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Bayerische Landesausstellung zieht in Würzburg ein – Baumaßnahmen beginnen

Untertitel: Bayerische Landesausstellung vom 9. Mai bis 4. Oktober 2009 „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“
Erscheinungsdatum: 02.02.2009

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Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich (vorne von links) Dr. Uwe Klug, Dr. Richard Loibl, Dr. Johannes Erichsen, (hinten von links) Dr. Josef Kirmeier, Gerhard Weiler, Prof. Stefan Kummer und Prof. Ulrich Sinn [Speichern]
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Die Bilder des Martin von Wagner-Museums sind bereits entfernt. [Speichern]

Würzburg, 30. Januar 2009. – Pünktlich zu Beginn der Baumaßnahmen wurde der Vertrag zwischen der Universität Würzburg, der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und dem Haus der Bayerischen Geschichte unterzeichnet. Hierfür trafen sich Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, amtierender Kanzler der Universität Würzburg  Dr. Uwe Klug und der neu ernannte Präsident der Schlösserverwaltung Dr. Johannes Erichsen.

Die Landesausstellung, die die Zeit von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder erlebbar macht, findet vom 9. Mai bis 4. Oktober in den Räumen des Martin von Wagner-Museums der Universität und in der Residenz statt. Der Vertrag legt die jeweiligen Leistungen der drei Partner fest, so ist z. B. das Haus der Bayerischen Geschichte für die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung zuständig: „Unser Ziel ist es, die Geschichte des Wiederaufbaus spannend und eindrucksvoll zu erzählen. Das Wirtschaftswunder soll durch Inszenierungen, Filmvorführungen und Spielstationen erlebbar werden. Besonders wichtig sind uns die Würzburgerinnen und Würzburger mit ihren persönlichen Geschichten und Erinnerungsstücken“, so Dr. Richard Loibl.


Weiterhin informiert Projektleiter Dr. Josef Kirmeier über den Bauverlauf der Ausstellung, der ab sofort beginnt. Zunächst werden die Gemälde des Martin von Wagner-Museums abgehängt. Als nächster Umbauschritt ist das Einbauen von Schutzböden und Raumschalen vorgesehen. Im März ziehen dann das „Amerika-Haus“ und eine Milchbar in Form eines Fliegenpilzes, „Milchpilz“ genannt, ein. Dieser so genannte „Milchpilz“ symbolisiert eine der Kuriositäten des Designs der 50er Jahre.

Die Bayerische Landesausstellung vermittelt den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck von dem Ausmaß der Leistungen, den der Wiederaufbau Bayerns nach 1945 darstellt. Zahlreiche Exponate stammen aus Würzburger Privatbesitz und werden dank des großen bürgerlichen Engagements erstmals einer großen Öffentlichkeit präsentiert. Die Würzburger Bürgerinnen und Bürger werden über ihre Erinnerungsstücke und die damit verknüpften Geschichten selbst Mittelpunkt der Ausstellung.


Für den Wiederaufbau der zerbombten Städte ist Würzburg das beste Beispiel und die Residenz selbst dient als begehbares Ausstellungsobjekt. Aus einer ausgebrannten Ruine entstand das barocke Kleinod neu. Dabei war heftig umstritten, ob man das Schloss originalgetreu wieder aufbauen oder durch einen Theaterneubau ersetzen sollte. Doch nicht nur in der Architektur, auch in vielen politischen und gesellschaftlichen Fragen schwankte die Stimmung in den fünfziger Jahren zwischen Tradition und Moderne. In den frühen sechziger Jahren ließ das Wirtschaftswunder, das den Menschen finanzielle Absicherung und auch eine gehörige Portion Fortschrittsglauben bescherte, das Pendel zugunsten der Moderne ausschlagen. Epochemachend wurde die Einführung der D-Mark, die in der Ausstellung als Zahlungsmittel wieder eingeführt wird.

Mehr Informationen unter www.hdbg.de

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