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Maximilian II.

 

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Uniform eines „Hofkriegsraths“ der bayerischen Armee (um 1800)

Entwurf für eine Beamtenuniform (1799), 1 Entwurf für eine Beamtenuniform (1799), 2
Uniform eines Forstgehilfen Uniform eines Forstinspektors
Uniform eines Forstwärters Uniform eines Revierförsters
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um 1800

F. Euler, um 1800

Zeichnung auf Papier, gestempelt, 14,4 x 9 cm

In den kriegerischen Zeiten an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert kam dem Militärwesen herausragende Bedeutung zu. Dennoch wurde es nur schrittweise in die allgemeine Staatsreform einbezogen. Der Kurfürst und spätere König Maximilian Joseph, der selbst zum Soldaten ausgebildet worden war, behielt sich die Neuregelung dieser Domäne vor.

Eine der ersten Amtshandlungen des bayerischen Kurfürsten Max IV. Joseph war 1799 die Auflösung des Hofkriegsrats und die Errichtung eines Oberkriegskollegiums. Er selbst übernahm den Oberbefehl über das Heer. 1804 wurde als oberste Verwaltungs- und Kommandobehörde das Geheime Kriegsbüro geschaffen, dem Generalmajor Johann Nepomuk von Triva (1725–1827) vorstand. 1808 wurde ein eigenständiges Kriegsministerium etabliert, das sozusagen in einer Doppelspitze von König Max I. Joseph und Triva geführt wurde. Erst 1817 wurde Triva zum leitenden Minister ernannt und das Kriegsministerium somit der allgemeinen Ministerialorganisation eingegliedert.

 

Beleg:

Bayern entsteht. Montgelas und sein Ansbacher Mémoire von 1796, hrsg. von Michael Henker, Margot Hamm und Evamaria Brockhoff (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur, Nr. 32), Augsburg 1996, S. 142 f.

Künstler, Ersteller / Fotograf: F. Euler
Lageort: München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Kriegsarchiv, BS I 27, Nr. 25
Copyright: Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kriegsarchiv