Zurück
Kontakt
Newsletter
Barrierefrei
Leichte Sprache
Impressum
Datenschutz
 
Presse & Download Presseportal
Presseportal » Einzelmeldung

Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, begrüßt die 55.000ste Besucherin in der Bayerischen Landesausstellung „Wieder-aufbau und Wirtschaftswunder"

Erscheinungsdatum: 08.06.2009

> Artikel bestellen

784f65c85faf848bb375bbbaae0b42b2.jpg
speichern [Speichern]

Die diesjährige Bayerische Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" in der Würzburger Residenz übersteigt bisher die Erwartungen der Organisatoren. Die achtzehnjährige Sandra Greiner ist die 55.000ste Besucherin und wurde mit einem Blumenstrauß überrascht. Weiterhin bekam Sie einen Ausstellungskatalog und zwei Gutscheine für die Mainschleifenbahn.

„Ich bin sehr froh, dass sich so viele Menschen für die fünfziger Jahre interessieren", so Dr. Richard Loibl. „Wenn es so weitergeht, brechen wir in Würzburg den Rekord." Die erfolgreichste Landesausstellung zählte bisher 225.000 Besucher. „Das Thema begeistert nicht nur die Generation, die den Wiederaufbau miterlebt hat, sondern auch ganz junge Menschen. Morgens trifft man in der Ausstellung vorwiegend Schüler, die sich von anderen Schülern führen lassen und emsig Arbeitsmaterial ausfüllen. Diese Zielgruppe zu erreichen ist mir ein ganz besonderes Anliegen." Das Projekt „Schüler führen Besucher" ist hervorragend angelaufen. Zunächst führten Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Röntgen-Gymnasiums nur Schüler. Wegen der regen Nachfrage ist das Angebot auch für alle Besucher buchbar. Die Schüler haben sich sogar freiwillig gemeldet, um in den Schulferien zu führen.

Im Besucherbuch ist zu lesen „Diese Ausstellung ist die anschaulichste Ge-schichtsstunde, die man sich denken kann." Dies liegt auch daran, dass die Zeit des Wiederaufbaus spielerisch vermittelt wird. An einem Automaten kann man z. B. den € in DM umtauschen und mit echten 10 Pfennig Stücken einkaufen: ob man an der Jukebox ein Song von damals hört, sich am Milchpilz stärkt oder lieber am Automaten eine Packung Vivil kauft, das Geld ist immer bestens investiert.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Alltag der Menschen, der durch „Erinnerungsstücke" von Würzburger Bürgern und durch Zeitzeugeninterviews anschaulich dargestellt wird. Dankenswerterweise hat der Bayerische Rundfunk sehr viele Sendungen als Hörstationen zur Verfügung gestellt, so dass man verschiedene Themen vertiefen kann. Weiterhin gibt es kostenlose Audio-Guides in vier Sprachen und eine Podcast-Tankstelle, an der man sich ausgewählte Sendungen des Bayerischen Rundfunks zum Thema auf den eigenen USB-Stick herunterladen kann. Wer keinen USB-Stick zur Hand hat, kann sich im Internet die Sendungen holen, dort gibt es sie als Podcast zum Nachhören und Herunterladen.

Besucherstärkster Tag war bisher Montag der 1. Juni mit 2564 Besuchern. Bis jetzt wurden 220 Gruppen durch die Ausstellung geführt - davon 150 Schülergruppen. Von den 55.000 Besuchern waren 5.890 Kinder.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 4. Oktober und ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet

Meldungen suchen

Anmelden
Benutzername:
Passwort:

Archiv