leute über 70 kg anbieten), der Tretradkran und das Gewölbebauen gefallen. Das Bogenschießen und den Pflug fanden wir auch ganz wunderbar“, stand im Juni im Gästebuch.
 
Bei dem anschließenden Fest in der Dürnitz, zudem alle Beteiligten und Helfer eingeladen waren, herrschte große Freude über den Erfolg, beim Einen oder Anderen vielleicht aber auch ein bisschen Wehmut, dass die sieben Monate dauernde Laufzeit nun so schnell zu Ende gegangen ist.
 
Viele tatkräftige Partner haben zum Gelingen der Ausstellung beigetragen, ohne deren Unterstützung ein so großes Projekt nicht zu stemmen gewesen wäre. Auf bayerischer Seite waren das die Stadt Burghausen und die Bayerische Schlösserverwaltung, die zum einen in der Burg als „Vermieter“ ein hohes Maß an Gastfreundschaft bewiesen und das Projekt sowohl in der Bewerbung als auch mit einem umfangreichen Begleitprogramm maßgeblich unterstützt haben. E.on Bayern und OMV haben das Ausstellungsprojekt in großzügiger Weise finanziell gefördert, der ADAC und die Südostbayernbahn haben als Mobilitypartner die Anreise erleichtert und die Medienpartner Bayern2 und die Passauer Neue Presse haben mit umfangreicher und qualitativer Berichterstattung die österreich-bayerische Beziehungsgeschichte in der Landesausstellung medial begleitet. Allen Beteiligten, Sponsoren, Förderern und Helfern sei nochmals herzlich gedankt!

Pressebilder

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