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Maximilian I. Joseph

 

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Universitätsgebäude in Landshut (nach 1805)

nach 1805

Vorderseite des Universitätsgebäudes der Ludwig-Maximilians-Universität zu Landshut, ehemalige Kirche des 1802 säkularisierten Dominikanerklosters, späterer Sitz der Regierung von Niederbayern

Heinrich Adam (1787–1862), nach 1805

Kupferstich auf Papier, 9 x 16,2 cm

Im Jahr 1800 wurde die kurfürstlich-bayerische Landesuniversität von Ingolstadt nach Landshut verlegt. Seit 1802 trug sie den Namen Ludwig-Maximilians-Universität. In Landshut bezog sie die Räume des ehemaligen Dominikanerklosters. Während die Hochschule 1826 nach München verlegt wurde, blieben die Räumlichkeiten auf Dauer nicht ungenutzt. 1839 zog die Regierung von Niederbayern von Passau nach Landshut. Bis heute befindet sich die Regierung in diesen Gebäuden.

 

 

Beleg:

Bayern entsteht. Montgelas und sein Ansbacher Mémoire von 1796, hrsg. von Michael Henker, Margot Hamm und Evamaria Brockhoff (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur, Nr. 32), Augsburg 1996, S. 197; Laetitia Boehm, Gerhard Tausche (Hrsg.), Von der Donau an die Isar. Vorlesungen zur Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität 1800–1826 in Landshut, Berlin 2003; Die älteste Landshuter Universitätsbeschreibung von Franz Dionys Reithofer (1811). Gelehrter Fleiß – oder „Geistesplumpheit“? Dokumentation, hrsg. von Laetitia Boehm, Berlin 2003; Biographisches Lexikon der Ludwig-Maximilians-Universität München, hrsg. von Laetitia Boehm, Winfried Müller, Wolfgang J. Smolka, Helmut Zedelmaier, Teil I: Ingolstadt – Landshut 1472–1826, Berlin 1998

Künstler, Ersteller / Fotograf: Heinrich Adam (Stich), Ph. Krüll, Landshut (Druck)
Lageort: München, Bayerische Staatsbibliothek, Res Bavar. 1051 m
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg