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Die Bayerische Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" ist eröffnet

Erscheinungsdatum: 07.05.2009

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Beim Ausstellungsrundgang maßen sich Ministerpräsident Horst Seehofer, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch mit dem Leiter des Hauses der Bayerischen Geschichte, Dr. Richard Loibl und dem Projektleiter Dr. Josef Kirmeier am Kicker. [Speichern]

Ministerpräsident Horst Seehofer eröffnete am Mittwochabend die Bayerische Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" in der Würzburger Residenz mit einem Lob auf die Tatkraft der 50er Jahre. Dabei betonte er die Notwendigkeit einer Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft.

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, betonte in seinem Grußwort, dass es für das Thema „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" keinen besseren Ort gäbe. „Die beeindruckende Aufbauleistung der Bürgerinnen und Bürger Würzburgs nach dem Krieg ist heute über die Granzen Bayerns hinaus symbolhaft", so Heubisch. „Mit ihrer Lebenseinstellung haben die Menschen da-mals nicht nur sich selbst, ihre Familien und Städte wieder aufgebaut. Sie haben damit auch das Fundament gelegt für unseren Wohlstand heute und die Grundsteine unserer Gesellschaftsordnung: Freiheit und Demokratie."

In seiner Einführung schilderte Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, die verheerenden Auswirkungen des Krieges, der von Deutschland ausging und mit fürchterlicher Härte zurückschlug. Von rund 27.000 Wohnungen waren über 21.000 völlig zerstört. 4000 Würzburger Bürger waren im Bombenhagel gestorben. Die Ernährungslage war katastrophal. „Die Prognosen der öffentlichen Verwaltung für den Wiederaufbau waren entmutigend. Allein für die Schuttabräumung veranschlagte man 25 bis 30 Jahre. Doch die Deutschen arbeiteten sich innerhalb eines Jahrzehnts aus dem Schlimmsten heraus. Es war ein Wunder: das Wirtschaftswunder."

Die Bayerische Landesausstellung behandelt die vielfältigen Entwicklungen in ihren Widersprüchen und vermittelt den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck von dem Ausmaß der Leistungen, den der Wiederaufbau Bayerns nach 1945 darstellt. Zahlreiche Exponate stammen dabei aus Würzburger Privatbesitz. Damit bringen sich die Besucher einer Landesausstellung zum ersten Mal selbst mit ihren Geschichten ein.
Die Ausstellung läuft bis 4. Oktober in der Würzburger Residenz und ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

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