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Ludwig I.

 

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Schmuckblatt zu Ehren der bayerischen Königin Karoline

Januar 1806

Einsender war Pfarrer Gerber aus Gerstenhausen/Pfalz, das Blatt erstellte "Mar. Cristofle prof. à Augsbourg".

"Hoch leben Ihro Majestät Carolina Königin in Bayren", so lautet der Sinnspruch auf dem Glückwunsch, der Königin Karoline aus der Pfalz erreichte. Die Pfalz, vormals bayerisches Gebiet, war seit dem Frieden von Lunéville, 1801, ein Teil von Frankreich.

 

Auch die neue bayerische Königin, Karoline von Baden, erhielt verschiedene Glück- und Segenswünsche zur Erhebung Bayerns zum Königreich. Ähnlich wie das von einer Einzelperson aus der Pfalz gesandte Gratulationsblatt, schrieben auch die Mitglieder der Landesdirektion in Bamberg: "Wir erfüllen heute eine unserer heiligsten und schönsten Pflichten, da wir das Glück haben, Eurer Königlichen Majestaet zu der durch die weise Standhaftigkeit Seiner Majestaet allerhöchst dero Gemahls unsers allergnädigsten Königs und Herrn unter Beystand der Treue und Tapferkeit seiner Völker in dem bairischen Regentenstamme wieder hergestellten königlichen Würde, und zu der aufs neue gegründeten Unabhängigkeit der Nation unsern Glückwunsch abzulegen."

Theurer, Winfried / Zink, Robert: Bambergs Wandel von der fürstbischöflichen Residenzstadt zur bayerischen Provinzialstadt, in: Baumgärtel-Fleischmann, Renate (Hg.): Bamberg wird bayerische. Die Säkularisation des Hochstifts Bamberg 1802/03, Bamberg, 2003, S. 325-342.

Künstler, Ersteller / Fotograf: Pfarrer Gerber aus Grestenhausen/ Pfalz und Mar. Cristofle, Professor in Augsburg
Lageort: München, Geheimes Hausarchiv, Nachlass König Max I Joseph 157
Copyright: München, Geheimes Hausarchiv