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Nationalsozialismus 1933-1945

Um die gezielte Suche nach Inhalten und Materialien für den Unterricht zu erleichtern, haben wir die Projekte des HdBG nach Epochen sortiert. Hier finden Sie Internetportale, Ausstellungsprojekte, Materialien und Quellen zur bayerischen Geschichte von 1933-1945.

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Geschichte des Bayerischen Parlaments 1819-2008

Anspruch und Ziel dieses im Zusammenhang mit der gleichnamigen CD-ROM entstandenen Internetportals ist es, die Entwicklungslinien der bayerischen Parlamentsgeschichte seit dem ersten Landtag 1819 aufzuzeigen. Bayern ist damit das einzige Bundesland, das über eine derart umfangreiche mediale Präsentation seiner Parlamentsgeschichte verfügt.

Es werden alle Landtagsperioden mit je einem Überblickstext und einer Zusammenstellung der Gesetzgebungstätigkeit dargestellt. Den Überblick ergänzen Listen der Mitglieder des Parlaments und der Kabinettsmitglieder für die jeweilige Zeitspanne.
Alle Personen (Abgeordnete, Kabinettsmitglieder und sonstige Personen im Umfeld der Parlamentsgeschichte) können alphabetisch nach Namen, nach Orten oder Beruf aufgerufen bzw. gesucht werden. Weitere Informationsmöglichkeiten bieten Glossar und Literaturverzeichnis.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Deutsch
Sekundarstufe I und II

Spurensuche - Jüdische Schülerinnen Die jüdischen Schülerinnen und die Zeit des Nationalsozialismus an der Maria-Theresia-Schule Augsburg

 Die Website präsentiert die von der Projektgruppe des Augsburger Maria-Theresia-Gymnasiums in den Jahren 2003–2008 erarbeitete Dokumentation und die zugehörige Ausstellung. Die derzeit bekannten 205 jüdischen (und »halbjüdischen«) Schülerinnen, die in der Zeit von 1895 bis 1938 die Maria-Theresia-Schule besuchten, werden mit Kurzbiografien, Bild- und Archivmaterial vorgestellt.

Zeitzeugeninterviews, die Chronik des Schullebens unter dem NS-Regime, in der sich die zunehmende Entrechtung und Ausgrenzung der jüdischen Schülerinnen und ihrer Familien widerspiegelt, aber auch die Resonanz auf die erstmals im November 2005 im Maria-Theresia-Gymnasium gezeigte Ausstellung vervollständigen das Angebot.

Jüdische Friedhöfe in Bayern

Das Internetportal fußt auf dem in der Reihe „Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur“ entstandenen Heft „Der gute Ort. Jüdische Friedhöfe in Bayern“, das zum einen eine Geschichte der jüdischen Friedhöfe darstellt, zum andern die Besonderheiten des jüdischen Toten- und Grabkults herausarbeitet.

Die Internet-Dokumentation erfasst alle jüdischen Friedhöfe in Bayern – ein Angebot, in der näheren und weiteren Umgebung nach den Spuren jüdischen Lebens und Sterbens zu forschen und damit auch ein Stück der eigenen Geschichte wiederzuentdecken. Mithilfe der Kartenfunktion ist es möglich, sich individuelle Besuchstouren zusammenzustellen.

Das alphabetische Register ermöglicht die Suche nach Orten aller jüdischen Friedhöfe in Bayern. In einem weiteren Register erscheinen auch abgegangene Friedhöfe und Friedhöfe, die nach der Befreiung der Konzentrationslager zum Gedenken an die Opfer des Holocaust angelegt wurden. Namenslisten zu einzelnen Orten benennen die auf den Friedhöfen Beigsetzten.

Das Angebot beinhaltet außerdem Literaturtipps zum Thema "Jüdische Friedhöfe in Bayern" und ein Glossar. 

Fächer:
Geschichte, Religion/Ethik, Deutsch
alle Jahrgangsstufen
 

Opfer und Verfolgte des NS-Regimes aus bayerischen Parlamenten

Die im Auftrag des Bayerischen Landtags vom Haus der Bayerischen Geschichte und dem Institut für Zeitgeschichte erarbeitete Dokumentation erinnert an Angehörige der bayerischen Parlamente, die in der Zeit des NS-Regimes aus Gründen der Rasse, Religion, Weltanschauung oder politischen Überzeugung verfolgt wurden.

Jeder Person ist ein stichpunktartig aufgebauter Eintrag gewidmet, der sich in die drei Bereiche Opferschicksal, politische Biografie und allgemeine Biografie gliedert. Verschiedene Suchfunktionen ermöglichen es, nach Begriffen wie Schadenskategorien, Parteien, Berufen, Orten, etc. zu filtern.

Darüber hinaus werden zentrale Verordnungen und Gesetze von 1933-1965 in digitaler Form zur Verfügung gestellt.

Opfer des Nationalsozialismus aus Würzburg und Unterfranken Schülerprojekt, Internetportal

Die Datenbank „Opfer des Nationalsozialismus aus Würzburg und Unterfranken“ haben Schülerinnen und Schüler des Deutschhaus-Gymnasiums Würzburg für die Bayerische Landesausstellung 2009 „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“ erstellt.

Die Dokumentation erinnert an insgesamt 40 Personen aus Würzburg bzw. aus Unterfranken, die zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 aus ideologischen Gründen Opfer nationalsozialistischer Verfolgung wurden. 

Jeder Person ist ein dreiteilig gegliederter Eintrag gewidmet: Biografische Grunddaten und ein Kurzabriss über das Verfolgungsschicksal leiten die Einzelbiografie ein, ehe eine ausführlichere Passage die aus Sicht der Schülerinnen und Schüler wesentlichen Aspekte der jeweiligen Biografie vorstellt. Jeder Eintrag wird mit dem Hinweis auf die verwendete Literatur abgeschlossen. Mit der Gestaltung der Benutzeroberfläche in der Art eines Notizblocks soll die Prozesshaftigkeit des Projektes unterstrichen werden.

KZ-Gedenkstätte Dachau Weg der Häftlinge - Dauerausstellung

Am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet. Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 wurden ermordet. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen die Überlebenden. 

Im Zentrum der Ausstellungskonzeption steht das Schicksal der Häftlinge. Der „Weg der Häftlinge“ spiegelt das „Schicksal“ der Häftlinge wider, ihr Weg in das Lager, ihr Leben im Lager, ihr Weg in den Tod oder in die Befreiung. Vermittelt wird dies durch Berichte und Zeichnungen der Häftlinge, durch Biografien, aber auch durch die historischen Orte selbst.

 

Auf den Internetseiten kann dieser "Weg der Häftlinge" anhand von Karten- und Bildmaterial nachvollzogen werden. Die inhaltliche Gestaltung der Ausstellung ist nach einzelnen Abteilungen mit sämtlichen Bild- und Texttafeln (englisch und deutsch) abrufbar. Zahlreiche, thematisch gruppierte Links erleichtern die Weiterführung und Vertiefung.

 

Fächer:
Geschichte, Deutsch (insbesondere Abteilung 7.25 "Lyrik im Lager"), Religion/Ethik, Sozialkunde, Kunst, Englisch
Sek I (ab 9. Jahrgangsstufe), Sek II

Bücherverbrennung 1933 Geschichte frei Haus

Im Frühjahr 1933 loderten Scheiterhaufen in München, Nürnberg, Würzburg, Erlangen, Regensburg. Nationalsozialistische Studenten verbrannten die Werke bedeutender Dichter, Schriftsteller und Wissenschaftler, z. B. von Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Erich Kästner und Sigmund Freud.

Im Rahmen des Angebots "Geschichte frei Haus" entstanden Themenplakate zur Bücherverbrennung 1933, die begleitend zum Thema, als Ausstellungstafeln oder als Projektimpuls genutzt werden können. Auf den Internetseiten wird das Konzept vorgestellt und mit weiterführenden Hinweisen flankiert. Die einzelnen Plakate können in einer Vorschau angeschaut und über ein Online-Formular kostenlos bestellt werden.

Fächer:
Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Kunst
Sekundarstufe I und II

Jüdische Friedhöfe in Bayern

Das Internetportal fußt auf dem in der Reihe „Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur“ entstandenen Heft „Der gute Ort. Jüdische Friedhöfe in Bayern“, das zum einen eine Geschichte der jüdischen Friedhöfe darstellt, zum andern die Besonderheiten des jüdischen Toten- und Grabkults herausarbeitet.

Die Internet-Dokumentation erfasst alle jüdischen Friedhöfe in Bayern – ein Angebot, in der näheren und weiteren Umgebung nach den Spuren jüdischen Lebens und Sterbens zu forschen und damit auch ein Stück der eigenen Geschichte wiederzuentdecken. Mithilfe der Kartenfunktion ist es möglich, sich individuelle Besuchstouren zusammenzustellen.

Das alphabetische Register ermöglicht die Suche nach Orten aller jüdischen Friedhöfe in Bayern. In einem weiteren Register erscheinen auch abgegangene Friedhöfe und Friedhöfe, die nach der Befreiung der Konzentrationslager zum Gedenken an die Opfer des Holocaust angelegt wurden. Namenslisten zu einzelnen Orten benennen die auf den Friedhöfen Beigsetzten.

Das Angebot beinhaltet außerdem Literaturtipps zum Thema "Jüdische Friedhöfe in Bayern" und ein Glossar. 

Fächer:
Geschichte, Religion/Ethik, Deutsch
alle Jahrgangsstufen
 

KZ-Gedenkstätte Dachau Weg der Häftlinge - Dauerausstellung

Am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet. Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 wurden ermordet. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen die Überlebenden. 

Im Zentrum der Ausstellungskonzeption steht das Schicksal der Häftlinge. Der „Weg der Häftlinge“ spiegelt das „Schicksal“ der Häftlinge wider, ihr Weg in das Lager, ihr Leben im Lager, ihr Weg in den Tod oder in die Befreiung. Vermittelt wird dies durch Berichte und Zeichnungen der Häftlinge, durch Biografien, aber auch durch die historischen Orte selbst.

 

Auf den Internetseiten kann dieser "Weg der Häftlinge" anhand von Karten- und Bildmaterial nachvollzogen werden. Die inhaltliche Gestaltung der Ausstellung ist nach einzelnen Abteilungen mit sämtlichen Bild- und Texttafeln (englisch und deutsch) abrufbar. Zahlreiche, thematisch gruppierte Links erleichtern die Weiterführung und Vertiefung.

 

Fächer:
Geschichte, Deutsch (insbesondere Abteilung 7.25 "Lyrik im Lager"), Religion/Ethik, Sozialkunde, Kunst, Englisch
Sek I (ab 9. Jahrgangsstufe), Sek II

Bayern - Böhmen - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Die Berichte der Zeitzeugen decken vor allem die Zeitabschnitte von der NS-Zeit bis zum Kalten Krieg ab und behandeln zahlreiche Facetten "bayerisch-böhmischer" Kontakte.

 

Zeitzeugeninterviews Nationalsozialismus, Konzentrationslager, Holocaust

Die Internetseite bietet Zugriff auf Interviews, die im Auftrag des Hauses der Bayerischen Geschichte durchgeführt und gefilmt wurden. Die Zeitzeugen sprechen über Diskriminierungen im Alltag in der Zeit des Nationalsozialismus, über das Leben in Konzentrationslagern und über Vorgänge, die unmittelbar mit  dem Völkermord an den Juden (Holocaust, Shoa) zusammenhingen.

Fächer:
Geschichte, Deutsch
Sekundarstufe I und II

Alltag im "Dritten Reich"- Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 24 Interviewausschnitten erinnern sich 15 Zeitzeugen an ihre Erlebnisse im Nationasozialismus. Sie sprechen über die Abiturfeier 1934, über den Rassenkundeunterricht in der Schule, die Zeit im Bund Deutscher Mädel, die Bedeutung der Nürnberger Gesetze für die eigene Familie, den Besuch des Reichsparteitages 1934, die Zerstörungen in der sogenannten Reichspogromnacht 1938, über die fehlende Kriegsbegeisterung, über die Vertreibung und Ermordung von Juden in Polen, über Luftangriffe  und vieles mehr.

Jüdisches Leben - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 50 Interviewausschnitten berichten jüdische Zeitzeugen aus ihren Erinnerungen. Insbesondere die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus, die Deportation in Konzentrations - und Vernichtungslager und die Emigration aus Bayern bilden inhaltliche Schwerpunkte.   

Kriegsende 1945 - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

35 Ausschnitte aus Zeitzeugeninterviews beleuchten das Kriegsende in Bayern. Themen sind die Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft, die Ankunft der Amerikaner, die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Plünderungen, Wohnungsnot u.a.

KZ Auschwitz - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Die KZ-Überlebenden Ekaterina Davydenkova, Klawdija Grigorjevna Ganuschewitsch, Hugo Höllenreiner, Max Mannheimer, Lisa Miková und Suzana Perl berichten aus ihren Erinnerungen an Auschwitz.

KZ Dachau - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 35 Interviewausschnitten berichten Überlebende des Konzentrationslagers Dachau von ihren Erlebnissen.

KZ Flossenbürg - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 25 Interviewausschnitten erzählen Überlebende des KZ Flossenbürg von ihren Erlebnissen.

Widerstand gegen das NS-Regime - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In sieben Interviewausschnitten berichten ehemalige Widerstandskämpfer/innen von ihren Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus. 

Zwangsarbeit - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In drei Interviewausschnitten erzählen der Bauingenieur Walter Gleixner und die Zwangsarbeiterinnen Jewgenija Michajlowna Grigorjewa und Tamara Wassiltschenko von ihren Erlebnissen während der Zeit des Nationalsozialismus