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Bayern nach 1945

Um die gezielte Suche nach Inhalten und Materialien für den Unterricht zu erleichtern, haben wir die Projekte des HdBG nach Epochen sortiert. Hier finden Sie Internetportale, Ausstellungsprojekte, Materialien und Quellen zur bayerischen Geschichte nach 1945.

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Geschichte des Bayerischen Parlaments 1819-2008

Anspruch und Ziel dieses im Zusammenhang mit der gleichnamigen CD-ROM entstandenen Internetportals ist es, die Entwicklungslinien der bayerischen Parlamentsgeschichte seit dem ersten Landtag 1819 aufzuzeigen. Bayern ist damit das einzige Bundesland, das über eine derart umfangreiche mediale Präsentation seiner Parlamentsgeschichte verfügt.

Es werden alle Landtagsperioden mit je einem Überblickstext und einer Zusammenstellung der Gesetzgebungstätigkeit dargestellt. Den Überblick ergänzen Listen der Mitglieder des Parlaments und der Kabinettsmitglieder für die jeweilige Zeitspanne.
Alle Personen (Abgeordnete, Kabinettsmitglieder und sonstige Personen im Umfeld der Parlamentsgeschichte) können alphabetisch nach Namen, nach Orten oder Beruf aufgerufen bzw. gesucht werden. Weitere Informationsmöglichkeiten bieten Glossar und Literaturverzeichnis.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Deutsch
Sekundarstufe I und II

Wiederaufbauatlas Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg begleitend zur Bayerischen Landesausstellung 2009 "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder"

1945 lagen zahlreiche bayerische Städte in Trümmern. Der Wiederaufbau dauerte vielerorts bis in die 1960er Jahre. Die Seiten informieren über diese Leistung am Beispiel der heute 85 größten sowie einiger weiterer bayerischer Gemeinden.

Der Atlas beinhaltet Angaben und Fotografien zu Verlauf und Folgen des Kriegsendes, zum Zerstörungsgrad des privaten und öffentlichen Baubestands und zum Wiederaufbau in den jeweiligen Orten. Der vertiefenden Veranschaulichung dient jeweils exemplarisch die Vorstellung einzelner repräsentativer Gebäude.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Deutsch, Wirtschaft, Kunst
alle Jahrgangsstufen, alle Schularten

Kommen - Gehen - Bleiben. Ankunft der Gastarbeiter in Bayern. Gleis 11 Internetportal

Der Luftschutzbunker, direkt unter Gleis 11 des Münchner Hauptbahnhofs, diente in den 1960er Jahren als Anlaufstelle für Hunderttausende Arbeitskräfte, die aus Italien, Jugoslawien, der Türkei, Griechenland und Marokko in die Bundesrepublik Deutschland kamen. Christine Umpfenbach und Paul Brodowsky inszenierten 2010 am Originalschauplatz im Bunker das Dokumentartheaterprojekt „Gleis 11“, in dem Zeitzeugen, die seinerzeit hier angekommen waren, ihre Geschichte szenisch präsentieren und kommentieren. Das Haus der Bayerischen Geschichte hat eine filmische Dokumentation des Theaterprojekts erstellt, in der zu einzelnen Theaterszenen auch Ausschnitte aus Zeitzeugeninterviews mit den Darstellern integriert sind.

Neben dem Film präsentiert das Internetportal die Biografien, Zeitzeugeninterviews und umfangreiches Unterrichtsmaterial zum Thema Migration. 

Bayern Bilder - Die Geschichte Bayerns im Überblick Internetangebot zur Wanderausstellung ab 2001

Wussten Sie, dass Bayern das waldreichste Land der Bundesrepublik Deutschland ist. Wussten Sie, dass sich seine 12 Millionen Einwohner in mehr als 60 unterschiedlichen Dialekten unterhalten? Alles das und viel mehr erfahren Sie auf dieser Website, die anlässlich der Wanderausstellung „Bayern-Bilder“ entstanden ist, entwickelt für diejenigen, die nicht viel über Bayern wissen, aber gerne mehr erfahren möchten, genauso wie für diejenigen, die eigentlich schon alles wissen, aber den Überblick suchen. Die Ausstellung, die von 2001 bis 2006 weltweit unterwegs war – im europäischen Ausland, aber auch in Kanada und in China.

In vierzig Beiträgen werden Land und Leute, Geschichte, Kunst und Kultur, Wirtschaft und die politische Geschichte präsentiert. Immer ist es auch der Blick in Geschichte und Tradition, der sich mit der Darstellung der Gegenwart zu einem Gesamtbild verbindet.

Neben kurzen, leicht verständlichen Texten finden Sie umfangreiches Bildmaterial. Darüber hinaus beinhalten die einzelnen Seiten brauchbare Links zur weiteren Vertiefung.

Die „Bayern-Bilder“ haben das Haus der Bayerischen Geschichte über Bayern hinaus nach Berlin, Québec, Peking, Bratislava, Zagreb, Sofia und Montreal geführt. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass diese Geschichte Bayerns auch in Englisch, Französisch, Bulgarisch, Kroatisch und Chinesisch angeboten wird. So wird die Seite auch für den Fremdsprachunterricht interessant. 

 

Fächer:
Geschichte, Geografie, Kunst, Wirtschaft, Religion/Ethik, Deutsch, Fremdsprachen: Englisch, Französisch u.a.
Sekundarstufe I und II

In Bayern angekommen...Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern nach 1945 Ausstellung 2000

Die Ausstellung wurde im Jahr 2000 aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der „Flüchtlingsstädte“ Traunreut, Waldkraiburg, Geretsried, Neugablonz und Neutraubling erarbeitet. Sie zeigt den Weg der Integration von rund zwei Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen und die damit verbundenen politischen, gesellschaftlichen, konfessionellen und kulturellen Veränderungen in Bayern.

Im Internet finden sich neben Fotos, Karten und Texten der Ausstellung auch ausführliche zusätzliche Hintergrundsinformationen. Dies ermöglich einen umfassenden und motivierenden Einblick in das schwierige Thema. In den sieben Abteilungen werden die verschiedensten Aspekte behandelt: Flucht und Vertreibung, Aufnahme und erste Unterbringung, Wohnen, Flüchtlingsverwaltung, Der Beitrag der Neubürger zur Wirtschaftsentwicklung, Politik, Kunst und Kultur.

Verwendung im Unterricht:
Die Darstellung ist sowohl für die Vorbereitung des Lehrers als auch für selbständige Recherchen der Schüler geeignet. Sie bietet hervorragendes Material für Projekte zum Thema „Integration“ und kann als Grundlage für Referate oder Facharbeiten bzw. als Anregung für eigene lokale Recherchen genutzt werden.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Religion/Ethik
Sekundarstufe I und II

Wiederaufbau und Wirtschaftswunder Bayerische Landesausstellung 2009

1945 lagen zahlreiche bayerische Städte in Trümmern. Der Wiederaufbau dauerte vielerorts bis in die 1960er Jahre. Die Landesausstellung in Würzburg befasste sich sowohl mit der unmittelbaren Nachkriegslage und deren Phänomenen wie Kriegsschäden, Flüchtlings- und Versorgungsproblematik etc. als auch mit dem Einmünden der Wiederaufbauphase in den neuen Wohlstand der fünfziger Jahre, von der Politik bis zur Alltagskultur.

Die Seite beinhaltet Informationen und Bilder über die Nachkriegszeit. Unter den Menüpunkten "Rundgang", "Themen" und "Würzburg" finden sich zahlreiche Zusatzangebote zur Ausstellung: Wiederaufbauatlas Bayern, Wettbewerbsbeiträge zur Gestaltung des zerstörten Goldenen Saales in Augsburg und vieles mehr. Arbeitsbögen zur Ausstellung bieten verschiedene thematische Zugänge, die als Anregung für den Unterricht dienen können.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Deutsch, Kunst (Architekturgeschichte), Religion, Ethik
alle Jahrgangsstufen, alle Schularten

Stationen deutscher Nachkriegsgeschichte Online-Angebot zur Ausstellung zum Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee

Im Rahmen einer Ausstellung zum Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee entstand dieses Online-Angebot, das Informationen udn Bilder zu den Kapiteln: Stationen deutscher Nachkriegsgeschichte, Ende und Neubeginn, Verfassungskonvent, Bonner Grundgesetz, Zur Einheit, Zur Teilung, Europa der Regionen und Parteienpolitik anbietet.

Wiederaufbau nach 1945 in Pressebildern Fotoarchiv 'Bayerisches Pressebild'

Der Fotobestand enthält ca. 60.000 journalistische Aufnahmen, die in erster Linie wohl für die Münchner Presse angefertigt wurden. Sie dokumentieren den Alltag und das öffentliche Leben in den Jahren 1945 bis 1953 in Bayern.
Hauptthemenbereiche sind: Kriegszerstörungen, politische Ereignisse, Religiöses, Kultur, Sport, Alltagsleben, amerikanische Besatzung in diesem Umfeld oder auch in Ober- und Niederbayern.

Fächer:
Geschichte, Sozialkunde, Deutsch, Kunst (Architekturgeschichte, Fotografie), Religion, Ethik
alle Jahrgangsstufen, alle Schularten

Datei

Zum Projekt

Bayern - Böhmen - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Die Berichte der Zeitzeugen decken vor allem die Zeitabschnitte von der NS-Zeit bis zum Kalten Krieg ab und behandeln zahlreiche Facetten "bayerisch-böhmischer" Kontakte.

 

Wirtschaft in Bayern Zeitzeugen berichten

Die Internetseite bietet Zugriff auf Interviews, die im Auftrag des Hauses der Bayerischen Geschichte durchgeführt und gefilmt wurden. Die Interviewpartner aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zeigen private und berufliche Einsichten der Interviewpartner in die wirtschaftliche Entwicklung Bayerns auf. Der Schwerpunkt der Aussagen betrifft Vorgänge in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es gibt aber auch Schilderungen zur Weltwirtschaftskrise 1929.

Fächer:
Geschichte, Wirtschaft, Sozialkunde
Sekundarstufe II

Industriekultur in Bayern Edition Bayern - Sonderheft

Das Sonderheft der Edition Bayern widmet sich der Geschichte der Industrialisierung in Bayern vom 19. Jahrhundert bis heute. 

Die Startbedingungen in Bayern waren schwierig gewesen: Die napoleonischen Kriege mit Plünderungen, Musterungen, Kontributionen und sogar Hungersnöten warfen einen langen Schatten, der Rohstoff -, vor allem der Steinkohlemangel tat ein Übriges. Die bayerischen Unternehmer setzten auf Veredelung bei hohem handwerklichem und technischem Knowhow und auf die Zukunftsindustrien Chemie und Elektrotechnik auf der Basis der nachhaltigen Wasserenergie, dem großen Standortvorteil Bayerns.

Das Heft steht als digitales Blätterheft zur Verfügung. Darüber hinaus werden eine interaktive Karte zur Industriekultur in Bayern, und Aufstellungen der Industriemuseen und Firmenarchiven in Bayern angeboten.

München `72 Edition Bayern - Sonderheft

Das Sonderheft „München `72“  widmet sich den Olympischen Sommerspielen 1972 in ihrer Bedeutung für die Stadtentwicklung, für das internationale Ansehen der jungen Bundesrepublik, für die Impulse, die von einem Großereignis dieser Art ausgingen und ausgehen. Fünf Themen in fünf Farben werden dabei besonders beleuchtet: „Die Bewerbung – Die Bauten – Das Kulturprogramm – Der Sport – Das Attentat“.

Neben einem digitalen Blätterheft werden auf der Seite auch viel Fotomaterial und Plakate zur Verfügung gestellt. 

 

 

Alltag in der Nachkriegszeit - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Fünf Zeitzeugen erinnern sich an die Nachkriegszeit. In den Ausschnitten erzählen sie über die Ankunft von Hilfspaketen, die mangelnde Versorgung mit Lebensmitteln, den Beginn als Baseballspieler, Begegnungen mit US-Soldaten, der Währungsreform 1948 und den Kauf einer Lederhosen von dem Gled der Kopfquote.

Bayerische Verfassung - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

Acht Interviewausschnitte beleuchten die Entstehung der Bayerischen Verfassung 1946, darunter: die Verfassungsväter Hannsheinz Bauer (SPD) und Gottfried Hart (CSU), die Politiker Dr. Franz Heubl (CSU, Staatsminister und Landtagspräsident), Prof. Dr. Audomar Scheuermann (Kirchenrechtler, Vizepräsident des Bayer. Senats), Dr. Kaspar Seibold (CSU, Mitglied des Parlamentarischen Rats) und Journalisten wie Bernhard Ücker (Journalist und Landtagsreporter) und Georg Wulffius (Vorsitzender des PresseClub München)   

Innerdeutsche Grenze / Eiserner Vorhang - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 51 Ausschnitten aus Zeitzeugeninterviews werden Erlebnisse rund um das Thema Innerdeutsche Grenze und Eiserner Vorhang geschildert. Dabei kommen ein ehem. Grenzpolizist, ein DDR- Grenzaufkläerer, Flüchtlinge, der ehem. bayerische Ministerpräsident, Dr. Günther Beckstein, der Landrat Bernd Hering, der deutsche Botschafter in Prag, Hermann Huber und viele mehr zu Wort.

Migration - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 42 Interviewausschnitten erzählen ehemalige "Gastarbeiter/innen" von ihren Erfahrungen bei der Ankunft in Bayern, den Arbeitsbedingungen, den Begegnungen mit anderen Menschen, der Frage nach Heimat und Identität. Viele der Zeitzeugen waren auch Protagonisten in dem Theaterprojekt "Gleis 11", dem das HdBG ein eigenes Internetportal gewidmet hat.

Vertreibung und Integration - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 29 Ausschnitten aus Zeitzeugeninterviews erinnern sich Vertriebene und Flüchtlinge an die Erlebnisse bei Kriegsende, der Ankunft und dem Neuanfang in der neuen Heimat.

Wiederaufbau und Wirtschaftswunder - Zeitzeugen berichten Zeitzeugen

In 24 Interviewausschnitten erinnern sich Zeitzeugen an ihre Erlebnisse und Erfahrungen in den 1950er und 1960er Jahren. Sie berichten von der Währungsreform 1948, den wirtschaftlichen Veränderungen, Freizeitaktivitäten, neuen Konsumgütern aus den USA, Zukunftsvisionen moderener Architektur, dem Wehrdienst bei der Bundeswehr und vieles mehr.