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Die Bayerische Landesausstellung „Bayern – Italien“ ist eröffnet.

Erscheinungsdatum: 21.05.2010

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Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsminister Wolfgang Heubisch genießen bei der Ausstellungseröffnung das italienisches Lebensgefühl in der Bayerischen Landesausstellung im TIM. Foto: Christina Bleier [Speichern]

Ministerpräsident Horst Seehofer eröffnete am Donnerstagnachmittag vor etwa 800 Festgästen die Bayerische Landesausstellung „Bayern – Italien“ im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses. Dabei betonte er Bedeutung und Nachhaltigkeit der bayerisch-italienischen Beziehungen: „Die Ausstellung macht deutlich, dass Entwicklung und Fortschritt immer auch Ergebnis eines lebendigen Austauschs von Ideen sind. Sie zeigt zudem, welche Kraft ein zusammenwachsendes Europa aus seiner kulturellen Vielfalt geschöpft hat und auch in Zukunft schöpfen wird. Vor allem aber macht sie deutlich, dass zwischen Bayern und Italien seit langem ein dichtes Beziehungsgeflecht besteht, auf dessen Tragfähigkeit wir bauen können."

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, hob in seinem Grußwort vor allem die Renaissance als Schlüsselepoche des bayerisch-italienischen Kulturtransfers hervor, wie er in der Ausstellung im Maximilianmuseum verdeutlicht wird: „Die Städte und Fürstenhöfe Italiens waren in der späten Renaissance die führenden Musikzentren Europas. Ihre Kultur strahlte nach Norden über die Alpen und brachte in Bayern eine Blüte der Tonkunst hervor. Nicht umsonst spielen zwei Teile der Ausstellung hier in Augsburg. Die alte Reichsstadt mit ihren bedeutenden Handelshäusern war um 1500 ein zentraler Schauplatz für den Kulturtransfer von Süd nach Nord.“

In seiner Einführung nahm Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, die Festgäste mit auf einen historischen Spaziergang durch 2000 Jahre bayerisch-italienische Beziehungsgeschichte: „Sie ist so ungemein reich an spannenden Episoden und interessanten Persönlichkeiten, dass wir eben diese in den Mittelpunkt stellen: die Menschen, die Geschichte machten oder mitmachten (und das durchaus auch im bayerischen Sinn von erduldeten).“ Die bayerisch-italienische Geschichte sei  jedoch meistenteils „eine Liebesgeschichte“ gewesen.

Die Bayerische Landesausstellung stellt nicht nur historische Figuren in den Fokus, sondern lebt von der aktiven Beteiligung der  Bevölkerung. Zahlreiche Exponate im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (TIM) stammen aus Augsburger Privatbesitz und machen die Sehnsucht nach Strand und Dolce Vita lebendig.

Mit ihren drei Standorten und insgesamt 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und fast 1.000 Exponaten ist “Bayern – Italien“ eine Landesausstellung der Superlative. Erwartet werden insgesamt mindestens 200.000 Besuche.

Informationen zur Landesausstellung unter: www.bayern-italien.hdbg.de

Ausstellungsorte:
•    Füssen, ehemaliges Kloster St. Mang, Lechhalde 3
•    Augsburg, Maximilianmuseum, Fuggerplatz 1
•    Augsburg, Staatliches Textil- und Industriemuseum, Provinostraße 46

Laufzeit: 21.05.2010 bis 10.10.2010, täglich von 9 – 17.30 Uhr

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte, Stadt Füssen, Stadt Augsburg, Staatliches Textil- und Industriemuseum

Hauptsponsor der Bayerischen Landesausstellung: HypoVereinsbank
Medien- und Mobilitypartner: Bayern 2, Augsburger Allgemeine, Allgäuer Zeitung, Stadtwerke Augsburg

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