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Bayerische Landesausstellung 2022 „Typisch Franken?“ Vorstellung des Kampagnenmotivs Pressemeldung

Erscheinungsdatum: 26.01.2022
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Die Bayerische Landesausstellung „Typisch Franken?“ findet im mittelfränkischen Ansbach, der früheren Residenzstadt des Markgraftums Brandenburg-Ansbach von 25. Mai bis 6. November 2022 statt. Gezeigt wird die Ausstellung im barocken Orangeriegebäude aus dem 18. Jahr-hundert im ehemals markgräflichen Hofgarten.

 

Zahlreiche beeindruckende Exponate beleuchten, was das Besondere an Franken ist oder sein soll, was Franken ausmacht und was es prägt. Es geht um Klischees und Typisierungen und die Frage, was dahintersteckt. In einer Zeitreise entdecken die Besucherinnen und Besucher die geschichtliche und regionale Vielfalt Frankens, also der Reichsstädte und Reichsritterschaften, der geistlichen Hoch- und Fürststifte und der Adelsherrschaften.

 

Schmuckbuchstabe „F“ und Vertreter/-innen der drei Regierungsbezirke

Für die Bewerbung der Landesausstellung wurde ein einprägsames Motiv entworfen, das im Verlauf der Vorbereitungen und während der Laufzeit der Landesausstellung in den verschiedensten Medien zu sehen sein wird.

 

Unter Franken werden die im heutigen Freistaat Bayern gelegenen fränkischen Regionen bzw. Bezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken verstanden. Der Schmuckbuchstabe „F“ (Typisch Franken?), aus der von Albrecht Dürer entwickelten Fraktur bildet Hintergrund und Rahmen für drei Figuren, die stellvertretend für die jeweiligen Regierungsbezirke gewählt wurden.

 

Die Figur des Postillon steht für Oberfranken: Sie entstammt einem Email-Werbeschild aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts der Marke EKU (entstanden aus dem Namen „Erste Kulmbacher Actien-Exportbier Brauerei“), das sich in den Sammlungen des Hauses der Bayerischen Geschichte befindet und für das „Bierland Oberfranken“ steht.

 

Das Bildnis der Elsbeth Tucher steht für Mittelfranken. Das Detail entstammt einem Gemälde von Albrecht Dürer, das er 1499 auf Lindenholz gemalt hat. Elsbeth Tucher, geb. Pusch, war die Tochter des Zeugmeisters der Nürnberger Artillerie. 1492 heiratet sie Nikolaus Tucher (1464-1527) aus einer bedeutenden Nürnberger Patrizierfamile. Erinnern Sie sich noch an die alten Zwanziger? Die Nürnberger Kaufmannsfrau zierte von 1961 bis Anfang der 90er-Jahre die Vorderseite der 20 DM-Banknoten.

 

Auf der linken Motivseite ist eine Frau in einer Kirchgangstracht aus dem Ochsenfurter Gau zu sehen. Sie steht für das überwiegend katholisch geprägte Unterfranken. Entstanden ist das Aquarell im Jahr 1852 durch Peter Geist.

 

Design für Landesausstellung und Bocksbeutel

Entworfen wurde das Motiv von der Peter Schmidt Group aus München. Die Marken- und Design Agentur hat auch die Idee für das 2017 neu eingeführte Erscheinungsbild des Hauses der Bayerischen Geschichte entwickelt, das inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde u.a. mit dem German Brand Award in Gold, dem Corporate Design Preis und dem if Design Award. Die Peter Schmidt Group zeichnet übrigens auch für die Modernisierung des Bocksbeutels, Markenzeichen der fränkischen Winzer, verantwortlich.

 



Bayerische Landesausstellung 2022 „Typisch Franken?“

Orangerie, Promenade 30, 91522 Ansbach

Stadtkirche St. Gumbertus, Johann-Sebastian-Bach-Platz 5, 91522 Ansbach

Laufzeit: 25. Mai bis 6. November 2022

täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

 

Eintrittspreise*

Erwachsene: 12,00 €

Ermäßigt: 10,00 € (z. B. Senioren, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 Personen)

Eintritt frei: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler im Klassenverband und Studierende bis 30 Jahre sowie Mitglieder des Freundeskreises Haus der Bayerischen Geschichte

 

Kontakt

Haus der Bayerischen Geschichte

Zeuggasse 7, 86150 Augsburg

Telefon +49 (0)821 3295-0

E-Mail pressestelle@hdbg.bayern.de

www.hdbg.de