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Die 86-jährige Anna Teske ist 200.000ste Besucherin der Bayerischen Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“

Erscheinungsdatum: 18.08.2009

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Foto von links: Peter Weber, Deutsche Bahn, Gerhard Weiler, Schlösserverwaltung, Anna Teske, Dr. Wiltrud Teske, Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte und Prof. Axel Haase, Präsident der Universität Würzburg © Haus der Bayerisch [Speichern]

Die 86-jährige Anna Teske ist 200.000ste Besucherin der Bayerischen Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“

Die Besucherzahlen der diesjährigen Bayerischen Landesausstellung klettern konstant in bisher unerreichte Höhen. Auch bei derzeit hochsommerlichen Temperaturen unternehmen Jung und Alt die Zeitreise in die 50er Jahre. Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, freut sich, Anna Teske aus Euerfeld mit einem Blumenstrauß als 200.000ste Besucherin zu ehren. Die 86-Jährige erlebte selbst, in einem benachbarten Dorf bei Würzburg, die Bombenangriffe des 16. März 1945 auf Würzburg. Die fallenden Bomben hätten wie „Christbäume“ über der Stadt geleuchtet. Nach der Bombardierung sei Teske mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren und habe vor lauter Rauch überhaupt nichts mehr gesehen. „Wir leben noch, aber wir sehen nichts“, habe sie zu Bekannten gesagt. „Alles war zerstört, nur die Mariensäule stand unversehrt an ihrem Platz“.

Anna Teske ist mit ihrer Tochter, Dr. Wiltrud Teske, hier. Dr. Teske habe die Aus-stellung bei einem ersten Besuch so gut gefallen, dass sie noch einmal gemeinsam mit ihrer Mutter durch die Ausstellung gehen wollte. Universitätsprofessor Dr. Axel Haase, Präsident der Universität Würzburg, überreicht ihr die Veröffentlichung „Kleine Geschichte der Julius-Maximilians-Universität“ und zum Nachlesen erhält Anna Teske noch einen Bildband und den Aufsatzband zur Landesausstellung. Im Moment seien allerdings nicht viele Fragen offen, meint Teske, denn „die Ausstellung ist wunderbar, um diese Zeit zu verstehen.“ Sie hofft, dass noch viele junge Menschen die Ausstellung ansehen werden.

Die Ausstellung läuft in der Würzburger Residenz noch bis zum 4. Oktober und ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

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