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& Schule

Quellen- und Archivbestände

Hier finden Sie Hinweise, auf unsere Portale und Internetseiten, die historisches Quellenmaterial präsentieren.  Ein Schwerpunkt bildet dabei unser Angebot: „Zeitzeugen berichten“. Unser Zeitzeugenarchiv besteht seit 1986. Bisher wurden ca. 445 Zeitzeugen interviewt.
Aber auch auf andere Projekte wird verwiesen, wie die aufwändigen Präsentationen eines mittelalterlichen Skriptoriums oder die vielfältigen Fundstücke des Tilly-Heerlagers vor Heidelberg, die kostbaren Tapisserien aus dem Schloss Neuburg oder ein Verzeichnis der jüdischen Friedhöfe in Bayern.

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Bayern - Böhmen - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Die Berichte der Zeitzeugen decken vor allem die Zeitabschnitte von der NS-Zeit bis zum Kalten Krieg ab und behandeln zahlreiche Facetten "bayerisch-böhmischer" Kontakte.

 

Alltag im "Dritten Reich"- Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 24 Interviewausschnitten erinnern sich 15 Zeitzeugen an ihre Erlebnisse im Nationasozialismus. Sie sprechen über die Abiturfeier 1934, über den Rassenkundeunterricht in der Schule, die Zeit im Bund Deutscher Mädel, die Bedeutung der Nürnberger Gesetze für die eigene Familie, den Besuch des Reichsparteitages 1934, die Zerstörungen in der sogenannten Reichspogromnacht 1938, über die fehlende Kriegsbegeisterung, über die Vertreibung und Ermordung von Juden in Polen, über Luftangriffe  und vieles mehr.

Alltag in der Nachkriegszeit - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Fünf Zeitzeugen erinnern sich an die Nachkriegszeit. In den Ausschnitten erzählen sie über die Ankunft von Hilfspaketen, die mangelnde Versorgung mit Lebensmitteln, den Beginn als Baseballspieler, Begegnungen mit US-Soldaten, der Währungsreform 1948 und den Kauf einer Lederhosen von dem Gled der Kopfquote.

Bayerische Verfassung - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Acht Interviewausschnitte beleuchten die Entstehung der Bayerischen Verfassung 1946, darunter: die Verfassungsväter Hannsheinz Bauer (SPD) und Gottfried Hart (CSU), die Politiker Dr. Franz Heubl (CSU, Staatsminister und Landtagspräsident), Prof. Dr. Audomar Scheuermann (Kirchenrechtler, Vizepräsident des Bayer. Senats), Dr. Kaspar Seibold (CSU, Mitglied des Parlamentarischen Rats) und Journalisten wie Bernhard Ücker (Journalist und Landtagsreporter) und Georg Wulffius (Vorsitzender des PresseClub München)   

Displaced Persons - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In fünf Interviewausschnitten berichten die Emigrantin Hannah Herzig, der ehem. US-Besatzungssoldat Irving Heymont, der KZ-Überlebende udn ehem. Leiter des DP-Lagers Föhrenwald Isaac Norich, Sam Norich und der KZ-Überlebende Dr. Abraham Peck aus ihren Erinnerungen

Inflation 1923 - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Carl Ostermayer und Maria Romeis berichten von ihren Erlebnissen während der Inflation 1923.

Innerdeutsche Grenze / Eiserner Vorhang - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 51 Ausschnitten aus Zeitzeugeninterviews werden Erlebnisse rund um das Thema Innerdeutsche Grenze und Eiserner Vorhang geschildert. Dabei kommen ein ehem. Grenzpolizist, ein DDR- Grenzaufkläerer, Flüchtlinge, der ehem. bayerische Ministerpräsident, Dr. Günther Beckstein, der Landrat Bernd Hering, der deutsche Botschafter in Prag, Hermann Huber und viele mehr zu Wort.

Jüdisches Leben - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 50 Interviewausschnitten berichten jüdische Zeitzeugen aus ihren Erinnerungen. Insbesondere die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus, die Deportation in Konzentrations - und Vernichtungslager und die Emigration aus Bayern bilden inhaltliche Schwerpunkte.   

Kriegsende 1945 - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

35 Ausschnitte aus Zeitzeugeninterviews beleuchten das Kriegsende in Bayern. Themen sind die Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft, die Ankunft der Amerikaner, die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Plünderungen, Wohnungsnot u.a.

KZ Auschwitz - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Die KZ-Überlebenden Ekaterina Davydenkova, Klawdija Grigorjevna Ganuschewitsch, Hugo Höllenreiner, Max Mannheimer, Lisa Miková und Suzana Perl berichten aus ihren Erinnerungen an Auschwitz.

KZ Dachau - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 35 Interviewausschnitten berichten Überlebende des Konzentrationslagers Dachau von ihren Erlebnissen.

KZ Flossenbürg - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 25 Interviewausschnitten erzählen Überlebende des KZ Flossenbürg von ihren Erlebnissen.

Migration - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 42 Interviewausschnitten erzählen ehemalige "Gastarbeiter/innen" von ihren Erfahrungen bei der Ankunft in Bayern, den Arbeitsbedingungen, den Begegnungen mit anderen Menschen, der Frage nach Heimat und Identität. Viele der Zeitzeugen waren auch Protagonisten in dem Theaterprojekt "Gleis 11", dem das HdBG ein eigenes Internetportal gewidmet hat.

Studentenproteste 1968 - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In vier Ausschnitten aus Zeitzeugeninterviews werden Schlaglichter auf die Studentenproteste 1968 geworfen.

Verfassungskonvent Herrenchiemsee - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In acht Interviewausschnitte berichten Teilnehmer des Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee von den Arbeitsbedingungen, den Debatten und Problemen bei der Suche nach dem neuen Grundgesetz.

Vertreibung und Integration - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 29 Ausschnitten aus Zeitzeugeninterviews erinnern sich Vertriebene und Flüchtlinge an die Erlebnisse bei Kriegsende, der Ankunft und dem Neuanfang in der neuen Heimat.

Weltwirtschaftskrise - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In zwei Interviewausschnitten erinnern sich der Gewerkschaftsfunktionär Albert Lörcher und die Gewerkschafterin Maria Mandlinger an die Ausswirkungen der Weltwirtschaftskrise 1929.

Widerstand gegen das NS-Regime - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In sieben Interviewausschnitten berichten ehemalige Widerstandskämpfer/innen von ihren Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus. 

Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 24 Interviewausschnitten erinnern sich Zeitzeugen an ihre Erlebnisse und Erfahrungen in den 1950er und 1960er Jahren. Sie berichten von der Währungsreform 1948, den wirtschaftlichen Veränderungen, Freizeitaktivitäten, neuen Konsumgütern aus den USA, Zukunftsvisionen moderener Architektur, dem Wehrdienst bei der Bundeswehr und vieles mehr.

Zwangsarbeit - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In drei Interviewausschnitten erzählen der Bauingenieur Walter Gleixner und die Zwangsarbeiterinnen Jewgenija Michajlowna Grigorjewa und Tamara Wassiltschenko von ihren Erlebnissen während der Zeit des Nationalsozialismus

Auf dem Land - Bildarchiv

Zur Geschichte der Landwirtschaft in Bayern und des ländlichen kulturellen Umfeldes verfügt das Bildarchiv des Hauses der Bayerischen Geschichte über einen umfangreichen Bildbestand. Die Internetseite bietet eine zur Dokumentation der Geschichte der Landwirtschaft und des ländlichen Brauchtums in Bayern, zusammengestellt aus drei Bildquellen: Kali & Salz, Groth-Schmachtenberger und Heck.

KALI & SALZ: Die Aktiengesellschaft Kali & Salz (heute: K+S AG) ließ seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Bayern die Wachstumsergebnisse von Nutzpflanzen unter dem Einfluss von Kalidüngung fotografisch festhalten.

HECK: Der Bauernhausforscher Theodor Heck (geb. am 19.12.1898 in München, gest. am 24.7.1976 in Sonnenholzen) hinterließ umfangreiches wissenschaftliches und fotografisches Material zu ländlichen Gebäuden.

GROTH-SCHMACHTENBERGER: Frau Erika Groth-Schmachtenberger (geb. am 30.3.1906 in Freising, gest. 13.3.1992 in Würzburg) legte bei ihrer fotografischen Tätigkeit lag den Akzent darauf, neben landwirtschaftlichen und handwerklichen Tätigkeiten auch Bräuche und Gewohnheiten zu dokumentieren. Arbeitende Menschen kommen oft einzeln hervorgehoben ins Bild, seltener Alltägliches und Freizeitaktivitäten.

Fächer:
Geschichte, Deutsch
Sekundarstufe I und II (im Rahmen projektbezogenen Arbeitens)

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Kirchen und Klöster in Bayern - Bildarchiv

Die Aufnahmen zum Thema ‚Klöster und Kirchen' stammen aus einem eigenen fotografischen Projekt des Bildarchivs. Es befasst sich mit Objekten, die geschichtliche Vorgänge erhellen können: Bildnisse, Grabmäler, Epitaphien, kirchliche Geräte, Darstellungen von Ereignissen und des Alltagslebens. 

Fächer:
Kunst (Sakralarchitektur), Geschichte, Religion
Sekundarstufe I und II 

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Geschichte, Politik und Alltag auf Schützenscheiben Abbildungen aus dem Zeitraum vom 17. Jahrhundert bis heute

Das Bildarchiv des Hauses der Bayerischen Geschichte verfügt über etwa 1.700 fotografische Aufnahmen von Schützenscheiben, die größtenteils aus den Beständen von bayerischen Feuerschützengesellschaften stammen.

Schützenscheiben geben Auskunft darüber, welche Themen zu ihrer Zeit aktuell waren und als bildwürdig befunden wurden. Die ältesten hier vorgestellten Scheiben stammen aus dem 17. Jahrhundert, die jüngsten aus dem Jahr 2002.

Fächer:
Kunst, Geschichte
Sekundarstufe I und II

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Wiederaufbau nach 1945 in Pressebildern Fotoarchiv 'Bayerisches Pressebild'

Der Fotobestand enthält ca. 60.000 journalistische Aufnahmen, die in erster Linie wohl für die Münchner Presse angefertigt wurden. Sie dokumentieren den Alltag und das öffentliche Leben in den Jahren 1945 bis 1953 in Bayern.
Hauptthemenbereiche sind: Kriegszerstörungen, politische Ereignisse, Religiöses, Kultur, Sport, Alltagsleben, amerikanische Besatzung in diesem Umfeld oder auch in Ober- und Niederbayern.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Deutsch, Kunst (Architekturgeschichte, Fotografie), Religion, Ethik
alle Jahrgangsstufen, alle Schularten

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Bayern in Ansichtskarten Angebot des Bildarchivs

Das Haus der Bayerischen Geschichte verfügt in seinem Bildarchiv über eine Sammlung von knapp 10.000 Postkarten zu unterschiedlichen Themen der Geschichte Bayerns. Mit dem 2010 erworbenen Bestand des Malers Eugen Felle (1869–1934) liegt nun eine landesgeschichtlich bedeutsame Quelle vor, die in diesem Portal erschlossen wird. Die über 1000 Ansichtskarten und ca. 250 Aquarellen zeigen Darstellungen bayerischer Städte, Märkte und Gemeinden, meist in der Zeit um 1900. 

Der Bestand kann nach Orten, Motiven und Schlagworten durchsucht werden und ermöglicht damit z.B. den eigenen Heimatort zu recherchieren.

Bayern und Ungarn - Porträtgalerie begleitend zur Landesausstellung 2001

Tausend Jahre Nachbarschaft haben vielfältige Spuren in der Geschichte Bayerns und Ungarns hinterlassen. Die Porträtgalerie bayerisch-ungarischer Persönlichkeiten stimmt ein in den wechselvollen historischen Bogen, der sich vom 9. Jahrhundert bis zur Öffnung des Eisernen Vorhangs spannt. Auf einem Zeitstrahl werden die Persönlichkeiten einander gegenübergestellt und können von hier aus wie auch nach Kategorien (Religion, Technik, Handel und Wirtschaft, Kultur) abgerufen werden.

Die Personalisierung bietet den Schülern einen motivierenden Zugang zur Geschichte Bayerns und Ungarns. Die große Bandbreite der dargestellten Personen und Ereignisse ist aber auch für die Lehrkraft eine Fundgrube für Recherchen und gibt Anregungen, um den Unterricht in allen Jahrgangsstufen anschaulicher zu gestalten.

Fächer:
Geschichte, Kunst, Musik, Religion
alle Jahrgangsstufen

Hinweis: Es handelt sich um eine speziell für die Ausstellung entwickelte Seite; die Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm sowie das Gewinnspiel sind nicht mehr relevant!

Bayern - Brasilien Ausstellung im Vestibül der Staatskanzlei 2001

Beziehungen zwischen Bayern und Brasilien bestehen seit der Zeit der Entdeckung der "Neuen Welt" durch die Europäer. Sie umfassen das Wirken von Abenteurern, Forschern, Künstlern, Missionaren und Unternehmern, von einfachen Auswanderern, aber auch königlichen Prinzessinnen.

Die kleine Internet-Präsentation beleuchtet sechs verschiedene Aspekte der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Vorgestellt werden in Text und Bild bayerische Kaufleute und Abenteurer, Forscher und Missionare, Künstler und Sportler sowie die bayerische Prinzessin Amelie von Leuchtenberg, die 1829 den brasilianischen Kaiser Dom Pedro I. heiratete.

Verwendung im Unterricht:
Da die Website sich auf wenige Aspekte der bayerisch-brasilianischen Verbindung beschränkt, kann sie nur Anregungen geben, sich selbst näher mit dem Thema zu beschäftigen. Biografien und Bilder laden dazu ein, den hier vorgestellten Persönlichkeiten weiter nachzuspüren. Über den „exotischen Reiz“ Brasiliens können Schüler vielleicht besser motiviert werden, sich mit bestimmten Epochen der bayerischen Geschichte zu beschäftigen. Die Verbindung mit bayerischen Persönlichkeiten wiederum schafft einen Bezug zu diesem fernen Land und macht aufgeschlossener für dessen Geschichte und Gegenwart.

Fächer
Geschichte, Erdkunde
alle Jahrgangsstufen

Die Dientzenhofer - eine Baumeisterfamilie aus Bayern

Die Baumeisterfamilie der Dientzenhofer stammt aus einem oberbayerischen Einödhof, dem ehemaligen „Guggenbichl“ oberhalb von St. Margarethen bei Brannenburg. Ihr Weg führte sie über Passau nach Prag, wo die Familie seit den 70er-Jahren des 17. Jahrhunderts urkundlich nachweisbar ist. Da nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs die Bautätigkeit von Adel und Kirche in Böhmen enorm gestiegen war, gab es eine entsprechend große Nachfrage nach Bauhandwerkern und Baumeistern. Als die Dientzenhofer nach Prag kamen, waren in Böhmen und Mähren bereits mehrere italienische Baumeister tätig. 

Auf der Internetseite zeigen wir eine Auswahl qualitätvoller Fotografien von Kirchenbauten Christoph (1655–1722) und Kilian Ignaz (1689–1751) Dientzenhofers in Böhmen. Ihre zahlreichen Kirchen- und weltlichen Bauten prägen bis heute die Kulturlandschaft Bayerns und Böhmens.

Die Fotografien eignen sich in besonderer Weise für die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit barocker Architektur, auch in Zusammenhang mit einer Exkursion oder Studienfahrt.

Fächer:
Kunst, Geschichte
Sekundarstufe I und II

Good Bye Bayern - Grüß Gott Amerika Auswanderung aus Bayern nach Amerika seit 1683

umfangreiche Dokumentation der Ausstellungsinhalte -Auswandererbiografien - Fotografien - Tondokumente - Gesetzestexte - Lehrerhandreichung mit Arbeitsbögen

Die Ausstellung zeigte die Geschichte der Auswanderung aus Bayern nach Amerika, die Beweggründe, Erwartungen, aber auch Enttäuschungen der Auswanderer lebendig werden zu lassen.

Die Internetseiten bieten mit dem nach Themen gegliederten Rundgang durch die Ausstellung eine reich bebilderte Einführung in die Geschichte der Auswanderung aus Bayern nach Amerika, die von der Gründung Germantowns durch Franz Daniel Pastorius im Jahr 1683 bis in unsere Tage reicht. Als PDF-Dokumente sind wissenschaftliche Vorträge des vorbereitenden Kolloquiums zu einzelnen Aspekten abrufbar. Für Lehrer gibt es eine ausführliche Lehrerhandreichung ebenfalls als PDF-Dokument.

Fächer
Geschichte aller Schularten
Englisch (englischsprachige Version des Internetauftritts, Vielzahl von englischsprachigen Materialien, auf die in der Handreichung verwiesen wird),
Deutsch (speziell Abteilung Hinweise zur Klassenlektüre, Online-Unterrichtseinheit Exil-Lyrik),
Sozialkunde, Erdkunde, Religion-Ethik

Sekundarstufe I und II

Porträtgalerie Bayern Gemälde aus der Zeit von 1450 bis 1600

Das Portal umfasst 146 Porträts (mit 50 Ausschnittsvergrößerungen) aus dem Zeitraum von 1450 bis 1600 aus dem Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die nicht nur Personen zeigen sollen, sondern auch Einblick in politische und gesellschaftliche Verhältnisse am Ausgang des Mittelalters und am Beginn der Neuzeit geben.

Neben Bildern von Dürer, Cranach, Holbein, Grünewald und anderen Meistern finden sich auch eine ganze Reihe von Bildnissen anonymer Autoren in dieser Zusammenstellung. Der Bestand kann nach den Hauptkriterien Personen, Künstler und Bildbestand abgefragt werden, die jeweils alphabetisch geordnet sind. Hilfestellung zur zeitlichen Einbettung gibt eine Zeitleiste. Das Glossar erläutert die wichtigsten historischen und kunsthistorischen Fachtermini.

Fächer:
Geschichte, Kunst, Deutsch
Sekundarstufe I und II

Rebellen - Visionäre - Demokraten Edition Bayern - Sonderheft

Im Sonderheft „Rebellen, Visionäre, Demokraten“ gehen wir der Frage nach, wer wann und warum eine besondere Rolle in der Geschichte Bayerns gespielt hat und – sei es von den Zeitgenossen, sei es von der Nachwelt – als herausragende Persönlichkeit, als „Held“ oder „Heldin“ im Gedächtnis geblieben ist. 
Waren oder sind die Bayern besonders? Gibt es so etwas wie spezifisch bayerische Wesenszüge? In einem weit ausgreifenden einleitenden Essay geht Werner K. Blessing der Frage nach und stimmt ein auf die 47 Biografien, die namhafte Autorinnen und Autoren in scharf profilierten Lebensbildern darstellen - spannend, berührend und kenntnisreich.

Das Sonderheft wird als digitales Blätterheft angeboten.

Karl IV. - Bayerisch-Tschechische Landesausstellung Bayerisch-Tschechische Landesausstellung 2016/17

Den 700. Geburtstag Kaiser Karls IV. nehmen der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik zum Anlass, eine gemeinsame Landesausstellung mit internationalem Rahmenprogramm zu veranstalten. Die Ausstellung wird vom 15. Mai bis zum 25. September 2016 in Prag in der Wallenstein-Reithalle präsentiert und vom 20. Oktober 2016 bis zum 5. März 2017 im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zu sehen sein.

Aufbau einer Urkunde

Herrscherhandeln und Herrschaftsverständnis dokumentiert sich in den Urkunden, die in der königlichen Kanzlei ausgestellt wurden.

Auf der Internetseite wird anhand eines Beispiels aus der Kanzlei Heinrichs II. (1002-1024) Schritt für Schritt der Aufbau einer mittelalterlichen Urkunde erläutert. Sie enthält außerdem allgemeine Informationen zum Urkunden- und Kanzleiwesen des Mittelalters.

Fächer:
Geschichte, Latein, Kunst
Sekundarstufe I und II

Bayern & Preußen. Eine historische Beziehung in Karikaturen Sammlung von 160 Karikaturen von 1848-1930

Karikaturen eignen sich in besonderer Weise für die Verwendung im Geschichtsunterricht: zur Einführung in einen thematischen Zusammenhang, als Anstoß einer problemorientierten Fragestellung und zur Auseinandersetzung mit den darin enthaltenen Meinungen und Werturteilen.

Die Sammlung von 160 Karikaturen aus dem Zeitraum von 1848 bis 1930 entstand im Rahmen der Ausstellung „Bayern & Preußen & Bayerns Preußen“ (1999). Sie zeigt, wie die bis heute lebendigen Klischees von den bayerisch-preußischen Mentalitätsgegensätzen im 19./20. Jahrhundert einprägsam ins Bild gesetzt und populär gemacht wurden. Die Karikaturen sind nach Erscheinungsjahr, Thema, Zeitschrift, Person, Bildmotiv und Künstler zu erschließen. Als Grundlagen für die Interpretation sind jeweils Quellenangaben, der Bildtext und Bemerkungen zum historischen Kontext beigefügt.

Die Datenbank eignet sich für die Unterrichtsvorbereitung der Lehrkraft, für die Verwendung im Unterricht und zur selbständigen Recherche durch Schüler, gerade auch im Rahmen von Fach- und Seminararbeiten. Ein zusätzlicher Link führt zum Internetauftritt der Ausstellung "Bayern & Preußen". Deren Internetseiten bieten Einführungen zu verschiedenen Aspekten der bayerisch-preußischen Beziehungen mit einer Fülle an Bildmaterial, das in ausführlichen Kommentaren erläutert wird; hier finden sich u.a. auch elf didaktische Karten, die die Entwicklung der beiden Territorien vom 14. bis zum 20. Jahrhundert zeigen.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Deutsch, Kunst.
Sekundarstufe I und II

Bayerns Gemeinden und ihre Wappen

Ein einführender Beitrag informiert über die Entstehung der bayerischen Gemeinden und ihrer Wappen. Die allermeisten der heute bestehenden politischen Gemeinden führen ein eigenes Wappen. Es ist unverwechselbares Kennzeichen der bürgerschaftlichen Identität. In der Wappengalerie werden die Wappen der bayerischen Gemeinden jeweils in ihrer Gestaltung beschrieben und in ihrer Geschichte vorgestellt. Außerdem gibt es Informationen und Links zur jeweiligen Gemeinde. Die "Kleine Wappenkunde" und ein Glossar erläutern Grundbegriffe und Fachausdrücke der Heraldik. Verschiedene Suchfunktionen erleichtern die Erschließung. Einen interaktiven Zugang zum Thema und die Partizipation am Wappen-Projekt ermöglicht die Rubrik "My Wappen".

Verwendung im Unterricht:
Die Kenntnis von Geschichte und Gegenwart der näheren Umgebung ist ein wesentliches Lehrziel der Grundschulen. Die Beschäftigung mit dem Wappen der eigenen Gemeinde stellt dabei ein bewährtes Mittel dar, um das Interesse der Schüler zu wecken.

Texte und Abbildungen des Projekts lassen aber auch eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema im Bereich der Sekundarstufe zu: Rechercheprojekte, Referate, Facharbeiten zur Lokalgeschichte, aber auch die Auseinandersetzung mit Bildsprache und Symbolik der Wappen im Deutsch- und Kunstunterricht bieten sich hier an.

Fächer:
Heimat- und Sachunterricht, Deutsch, Geschichte, Kunst
alle Jahrgangsstufen

Kostbare Bildteppiche. Tapisserien aus bayerischen Schlössern und Museen Angebot zur Bayerischen Landesausstellung 2005

Im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung 2005 zählten die Teppiche, die Pfalzgraf Ottheinrich bei den herausragenden Künstlern seiner Zeit in Auftrag gab, zu den glanzvollsten Objekten. Nicht zuletzt waren sie es, die das Fürstentum Pfalz-Neuburg zeitweilig zu einem kulturellen Zentrum von europäischen Rang erhoben. Die Datenbank bietet mit einer Gesamtschau dieser Teppiche die Möglichkeit, deren Bildprogramme eingehend zu studieren, aber auch kulturhistorisch reizvolle Motivstudien zu betreiben.

Fächer: 
Kunst, Geschichte

Skriptorium - Mittelalterliche Buchkunst

Vor der Erfindung des Buchdrucks um 1450 waren Bücher äußerst kostbar. Jedes einzelne musste von Hand geschrieben werden. Vor allem die Klöster widmeten sich dieser Aufgabe. In ihren Schreibwerkstätten, den Skriptorien, wurden Bücher auf Pergament für die eigene Bibliothek oder für auswärtige Auftraggeber geschrieben. Erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts verloren die Mönche ihr Monopol im Handschriftenschreiben. Vor allem in den Städten fertigten nun auch berufsmäßige Laienschreiber Handschriften an. 

Die Zusammenstellung beschreibt anschaulich, wie die Handschriften entstanden: Von Schreibmitteln über Beschreibstoffe bis zu den Einbänden wird die gesamte Fertigung eines mittelalterlichen Buches erläutert.

Fächer: 
Deutsch, Geschichte
alle Jahrgangsstufen

Für das Vaterland starben. Denkmale und Gedenktafeln bayerisch-jüdischer Soldaten

Der Autor Israel Schwierz hat in seiner Dokumentation „Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern" eine umfassende Sammlung von Denkmalen und Gedenktafeln bayerischer jüdischer Soldaten erarbeitet, die als Buch im Krem Bardischewski-Verlag erschienen ist.

Die Website macht diese Sammlung vollständig im Internet zugänglich. Ortsregister und eine Suchfunktion erleichtern die Recherche. Das umfassende Literaturverzeichnis zur Geschichte der Juden in Bayern, ein Glossar und ein vertiefender Text ergänzen die Präsentation, die auch in Englisch verfügbar ist.

Fächer:
Heimat- und Sachunterricht, Geschichte, Religion/Ethik
Primarstufe (6. Klasse), Sek I und II

Klöster in Bayern - Handschriften

Das Angebot umfasst digitalisierte mittelalterliche Handschriften aus Bayerischen Klöstern. Es soll die große Bandbreite der Handschriftenüberlieferung aus dieser Zeit durch die Klöster aufzeigen und deren Rolle als Schöpfer und Bewahrer von Kulturgut illustrieren.

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Jüdische Friedhöfe in Bayern

Das Internetportal fußt auf dem in der Reihe „Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur“ entstandenen Heft „Der gute Ort. Jüdische Friedhöfe in Bayern“, das zum einen eine Geschichte der jüdischen Friedhöfe darstellt, zum andern die Besonderheiten des jüdischen Toten- und Grabkults herausarbeitet.

Die Internet-Dokumentation erfasst alle jüdischen Friedhöfe in Bayern – ein Angebot, in der näheren und weiteren Umgebung nach den Spuren jüdischen Lebens und Sterbens zu forschen und damit auch ein Stück der eigenen Geschichte wiederzuentdecken. Mithilfe der Kartenfunktion ist es möglich, sich individuelle Besuchstouren zusammenzustellen.

Das alphabetische Register ermöglicht die Suche nach Orten aller jüdischen Friedhöfe in Bayern. In einem weiteren Register erscheinen auch abgegangene Friedhöfe und Friedhöfe, die nach der Befreiung der Konzentrationslager zum Gedenken an die Opfer des Holocaust angelegt wurden. Namenslisten zu einzelnen Orten benennen die auf den Friedhöfen Beigsetzten.

Das Angebot beinhaltet außerdem Literaturtipps zum Thema "Jüdische Friedhöfe in Bayern" und ein Glossar. 

Fächer:
Geschichte, Religion/Ethik, Deutsch
alle Jahrgangsstufen
 

Kochbuch: Liegnitzer Bomben und Pommersche Gänse Rezepte aus der alten Heimat - Geschichte zum Nachkochen

Bayern nach 1945 - In Bayern kommen fast zwei Millionen Flüchtlinge und Vertriebene an. In der Wanderausstellung "In Bayern angekommen" dokumentierte das Haus der Bayerischen Geschichte den Prozess von den schwierigen Anfängen bis zur Integration dieser Neubürger.

Das Kochbuch bringt in diesem Kontext die Rezepte einer untergegangenen Welt wieder auf den Speiseplan - mit "abgespeckten" Zutaten und ohne die Cholesterinbomben der früheren Zeiten. Das ist: Geschichte zum Nachkochen und Nachschmecken.  

Fächer:
Geschichte
Primarstufe, Sek I und II

Der Tilly-Fund aus dem kurpfälzischen Museum in Heidelberg

Es waren wohl die Schlammmassen eines schweren Unwetters, die im Sommer 1622 Lager der bayerischen Truppen vor Heidelberg unter sich begruben und damit den bei umfänglichen Grabungen gehobenen „Tilly-Schatz“ (ca. 300 Fundstücke) schufen.

Der Fund gewährt einzigartige Einblicke in die Lebens- bzw. „Überlebensgemeinschaft“ eines Söldnerheers zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Neben Fundobjekten, die in der Rubrik „Belagerer" zusammengefasst sind, finden sich auf der Gegenseite außerdem ebenso bemerkenswerte Überreste und Stücke, denen die Rubrik „Belagerte" gewidmet ist.

 

Fächer:
Geschichte, Kunst
alle Schularten, alle Jahrgangsstufen

Porträtgalerie Bayern Gemälde aus der Zeit von 1450 bis 1600

Das Portal umfasst 146 Porträts (mit 50 Ausschnittsvergrößerungen) aus dem Zeitraum von 1450 bis 1600 aus dem Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die nicht nur Personen zeigen sollen, sondern auch Einblick in politische und gesellschaftliche Verhältnisse am Ausgang des Mittelalters und am Beginn der Neuzeit geben.

Neben Bildern von Dürer, Cranach, Holbein, Grünewald und anderen Meistern finden sich auch eine ganze Reihe von Bildnissen anonymer Autoren in dieser Zusammenstellung. Der Bestand kann nach den Hauptkriterien Personen, Künstler und Bildbestand abgefragt werden, die jeweils alphabetisch geordnet sind. Hilfestellung zur zeitlichen Einbettung gibt eine Zeitleiste. Das Glossar erläutert die wichtigsten historischen und kunsthistorischen Fachtermini.

Fächer:
Geschichte, Kunst, Deutsch
Sekundarstufe I und II

Sprache im Mittelalter - Bayerischer Sprachatlas Angebot zur Bayerischen Landesausstellung 2004

Der Sprachatlas entstand zur Landesaustellung "Heinrich II." (2002) am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft und ältere deutsche Literatur (Prof. Dr. Rolf Bergmann) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Er ist verankert auf den Seiten zur Landesausstellung "Edel und frei - Franken im Mittelalter" (2004).

Eine Sprachkarte bietet einen ersten Überblick über Sprachen und Sprachgrenzen im Mittelalter. Repräsentative Texte wie die "Sächsiche Beichte" oder das "Hohe Lied" sind in Original und Übersetzung nachzulesen und in Hörbeispielen nachzuhören.

Fächer:
Deutsch, Geschichte, Musik.
Sekundarstufe I und II 

Wappenkunde Die Bayerischen Gemeindewappen

Wappenkunde und Wappenkunst bilden zusammengenommen die „Heraldik", die als eigentständige historische Hilfswissenschaft gilt. Unter Heraldik versteht man die Lehre vom Wappenrecht, von den Wappendarstellungen und von der Geschichte des Wappenwesens.

Seit ihrer Entstehung in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erfüllen Wappen eine kennzeichnende und auf Fernwirkung abzielende Funktion. Die Seite gibt einen kompakten Überblick über die Entstehung und Bedeutung von Wappen sowie über deren Bestandteile und Symbolik. Die Wappen aller bayerischen Gemeinden sind abgebildet und zum Teil erläutert.

Fächer:
Heimat- und Sachunterricht, Geschichte
Primarstufe, Sek I und II (im Projekt- und Seminarbereich)

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Napoleon und Bayern - Bilder vom Krieg Angebot zur Bayerischen Landesausstellung 2015

Die Kriegsreportage ist keine Erfindung unserer Zeit. Auch wenn man der Kriegsberichtserstattung unserer Tage einen höheren Gehalt an Realität zubilligt – und wohl zubilligen darf –, so stellt sich auch bei der Fotografie, dem Film immer die Frage nach der dargestellten Wahrheit . Aus welcher Perspektive wird das Geschehen aufgenommen? Welche Sicht gibt das Bild wieder? Mag die interpretatorische Breite eines Schlachtengemäldes geringer oder eindeutiger sein als die einer Fotografie, so wird man dieser Frage doch nicht ausweichen können. Dies vorausgesetzt, lassen sich die beiden großen Bildzyklen über den Russlandfeldzug Napoleons von 1812 in ihrer je eigenen Sicht als eine Art „Augenzeugenbericht“ betrachten.