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Frühe Neuzeit

Um die gezielte Suche nach Inhalten und Materialien für den Unterricht zu erleichtern, haben wir die Projekte des HdBG nach Epochen sortiert. Hier finden Sie Internetportale, Ausstellungsprojekte, Materialien und Quellen zur frühen Neuzeit.

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Porträtgalerie Bayern Gemälde aus der Zeit von 1450 bis 1600

Das Portal umfasst 146 Porträts (mit 50 Ausschnittsvergrößerungen) aus dem Zeitraum von 1450 bis 1600 aus dem Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die nicht nur Personen zeigen sollen, sondern auch Einblick in politische und gesellschaftliche Verhältnisse am Ausgang des Mittelalters und am Beginn der Neuzeit geben.

Neben Bildern von Dürer, Cranach, Holbein, Grünewald und anderen Meistern finden sich auch eine ganze Reihe von Bildnissen anonymer Autoren in dieser Zusammenstellung. Der Bestand kann nach den Hauptkriterien Personen, Künstler und Bildbestand abgefragt werden, die jeweils alphabetisch geordnet sind. Hilfestellung zur zeitlichen Einbettung gibt eine Zeitleiste. Das Glossar erläutert die wichtigsten historischen und kunsthistorischen Fachtermini.

Fächer:
Geschichte, Kunst, Deutsch
Sekundarstufe I und II

Augsburgs Weg in der Reformation Bayerische Landesausstellung 1997

Die Ausstellung war der Beginn einer dreiteiligen Reihe zum Thema "Bürgertum und Religion", die das Haus der Bayerischen Geschichte 1997 und 1998 an drei Orten in Bayerisch-Schwaben veranstaltete. In Augsburg ging es dabei vor allem um die Anfänge der Reformation.

Die Website bietet unter dem Link „Rundgang“ anhand von Abbildungen und beschreibenden Texten einen Überblick über Persönlichkeiten, Einrichtungen und Aussagen der frühen Reformationszeit. Zum anderen kann der Benutzer auf die ausführlichen Lehrer-Handreichungen zugreifen. Diese sind auch nach Abschluss der Ausstellung eine Fundgrube an Informationen, Texten und Bildern. Leitobjekte der Ausstellung werden vorgestellt, ausführlich erläutert und in einen unterrichtlichen Zusammenhang gestellt.

Fächer
Geschichte, Religion, Kunst

alle Jahrgangsstufen

Das Rätsel Grünewald Bayerische Landesausstellung 2002/2003

Matthias Grünewald (um 1480-1528) zählt zu den größten Künstlern Europas. Dennoch blieb sein Leben, blieb sogar sein Name lange Zeit ein Rätsel. Die Landesausstellung 2002/2003 in Aschaffenburg zeigte die Ergebnisse einer historischen Spurensuche und präsentierte den Künstler und seine Zeit aus kulturhistorischer Sicht.

Die Website nähert sich dem „Rätsel Grünewald“ über 14 ausgewählte Objekte der Ausstellung. Sie ermöglichen einen schlaglichtartigen Einblick in die Zeit des beginnenden 16. Jahrhunderts. Kunstwerke von Grünewald selbst und solche, die in seinem Umfeld entstanden sind, stehen dabei im Mittelpunkt.

Eine eigene Präsentation ist dem „Halle’schen Heiltum“ gewidmet, dem Reliquienschatz des Landesherrn Matthias Grünewalds, Kardinal Albrecht von Brandenburg. Abbildungen von 28 der insgesamt 350 Reliquienbehältnisse werden in Einzeldarstellungen gezeigt und ausführlich erklärt. Daneben gibt es Texte zum Reliquienkult der frühen Neuzeit und Links zu Heiligenlexika.

Das ausführliche didaktische Material zur Ausstellung steht als PDF-Datei zur Verfügung. Es enthält zahlreiche schülergerecht aufbereitete Hintergrundinformationen sowie Anregungen für den Unterricht.

Fächer
Kunst, Geschichte, Religion
vor allem Sek II

Der Winterkönig - Der letzte Kurfürst der Oberpfalz Bayerische Landesausstellung 2003

Die Website führt anhand von ausgewählten Ausstellungsobjekten durch das Leben des 1596 in Amberg geborenen Königs und veranschaulicht die Folgen seiner Niederlage bei der Schlacht am Weißen Berg 1620.

Eine eigene Darstellung ist dem so genannten Tilly-Fund aus Heidelberg gewidmet. Die Ausgrabung von über 300 Fundstücken, aus der Zeit der Belagerung Heidelbergs durch bayerische Truppen 1622, bildet den Hintergrund für eine vertiefende Darstellung verschiedener Aspekte des 30-jährigen Krieges.

Als PDF-Datei steht außerdem das umfangreiche didaktische Begleitmaterial der Ausstellung zur Verfügung. Hier lassen sich zahlreiche schülergerecht aufbereitete Hintergrundinformationen zum Thema Winterkönig sowie Anregungen für den Unterricht finden.

Fächer
Geschichte, Kunst
ab 8. Jahrgangsstufe

Geld und Glaube. Leben in evangelischen Reichsstädten Bayerische Landesausstellung 1998

Die Ausstellung "Geld und Glaube" war der zweite Teil der Reihe "Bürgertum und Religion", die das Haus der Bayerischen Geschichte 1997 und 1998 in Bayerisch-Schwaben zeigte. In Memmingen wurde das alltägliche Leben in einer evangelischen Reichsstadt der frühen Neuzeit veranschaulicht.

Die Website zeigt in einem chronologischen Abriss über 14 Kapitel detailreich und anschaulich das Leben in einer evangelischen Reichsstadt Oberschwabens zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert. Die Abbildungen wichtiger Objekte der Ausstellung können in Vergrößerung betrachtet werden, ausführliche Texte vermitteln Hintergrundinformationen. Die Lehrer-Handreichung bietet nützliche Hinweise zur Behandlung des Themas im Unterricht. Eine Bildergalerie mit 22 Ausstellungsobjekten rundet die Darstellung ab.

Fächer
Geschichte, Religion, Kunst, Deutsch
Sekundarstufe I und II

Festungen - Frankens Bollwerke Bayern-Ausstellung 2012

Seit jeher schützten Menschen sich und ihren Besitz durch militärische Befestigungsanlagen. Die mittelalterliche Ritterburg ist das wohl bekannteste Beispiel. Deren Mauern versagten jedoch gegenüber den Schießpulver-Geschützen, die die Angreifer seit dem 16. Jahrhundert verstärkt einsetzten. So entstand die Festung als neue Bauform. Ihr gezackter Grundriss mit den vorspringenden Bastionen ermöglichte eine wirkungsvolle Verteidigung.

Die eng benachbarten Fürsten Frankens bauten strategisch wichtige Stützpunkte zu Landesfestungen aus. Die Bayern-Ausstellung zeichnet auf der Festung Rosenberg in Kronach die Geschichte dieser Verteidigungsanlagen nach und geht dabei auf Ingenieurskunst, Prunk- und Prachtentfaltung und andere mit Festungen verbundene Aspekte ein.

Die Internetseite bietet zu einzelnen Themenschwerpunkten ausführliche Lehrplaninformationen.

Fächer:
HSU, Geschichte, GSB
Grundschule, MIttelschule, Realschule, Gymnasium
bis 8. Jahrgangsstufe

"Ritter Bauern Lutheraner" Bayerische Landesausstellung 2017

„Oh Jahrhundert! Oh Wissenschaft! Es ist eine Lust zu leben!“, schreibt Ulrich von Hutten im Dezember 1518 an den Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer. Was für ein verblüffendes Statement, oder nicht? Die Zeit der Ritter neigt sich dem Ende zu, die Bauern kämpfen für Recht und Freiheit, Menschen ringen um ihr Seelenheil, die Städter begehren gegen Traditionen auf und Luther stellt Wahrheiten in Frage. Es ist eine Lust zu leben?

In den Jahren um 1500 scheint sich die Welt zu drehen. Das Leben pulsiert. Was ist Leben? Was ist Wahrheit? Was ist Freiheit? Entdecken Sie es in der Bayerischen Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ im Sommer 2017.

Für Schulklassen wird ein fächerübergreifendes Angebot in der Ausstellung und Unterrichtsmaterial auf unserer Homepage entwickelt. 

Aufbau einer Urkunde

Herrscherhandeln und Herrschaftsverständnis dokumentiert sich in den Urkunden, die in der königlichen Kanzlei ausgestellt wurden.

Auf der Internetseite wird anhand eines Beispiels aus der Kanzlei Heinrichs II. (1002-1024) Schritt für Schritt der Aufbau einer mittelalterlichen Urkunde erläutert. Sie enthält außerdem allgemeine Informationen zum Urkunden- und Kanzleiwesen des Mittelalters.

Fächer:
Geschichte, Latein, Kunst
Sekundarstufe I und II

Kostbare Bildteppiche. Tapisserien aus bayerischen Schlössern und Museen Angebot zur Bayerischen Landesausstellung 2005

Im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung 2005 zählten die Teppiche, die Pfalzgraf Ottheinrich bei den herausragenden Künstlern seiner Zeit in Auftrag gab, zu den glanzvollsten Objekten. Nicht zuletzt waren sie es, die das Fürstentum Pfalz-Neuburg zeitweilig zu einem kulturellen Zentrum von europäischen Rang erhoben. Die Datenbank bietet mit einer Gesamtschau dieser Teppiche die Möglichkeit, deren Bildprogramme eingehend zu studieren, aber auch kulturhistorisch reizvolle Motivstudien zu betreiben.

Fächer: 
Kunst, Geschichte

Die Dientzenhofer - eine Baumeisterfamilie aus Bayern

Die Baumeisterfamilie der Dientzenhofer stammt aus einem oberbayerischen Einödhof, dem ehemaligen „Guggenbichl“ oberhalb von St. Margarethen bei Brannenburg. Ihr Weg führte sie über Passau nach Prag, wo die Familie seit den 70er-Jahren des 17. Jahrhunderts urkundlich nachweisbar ist. Da nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs die Bautätigkeit von Adel und Kirche in Böhmen enorm gestiegen war, gab es eine entsprechend große Nachfrage nach Bauhandwerkern und Baumeistern. Als die Dientzenhofer nach Prag kamen, waren in Böhmen und Mähren bereits mehrere italienische Baumeister tätig. 

Auf der Internetseite zeigen wir eine Auswahl qualitätvoller Fotografien von Kirchenbauten Christoph (1655–1722) und Kilian Ignaz (1689–1751) Dientzenhofers in Böhmen. Ihre zahlreichen Kirchen- und weltlichen Bauten prägen bis heute die Kulturlandschaft Bayerns und Böhmens.

Die Fotografien eignen sich in besonderer Weise für die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit barocker Architektur, auch in Zusammenhang mit einer Exkursion oder Studienfahrt.

Fächer:
Kunst, Geschichte
Sekundarstufe I und II

Das Klosterbuch Erzählung von Harald Parigger

Hier steht Ihnen die Erzählung "Das Klosterbuch" von Harald Parigger mit den Illustrationen von Michael Keller als Blätterbuch online zur Verfügung. Sie lässt "Glanz und Ende der alten Klöster" noch einmal aufleben.

Fächer:
Deutsch, Geschichte
Primarstufe, beginnende Sek I

Der Tilly-Fund aus dem kurpfälzischen Museum in Heidelberg

Es waren wohl die Schlammmassen eines schweren Unwetters, die im Sommer 1622 Lager der bayerischen Truppen vor Heidelberg unter sich begruben und damit den bei umfänglichen Grabungen gehobenen „Tilly-Schatz“ (ca. 300 Fundstücke) schufen.

Der Fund gewährt einzigartige Einblicke in die Lebens- bzw. „Überlebensgemeinschaft“ eines Söldnerheers zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Neben Fundobjekten, die in der Rubrik „Belagerer" zusammengefasst sind, finden sich auf der Gegenseite außerdem ebenso bemerkenswerte Überreste und Stücke, denen die Rubrik „Belagerte" gewidmet ist.

 

Fächer:
Geschichte, Kunst
alle Schularten, alle Jahrgangsstufen

Porträtgalerie Bayern Gemälde aus der Zeit von 1450 bis 1600

Das Portal umfasst 146 Porträts (mit 50 Ausschnittsvergrößerungen) aus dem Zeitraum von 1450 bis 1600 aus dem Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die nicht nur Personen zeigen sollen, sondern auch Einblick in politische und gesellschaftliche Verhältnisse am Ausgang des Mittelalters und am Beginn der Neuzeit geben.

Neben Bildern von Dürer, Cranach, Holbein, Grünewald und anderen Meistern finden sich auch eine ganze Reihe von Bildnissen anonymer Autoren in dieser Zusammenstellung. Der Bestand kann nach den Hauptkriterien Personen, Künstler und Bildbestand abgefragt werden, die jeweils alphabetisch geordnet sind. Hilfestellung zur zeitlichen Einbettung gibt eine Zeitleiste. Das Glossar erläutert die wichtigsten historischen und kunsthistorischen Fachtermini.

Fächer:
Geschichte, Kunst, Deutsch
Sekundarstufe I und II